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Blasenschrittmacher

10 Mär 2017 12:28 #11 von Galaxy
Es ist das erste mal das ich stationär in Mönchengladbach bin. Ich denke aber schon das es die gleiche Station ist.

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10 Mär 2017 12:57 #12 von Annabelle
Liebe Galaxy, frage bitte nach der Zimmernummer von Anna Braun. Am Mittwoch wird der Eingriff vorgenommen, so dass ich natürlich während dieser Zeit nicht im Zimmer bin. Du kannst aber trotzdem gerne nach dem Eingriff zu mir kommen, da ich relativ schnell immer fit bin. Ich freue mich auch,

lieben Gruß
Anna
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10 Mär 2017 13:02 #13 von Galaxy
Vielen lieben Dank Anna. Dann sehen wir uns nächste Woche.
Freu mich.
Lg Susanne
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10 Mär 2017 13:21 #14 von Elkide
Liebe Annabelle,

die wievielte Botoxbehandlung ist das jetzt bei Dir? Musst du auch immer insgesamt 4 Tage stationär bleiben?

Ich habe vorletzte Woche meine 7. Botoxbehandlung bekommen. Bei mir wirkt das im Zusammenwirken mit den Schrittmachern eigentlich ganz gut. Normalerweise setzt die Wirkung innerhalb einer Woche bei mir ein. Nun sind die Schrittmacher komplett ausgeschaltet und die Wirkung ist bislang gleich null. Im Gegenteil, habe das Gefühl vorne und hinten nur noch auszulaufen. Hoffe natürlich, dass das nächste Woche - nach erfolgter Bandscheiben OP - wieder besser wird.

Du hast ja nun viel Erfahrung. Meinst du, dass man evtl. noch was Nachspritzen kann? Habe jetzt mit den Schrittmachern immer nur 200 mg bekommen. Hat auch immer gereicht. Macht eigentlich die Krankenkasse irgendwann mal Ärger, wenn man es zu häufig bekommt? Eigentlich müssten die 4 Tage Krhs bei mir jedenfalls nicht sein. Mir geht es danach sofort wieder gut und ich könnte genauso gut wieder nach Hause. Würde mich mal interessieren, was du in der Beziehung für Erfahrungen gemacht hast.

Dir alles Gute für deine OP

Liebe Grüße
Elke

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10 Mär 2017 14:26 - 10 Mär 2017 14:29 #15 von Galaxy
Liebe Annabelle,

kannst du mir sagen wie das in Mönchengladbach ist mit Wertsachen aufbewahren.
Braucht man etwas besonderes oder sollte ich etwas beachten?

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10 Mär 2017 17:47 #16 von Annabelle
Liebe Susanne,

bitte nimm nur das Nötigste an Geld mit und gar keine Wertsachen. Das ist ein sehr großes Krankenhaus, in dem man leider auch vom Personal bestohlen wird. So ist es mir passiert. Da ich ein Einzelzimmer habe, wurde das verschlossen, als man mich zum OP brachte. Als ich wiederkam, sah ich keine Veranlassung, meine Sachen zu kontrollieren. Erst am nächsten Tag, dem Entlassungstag, stellte ich fest, dass aus meiner Geldbörse € 150,-- fehlten. Die Geldbörse war mit meinem Laptop im Tresor untergebracht. Der wiederum war verschlossen, so wie das Zimmer auch. Ich habe dann aus lauter Wut die Polizei rufen lassen, den Vorgang geschildert, und es wurde ein Protokoll angefertigt und ein Aktenzeichen vergeben. Dank dessen hat meine Hausratversicherung mir den Schaden ersetzt. Ohne polizeiliche Aufnahme des Diebstahls hätte die Versicherung nicht gezahlt. Ich habe mich an die Klinikleitung gewandt, weil ich es so ungeheuerlich fand, dass aus dem verschlossenen Zimmer Geld entwendet wurde. Sie sprachen ihr Bedauern aus, versprachen Einzelgespräche mit den Mitarbeitern und bekundeten gleichzeitig, dass sie für solche Diebstähle keinen Ersatz leisten.

Jetzt übergebe ich den Tresorschlüssel einer Schwester persönlich und nehme sie in die Pflicht. Sie muss den Schlüssel im Tresor der Stationsleitung deponieren, und der ist nur für einen ganz kleinen Personenkreis zugänglich. Außerdem wird das Zimmer abgeschlossen. Ich markiere darüber hinaus meine Geldscheine und sobald ich nach der OP dazu in der Lage bin, kontrolliere ich, ob noch alles im Tresor liegt und das Geld vollzählig ist. Schaffe ich das vor dem Schichtwechsel, lässt sich ein Dieb unter dem Personal leichter entdecken.

Wenn ich alleine mit dem Auto nach Mönchengladbach fahre, brauche ich natürlich Geld für Parkgebühren, das sind pro Tag € 5,--. Dann nehme ich noch ca. € 10 mit, wenn ich mir mal eine Zeitschrift oder ein Stückchen Kuchen kaufen möchte. Und natürlich sind mein Smartphone und das Tablet meine ständigen Begleiter ins Krankenhaus. Die verschließe ich ebenfalls im Tresor.

Der WLan-Zugang ist übrigens für alle Patienten kostenlos, aber man bekommt auch nur einen. Die Parksituation dort ist sehr schwierig. Wenn die Möglichkeit besteht, Dich bringen und abholen zu lassen, ist das am besten. Bei mir klappt das leider nicht. Ich fahre alleine hin und zurück. Da ich aber im Moment auf Krücken laufe und nicht Autofahren kann, komme ich Dienstag mit einem Taxi und so fahre ich auch wieder nach Hause. Dazu bedarf es der Verordnung eines Arztes, dann zahlt die GKV das.

Wenn Du vorher noch Fragen hast, stelle sie ruhig.

Lieben Gruß, Anna

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10 Mär 2017 18:06 #17 von Annabelle
Liebe Elkide,

das sind jetzt so ca. knapp 40 Botox-Behandlungen. Ich bleibe 3 Tage stationär. Der 1. Tag dient dazu, den üblichen Weg abzuarbeiten: Blutabnahme, Arztgespräche Urologie und Anästhesie, EKG. Da ich kaum erst stationär war, nehme ich die Blutwerte und das EKG von dort nächste Woche mit, dann spare ich mir zumindest das EKG.

Ich bekomme im Off-Label-Use, also einer zulassungsüberschreitenden Anwendung, 1000 Einheiten Botox gespritzt.

Es gibt keine Schwierigkeiten mit der Krankenkasse, ich manage die Termine immer in Zusammenarbeit mit der Klinik ohne ärztliche Anweisung. Mein behandelnder Urologe kommt nur ins Spiel, wenn er die Einweisung schreibt und um die übliche Urinkontrolle 1 Woche vorher durchzuführen. Aber auch das regele ich mit seinen Mitarbeiterinnen, ihn selbst sehe ich höchst selten.

Geändert hat sich in den Jahren nur, dass ich den Katheter nicht bis zum nächsten Tag behalten muss. Sobald ich mich so wohlfühle, dass ich aufstehen kann, wird er sofort gezogen. Am nächsten Morgen wird nach der Blasenentleerung der Restharn gemessen, und das war es auch schon. Die Station dort arbeitet wie ein Uhrwerk, um 7.00 Uhr ist Visite, um 8.00 h kriegt man die Akte und geht zum Ultraschall. Spätestens um 9.00 Uhr bin ich schon unterwegs nach Hause. Da sich niemals Auffälligkeiten zeigten und der Katheter mich meistens sehr ärgert, bin ich mit den behandelnden Ärzten überein gekommen, ihn schon am OP-Tag zu ziehen. Auch das funktioniert gut. Eigentlich könnte ich schon abends nach Hause. Aber ich will den guten Willen der Ärzte nicht überstrapazieren.

Ich kann nichts dazu sagen, ob man Botox "nachspritzen" kann. Das kann nur von Ärzten entschieden werden. Warum 4 Tage im Krankenhaus nötig sind, kann ich auch nicht beantworten.

Ich wünsche Dir, dass die OP gut verläuft und sich die Dinge für Dich wieder zum Positiven wenden.

Lieben Gruß, Anna
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10 Mär 2017 18:41 - 10 Mär 2017 21:37 #18 von Galaxy
Oh je



Adminkommentar:
Habe Deine beiden nachfolgenden "Oh je"-Beiträge gelöscht.
War sicher in Deinem Sinn.
Wenn das noch einmal vorkommen sollte, bitte einfach vorher die Seite bzw. den Browser aktualisieren und dann erst Dein Posting schreiben.
LG, Ano

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10 Mär 2017 21:45 #19 von Ano
Sag, willst Du vielleicht einen "fremden" Smiley oder ähnliches einfügen?
Vielleicht geht es deshalb nicht.
LG, Ano

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10 Mär 2017 22:22 #20 von Annabelle
Liebe Susanne,

ich habe eine Sache vergessen: nimm Dir bitte einen textilen Gürtel mit, an den Du die externen Schrittmacher hängen kannst. Ebenso sollte während der Testphase Deine Kleidung, besonders zu Hause, nicht aus synthetischen Fasern bestehen, weil sich darüber die Batterien der Schrittmacher entladen. Das weiß ich von Ano, weil mir genau dies passiert ist, und das natürlich an einem langen Wochenende, nämlich Ostern. Anos Mann hat das herausgefunden und ich war ihr damals sehr dankbar. Wenn alles so neu ist, bin zumindest ich leicht neurotisch, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Man kann die externen Schrittmacher auch in Baumwollwaschlappen stecken und trägt sie in der Unterhose. Aber beim Toilettengang müssen sie ja nun irgendwo hin und da ist es extrem unpraktisch, sie beide in einer Hand zu halten. Hängst Du die Schrittmacher an einen solchen Gürtel, kannst Du sie so schieben, wie Du willst. Das ist beim Schlafen sehr praktisch und sie haben mich nachts eigentlich gar nicht gestört.

Die ganze Prozedur ist übrigens überraschend schmerzlos. Also zumindest ich hatte während der Testphase so gut wie keine Schmerzen. Das mit dem Duschen habe ich so gemacht, dass ich den Softstrahl eingestellt habe und mir so zumindest den Intimbereich und die Beine abduschen konnte. Das ganze wird auf Deinem Rücken mit einem großen sehr hautfreundlichen Pflaster zugeklebt, das die ganze Testphase durchhält. Also keine Panik, wenn Dir so ein Testgerät mal runterfällt. Es baumelt dann an der Elektrode und lässt sich leicht wieder "einfangen", ohne Schaden anzurichten.

Alles andere besprechen wir nächste Woche.

Lieben Gruß

Anna

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