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Inkontinenz durch Geburtsschädigungen im Vorfeld vermeiden

22 Aug 2019 23:13 #1 von Greta
Hallo,

meine Stieftochter wird im Dezember ein Kind bekommen. Da sie "schon" 35 ist, rechnet man ja eher mit Komplikationen.

Was könnte man ihr im Vorfeld raten, damit sie durch die Geburt nicht am Ende inkontinent wird?

Hier gibt es ja einige, die durch Geburtsschädigungen inkontinent geworden sind, vielleicht gibt es ja Tipps was man im Vorfeld mit dem KH abklären könnte.

Vielen Dank im Voraus!

LG

Alles Gute!

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23 Aug 2019 11:50 #2 von herirein
Hallo Greta,
der einfachste Weg wäre eine Kaiserschnittgeburt.
Hierbei werden weder die Beckenmuskulatur durch den normalen Geburtsvorgang belastet, die Becken Faszien überdehnt, noch ein Dammschnitt erforderlich.
Das sind die wesentlichen Faktoren, die eine Senkung oder gar eine Nervenirritation der Sakralnervenbahn verursachen.

Vor und nach einer normalen Geburt ist bereits mit der Rückbildungsgymnastik zu beginnen, falls der Gynäkologe dem zustimmt und mindestens 6 Monate fortzuführen.

LG Heribert

Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel,
um fliegen zu können müssen wir uns umarmen
(Luciano de Crescenzo)
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27 Aug 2019 21:22 #3 von Malu
Hallo Greta

Das Alter ist schonmal einmal ein großes Risiko. für Frauen die über 35 sind und es das erste Kind ist steigt das Risiko noch mehr

Ich will nicht "pro Kaiserschnitt schreien"
und Ihr keine Angst machen und wenn alles stimmt ist es natürlich das Beste für Mutter und Kind.


Leider lief meine Geburt sehr traumatische, leide sehr unter den Folgen und ich hätte vorher gerne das alles gewusst was ich heute weiß.

sie kann sich gern selbst ein Bild machen:
Zb.
geburtsrisiken.de/
Oder auch
Auf Facebookgruppe: die Risiken der vaginalen Geburt

www.aerzteblatt.de/archiv/202437/Beckenb...-Geburten-aufklaeren

Und Beiträge von Prof. Dr Hans Peter Dietz
(Er forscht in Australien seit Jahren auf dem Gebiet der Levatorabrisse nach vaginalen Geburten)
Da gibt es eben auch Studien von Ihm.
(Einfach mal googlen)

Aber Aufklärung ist hier angebracht vor jeder OP wird jedes Risiko aufgeklärt aber vor einer vaginalen Geburt wird nichts gesagt? Keine Risiken von Damschnitten/ Vakuum oder Zange?
Ich hätte gerne vorher gewußt das eine lange Austreibungsphase zb Nervenschaden verursachen kann und Frauen Dan eben doch einen Notkaiserschnitt verlangen sollten bevor man zur Zange oder Vakuum greift.
In vielen europäische Ländern sind zange/Vakuum schon längst verboten warum Deutschland dies noch anwendet, tja gute Frage, man weiß es schädigt die Frauen massiv und es riskiert Folgeschäden fürs Kind...

Es muss in Deutschland mehr aufgeklärt werden und ich hoffe deine Schwiegertochter nimmt sich dies zu Herzen und endscheid was sie für richtig empfindet, dass kann sie aber nur entscheiden wenn sie die Risiken und Folgen eben auch kennt.. Und nicht nur auf Hebammen und Geburtsvorbereitungenkurse hört die eben oft nur die "normale Geburt" anpreisen und nichts über Folgen wissen wollen.
Und meinen "mit ein bißchen Beckenboden training is die ganze sache wieder vom Tisch.." Leider bei vielen ü35 jährigen leider eben nicht.

Es gibt sogar schon Kliniken die beim Kaiserschnitt einen vaginal seeding anbieten.

Lg
Malu
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