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× Eine krankheitsspezifische Voraussetzung für eine Pflegestufe gibt es nicht. Es zählt immer der notwendige Hilfebedarf in der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Mobilität). Also z. B. beim Waschen, Haare kämmen, Zähne putzen, Intimpflege nach Wasserlassen/Stuhlgang, das Richten der Bekleidung, Wechseln von Inkontinenzmaterialien, dem Kleinschneiden von Nahrung, Nahrungsaufnahme, dem Gehen und dem An- und Auskleiden. Der durchschnittliche tägliche Hilfebedarf in der Grundpflege beträgt bei PS I 45 Min. tägl., PS II 120 Min. tägl., PS III 240 Min. tägl. plus ein nächtlicher Hilfebedarf.

Gewalt in der Pflege - ZDF Dokumentation

14 Apr 2013 23:00 #11 von Pamwhy
Hallo Hannes,

mir geht dein Satz schon seit ein paar Tagen im Kopf rum....

Natürlich existieren diverse Websites wie dieses Forum, welche sich auf Symptome oder Krankheitsbilder spezialisiert haben, dies ist in meinen Augen allerdings eher fachspezifisch und fängt Menschen nicht in ihrer seelischen Not auf.


Da es mir keine Ruhe gelassen hat, greif ich deine Gedanken nochmal auf....

Also ich sehe das nicht so. Ich bin ja nun schon fast ein ganzes Jahr hier bei uns im Forum aktiv dabei und die Fragen und Probleme, die hier aufgetaucht sind beinhalten so oft psychische Komponenten und auch akute Hilferufe (bewusst oder unbewusst), so dass wir hier auch ganz vielen Ratsuchenden in ihrer seelischen Not helfen und diese so gut es uns möglich ist dabei unterstützen. Natürlich ist es von der Problematik her beschränkt, d. h. diejenigen die hier landen haben Inkontinenzprobleme der verschiedensten Art oder damit verbundene Schwierigkeiten bzw. Fragen.

Auf welchem Weg auch immer jemand hier bei uns auftaucht, wenn jemand irgendein Problem hat, sei es off Topic oder nicht, sei es in der Pflege, dann sind wir doch für denjenigen da....., wir lassen keinen im Regen stehen, der ernsthaft an unseren Ratschlägen interessiert ist. Ich hab auch schon privat jemanden aus dem Forum hier zur Seite gestanden, da sehe ich kein Problem, solange ich das entsprechende fachliche Wissen dazu habe und wenn nicht, dann weiß ich vielleicht jemand der es hat.... oder was ich in einer vergleichbaren Situation unternehmen würde....

Es gibt ja auch im Internet auch noch andere Möglichkeiten...., eine Seite die ich gefunden habe (habe nur "Hilfe bei Problemen" eingegeben), die jetzt zwar nicht direkt mit diesem Thema "Gewalt in der Pflege", aber mit dem Umgang bei seelischer Not zu tun hat, habe ich gerade eben so gefunden und da ich diese Seite nach einigem Durchstöbern so toll finde möchte ich sie euch nicht vorenthalten...

www.selbsthilfe-beratung.de/

Muss jetzt leider aufhören :sleep: , da ich morgen wieder früh raus muss, bin aber auf Reaktionen gespannt.... :P

Bis bald und ganz....
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15 Apr 2013 00:21 #12 von Struppi
Hallo Pam,

ist ja alles ganz richtig, nur oftmals hapert es bei Gepflegten keineswegs an der Unterstützung bei spezifischen Symptomen (hier eben die Inkontinenz) sondern vielmehr daran, dass die benötigte Hilfe weit über das hinaus geht, was ein Forum zu leisten vermag.

Hier sollte es Stellen wie eben der Pflegenotruf etc. geben, die in direktem telefonischen Kontakt die Menschen professionell (d.h. geschultes Personal, ggf. Psychologen) auffangen können. Diese Offerten gibt es zur Zeit aber nur für Pflegende.

Oftmals sind die Möglichkeiten, die ein Gepflegter zum Austausch hat, auch begrenzt (Unkenntnis, das Internet zu Nutzen, Scham, mangelnde soziale Kontakte etc.). Wie soll ein solch isolierter Mensch sich mitteilen, wenn z.B. die einzigen Kontakte der Pflegedienst u. ggf. pflegende Angehörige sind? Und wie soll das Gespräch gesucht werden, ohne dass es evtl. kränkend für den Pflegenden ist? Für solche Siutationen (die alle nur beispielhaft sein können) müßte es Hotlines geben, die für die Pflegenden bereits existieren.

Ich hoffe, ich konnte etwas verdeutlichen, was ich meine.

Gruß

Hannes
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15 Apr 2013 10:01 - 15 Apr 2013 10:08 #13 von matti
Hallo Hannes,

dein Thema ist wahrlich ein wichtiges und spontan habe ich auch keine Lösung, zumindest nicht für das gesamte Bundesgebiet.

Ich möchte daher zunächst erst einmal die Möglichkeiten in meiner Region (Mittelhessen) vorstellen.

Die Pflegestützpunkte, welche es mittlerweile recht flächendeckend gibt, sollen neben der Beratung und Unterstüzung von Angehörigen dies auch bei den Betroffenen selbst tun. Ich weiß allerdings nicht, wie die Hilfestellung im konkreten Fall oder gar in Krisensituationen aussehen kann.

psp.zqp.de/search.php

Kontaktadressen in Krisen- und Konfliktsituationen

Beratungsstellen

1. Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle des
Caritasverbandes
Frankfurter Str. 44, 35392 Gießen
Anmeldung: 0641/7948132 Sprechstunde dienstags von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Kostenfreies Angebot

2. Beratungsstellen der Vitos-Klinik

2.1. Institutsambulanz
Licher Str. 106, 35394 Gießen

Med. Versorgungszentrum Hauptstr. 20, 35435 Wettenberg
Tel. Anmeldung: 0641/403-414 Tel.: 0641/980150

Hausbesuche möglich

Überweisung vom Hausarzt erforderlich Zunächst werden eine oder mehrere Beratungsgespräche geführt (keine Behandlung). Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse.

3. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKGM
Psychiatrische Ambulanz mit Gedächtnisambulanz Am Steg 22, 35392 Gießen Tel: 0641/985-45720 Überweisung vom Hausarzt erforderlich. Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse.

BeKo
...selbstbestimmt im Alter!


BeKo, Kleine Mühlgasse 8, 35390 Gießen, Tel.: 0641/9790090 2


4. Verein für psychosoziale Forschung und Therapie e.V.
Beratungszentrum für Laubach und Grünberg
4.1. Marktplatz 3, 35321 Laubach 5.2. Neustadt 58, 35305 Grünberg Tel. 06405-90236 Tel. 06401-90236
Außensprechstunden in Hungen, Reiskirchen und Fernwald-Steinbach.
Telefonische Anmeldung erforderlich. Beratung und ambulante Betreuung von Menschen in akuten Lebenskrisen. Homepage: bz-laubach-gruenberg.de
Kostenfreies Angebot

B. Telefonische Beratung in Krisen-/Konfliktsituationen
1. Heißer Draht für pflegende Angehörige
Tel.: 069/95524911

2. Telefonseelsorge
Tel.: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222

3. Notruftelefon „Handeln statt Misshandeln“
Tel: 0228/69 68 68

C. Online-Beratung
Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige unter www.pflegen-und-leben.de
BeKo, Kleine Mühlgasse 8, 35390 Gießen, Tel.: 0641/9790090 3

D. Weitere Angebote
Je nach Schwere der Situation und der persönlichen Belastung:
1. Gesprächskreise für pflegende Angehörige Adressen auf www.beko-giessen.de unter der Rubrik „Angebotssuche/ Gesprächskreise für pflegende Angehörige“. 2. Niedergelassene Psychotherapeuten Überweisung vom Hausarzt erforderlich. Adressen über die Krankenkassen.
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Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinsames Anliegen vieler Menschen. Der Verein versteht sich als ein offenes Angebot. Unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Den Verein bewegt, was auch seine Mitglieder antreibt: Wir möchten aktiv zur Verbesserung der krankheitsbedingten Lebensumstände beitragen.

 

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