Frage Wie oft ISK beim HWI?
- Petra 69
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1 Monat 2 Wochen her #52946 von Petra 69
Petra 69 antwortete auf Wie oft ISK beim HWI?
Guten Morgen Simona!
Deine Brett-Konstruktion klingt für mich äußerst praktisch in der Anwendung, jedoch nicht gerade platzsparend für den Transport unterwegs.
Ich habe mir einen wirklich sehr kleinen, eingurtigen (gibt´s das Wort überhaupt???) Rucksack zugelegt, in den Sterilium 50 ml, 5 Katheter, Flächendesinfektionstücher, der kleine Spiegel und meine Stirnlampe hineinpassen. Und dann ist noch etwas Platz für Schlüsselbund und eine Packung Taschentücher.
In ähnlich kleiner Größe habe ich mir ebenfalls eine Bauchtasche zugelegt (20 x 11 x 6 cm), weil ich echt unterwegs nicht den Packesel geben möchte.
Beides steht bei mir immer fertig gepackt und griffbereit, wenn ich das Haus verlasse.
Je nach Stimmung und Klamottenwahl nehme ich dann entweder den grünen Rucksack oder die blaue Bauchtasche.
Bisher ist ja beides noch nicht aktiv zum Einsatz gekommen, weil ich immer fluchtartig nach vier Stunden den Weg nach Hause angetreten habe.
Aber Teneriffa steht ja (zumindest nach Buchungslage) in vier Wochen vor der Tür und dann werde ich das alles einweihen.
Oder ich storniere doch noch vorher...man, bin ich mir unsicher...(nach anfänglicher Angst vor ISK im Flugzeug, die ich mir nun fast weggeredet habe, nachdem mir auch hier im Chat so viel Mut gemacht wurde, steht die Angst vor einem HWI im Urlaub, auch wenn ich schon ein Antibiotikum vorsorglich von meiner Urologin an die Hand bekommen habe).
Aber tatsächlich bin ich Nikolaus bei einer Freundin eingeladen, die im südlichen Schleswig-Holstein wohnt und ich ja im nördlichen Teil, so dass ich es dann zeitlich nicht schaffen kann, zu meinem eigenen Klo zurück zu kehren und dann wird eine der Taschen samt Inhalt "fremdklomäßig" eingeweiht.
Zu einem vorangegangenen Chat: du schriebst ja, du würdest Lactobacillen gegen feindliche Angriffe nehmen.
Also war ich umgehend in der Apotheke und habe auch zugeschlagen mit Omni Biotic Woman.
Der Apotheker sagte, wenn man das prophylaktisch einnimmt, würde es einmal in der Woche reichen.
Was sagst du dazu?
Mein Panik-Sicherheitsgefühl vor einem weiteren HWI sagt mir: neeee, einmal wöchentlich reicht mir nicht.
ALLES prophylaktisch so umfangreich auffahren, wir nur irgend möglich!!!
Ich freue mich auf deine Antwort und hab ein relaxtes Wochenende mit einem hoffentlich gemütlichen 1. Advent!
LG Petra
Deine Brett-Konstruktion klingt für mich äußerst praktisch in der Anwendung, jedoch nicht gerade platzsparend für den Transport unterwegs.
Ich habe mir einen wirklich sehr kleinen, eingurtigen (gibt´s das Wort überhaupt???) Rucksack zugelegt, in den Sterilium 50 ml, 5 Katheter, Flächendesinfektionstücher, der kleine Spiegel und meine Stirnlampe hineinpassen. Und dann ist noch etwas Platz für Schlüsselbund und eine Packung Taschentücher.
In ähnlich kleiner Größe habe ich mir ebenfalls eine Bauchtasche zugelegt (20 x 11 x 6 cm), weil ich echt unterwegs nicht den Packesel geben möchte.
Beides steht bei mir immer fertig gepackt und griffbereit, wenn ich das Haus verlasse.
Je nach Stimmung und Klamottenwahl nehme ich dann entweder den grünen Rucksack oder die blaue Bauchtasche.
Bisher ist ja beides noch nicht aktiv zum Einsatz gekommen, weil ich immer fluchtartig nach vier Stunden den Weg nach Hause angetreten habe.
Aber Teneriffa steht ja (zumindest nach Buchungslage) in vier Wochen vor der Tür und dann werde ich das alles einweihen.
Oder ich storniere doch noch vorher...man, bin ich mir unsicher...(nach anfänglicher Angst vor ISK im Flugzeug, die ich mir nun fast weggeredet habe, nachdem mir auch hier im Chat so viel Mut gemacht wurde, steht die Angst vor einem HWI im Urlaub, auch wenn ich schon ein Antibiotikum vorsorglich von meiner Urologin an die Hand bekommen habe).
Aber tatsächlich bin ich Nikolaus bei einer Freundin eingeladen, die im südlichen Schleswig-Holstein wohnt und ich ja im nördlichen Teil, so dass ich es dann zeitlich nicht schaffen kann, zu meinem eigenen Klo zurück zu kehren und dann wird eine der Taschen samt Inhalt "fremdklomäßig" eingeweiht.
Zu einem vorangegangenen Chat: du schriebst ja, du würdest Lactobacillen gegen feindliche Angriffe nehmen.
Also war ich umgehend in der Apotheke und habe auch zugeschlagen mit Omni Biotic Woman.
Der Apotheker sagte, wenn man das prophylaktisch einnimmt, würde es einmal in der Woche reichen.
Was sagst du dazu?
Mein Panik-Sicherheitsgefühl vor einem weiteren HWI sagt mir: neeee, einmal wöchentlich reicht mir nicht.
ALLES prophylaktisch so umfangreich auffahren, wir nur irgend möglich!!!
Ich freue mich auf deine Antwort und hab ein relaxtes Wochenende mit einem hoffentlich gemütlichen 1. Advent!
LG Petra
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- Prahamoris
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1 Monat 2 Wochen her #52950 von Prahamoris
Prahamoris antwortete auf Wie oft ISK beim HWI?
Hallo Petra,
Omni Biotic ist bestimmt auch sehr gut.
Ich nehme meine Kijimea-Bazillen täglich ein, da ich aber auch täglich antibiotische Prophylaxe mache.
Meinen ersten Ausflug mit einer Übernachtung habe ich 3 Monate nach der Diagnose durchgeführt. Auch ich gehe am Liebsten aufs eigene WC - aber es hilft ja Nix- lasse mir von dieser Krankheit nicht alles kaputtmachen denk ich mir.
In der Arbeit gehe ich auf das gleiche WC wie meine Kollegen. Meine Utensilien sind beim WC deponiert.
Ich glaube auch, wenn du wieder arbeiten gehst, kommst du auf andere Gedanken.
Ich war nach der Diagnose nicht zu Hause, ich musste mich in der Arbeit ablenken. Und jedes Mal wenn ich Frei hatte, bin ich in ein Loch gefallen.
Vg Simona
Omni Biotic ist bestimmt auch sehr gut.
Ich nehme meine Kijimea-Bazillen täglich ein, da ich aber auch täglich antibiotische Prophylaxe mache.
Meinen ersten Ausflug mit einer Übernachtung habe ich 3 Monate nach der Diagnose durchgeführt. Auch ich gehe am Liebsten aufs eigene WC - aber es hilft ja Nix- lasse mir von dieser Krankheit nicht alles kaputtmachen denk ich mir.
In der Arbeit gehe ich auf das gleiche WC wie meine Kollegen. Meine Utensilien sind beim WC deponiert.
Ich glaube auch, wenn du wieder arbeiten gehst, kommst du auf andere Gedanken.
Ich war nach der Diagnose nicht zu Hause, ich musste mich in der Arbeit ablenken. Und jedes Mal wenn ich Frei hatte, bin ich in ein Loch gefallen.
Vg Simona
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- Johannes1956
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1 Woche 14 Stunden her #53126 von Johannes1956
Johannes1956 antwortete auf Wie oft ISK beim HWI?
Guten Morgen!
Zum Thema HWI und ISK: im Prinzip sollte gelten: kein Antibiotikum ohne Antibiogramm. Beim Antibiogramm wird bestimmt, welcher Keim (welche Keime) es ist und welche Antibiotika wirksam sind, da es mittlerweile viele Resistenzen gibt.
Bei einem akuten HWI wird gerne ohne Antibiogramm ein Standardantibiotikum gegeben, erst wenn das nichts hilft, wird ein Antibiogramm gemacht.
Mein Urologe macht bei mir inzwischen bei jedem (sehr seltenen HWI) vorher ein Antibiogramm, weil er weiß dass es bei mir notwendig ist. Zweimal hatte ich Verdacht auf HWI, es war aber jeweils eine Prostatitis, die sich erst nach Stimulation der Prostata (Zweigläsertest) gezeigt hat. Männer müssen also bei Verdacht auf HWI auch immer an eine Prostatitis denken. Die ist dann langwieriger und sehr konsequent zu behandeln.
Wenn ich Probleme mit der Blase habe, katheterisiere ich nach Gefühl öfter, weil die spontane Entleerung schlechter geht und das Restharnvolumen größer ist. 5 bis 6 mal und wenn ich in der Nacht aufwache, auch in der Nacht.
Johannes
Zum Thema HWI und ISK: im Prinzip sollte gelten: kein Antibiotikum ohne Antibiogramm. Beim Antibiogramm wird bestimmt, welcher Keim (welche Keime) es ist und welche Antibiotika wirksam sind, da es mittlerweile viele Resistenzen gibt.
Bei einem akuten HWI wird gerne ohne Antibiogramm ein Standardantibiotikum gegeben, erst wenn das nichts hilft, wird ein Antibiogramm gemacht.
Mein Urologe macht bei mir inzwischen bei jedem (sehr seltenen HWI) vorher ein Antibiogramm, weil er weiß dass es bei mir notwendig ist. Zweimal hatte ich Verdacht auf HWI, es war aber jeweils eine Prostatitis, die sich erst nach Stimulation der Prostata (Zweigläsertest) gezeigt hat. Männer müssen also bei Verdacht auf HWI auch immer an eine Prostatitis denken. Die ist dann langwieriger und sehr konsequent zu behandeln.
Wenn ich Probleme mit der Blase habe, katheterisiere ich nach Gefühl öfter, weil die spontane Entleerung schlechter geht und das Restharnvolumen größer ist. 5 bis 6 mal und wenn ich in der Nacht aufwache, auch in der Nacht.
Johannes
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