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Blasenentzündung und Inkontinenz durch Candida-Pilze

13 Dez 2016 12:44 - 13 Dez 2016 12:52 #21 von admin

Ele schrieb: Guten Morgen Esther,
Mirtazepin ist für denjenigen, der es dasverstemal nehmen soll tatsächlich einnHammer. Ich empfehle den Beginn mit Eier viertel Tablette und wenn Du schlafen kannst bleib dabei.


Liebe Ele,

wir freuen uns über dein starkes Engagement und die zahlreiche Hilfestellung durch deine Rückmeldungen an Andere.

Uns ist allerdings aufgefallen, dass du mitunter in deinen Beiträgen neben dem Erfahrungsaustausch in die Richtung von Empfehlungen gehst.
Am Beispiel des oberen Zitats wird dies deutlich, aber auch in weiteren Beiträgen gibst du direkte Therapieempfehlungen.

Wir sollten als medizinische Laien, keine Dosisempfehlungen über verschreibungspflichtige Medikamente abgeben.

Wir hoffen, dass diese kleine Anmerkung für dich nachvollziehbar ist.

Noch einmal vielen Dank für dein unermüdliches Engagement hier.

Das Adminteam

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13 Dez 2016 12:54 #22 von Auf eigenen Wunsch gelöscht.
Ja,das unterscheidet uns eben. Ich bin als geprüfter Pharmareferent und Krankenschwester für Intensivmedizin schon berechtigt eine solche Empfehlung auszusprechen.

Aber auch für diese Info habe ich mich im Vorfeld mit meinem Apotheker abgesprochen und mich beraten lassen.

Gabi

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13 Dez 2016 12:59 - 13 Dez 2016 13:11 #23 von admin
Nun Ele,

dies mag dich von anderen Laien hier tatsächlich unterscheiden.

Aber auch Pharmareferenten und Krankenschwestern ersetzen in Deutschland keine ärztlichen Verordnungen und Therapieempfehlungen, denn berechtigt bist du dazu ganz sicher nicht.

Grundsätzlich darf nur verordnet werden:

Von einem entweder in Deutschland approbierten Arzt oder einem Inhaber einer Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes aufgrund der einschlägigen deutschen Gesetze!

Dabei bleibt es aber noch nicht einmal:

Für die Verordnung ist die vom Arzt vertretene Fachrichtung nicht entscheidend. Es ist also durchaus statthaft, wenn ein Facharzt für Orthopädie ein Antihypertensivum verordnet. Allerdings gilt auch: die Verschreibungsbefugnis erstreckt sich grundsätzlich nur auf den Zweig der ärztlichen Wissenschaft, für den der Verschreibende ausgebildet wurde.

Wir bitten dich also, dich in Dosisempfehlungen hier im Forum zurück zu halten.

Vielen Dank!

Das Adminteam

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13 Dez 2016 21:38 #24 von Elkide
Hallo liebe Esther,

nein, ich hatte keinen Unfall, sondern 3 Bandscheibenvorfälle. Da sie nicht mehr operabel waren, riet mir der Orthopäde zur Schmerztherapie. Hierzu wurde als erstes eine PDA gesetzt und dann unterm CT Kortisonspritzen an die Nervenwurzeln. Bei der PDA hat der Orthopäde leider genau den Nerv getroffen.

Schon direkt nach der PDA konnte ich das Wasser nicht mehr halten. Eine selbständige Leerung war nicht mehr möglich. War vor der Behandlung über die Risiken aufgeklärt worden, aber irgendwie denkt man ja nie, dass es einen tatsächlich treffen könnte. Habe leider unterschrieben.

Zur Psychotherapie: Meine Psychotherapeutin ist Psychiaterin, Neurologin und Psychotherapeutin. Ich mache bei ihr eine tiefenpsychologische Therapie mit dem Schwerpunkt Körperwahrnehmung. Sie kann nichts an der Inkontinenz ändern, aber an der Einstellung zur Erkrankung. Im Moment arbeiten wir an der Löschung des Schmerzgedächtnisses mit der Traumatherapie. Da die Schmerzen aber schon über zwei Jahre bestehen, ist die Chance zwar nicht sehr groß, aber es ist auf jeden Fall ein Versuch wert.

Mir hat die Therapie bislang super geholfen. Bin trotz der Beeinträchtigungen zufrieden und habe alle Aktivitäten wieder aufgenommen. Nachdem ich fast zwei Jahre bis zum Beginn der Altersrente arbeitsunfähig krankgeschrieben war, arbeite ich jetzt wieder mit viel Spaß. Eigentlich wollte ich nur für 2 - 4 Std. Vertretungen übernehmen, aber wegen zwei schwangeren Kolleginnen arbeite ich im Moment Vollzeit und es tut mir einfach gut!

Wünsche dir von ganzem Herzen, dass du die passende Therapeutin findest und deine Lebensfreude trotz der Erkrankung wiederkehrt.

Alles Liebe
Elke
Folgende Benutzer bedankten sich: Esther1

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14 Dez 2016 08:03 #25 von Esther1
Liebe Elke,

Deine Worte machen mir richtig Mut. Es ist Bewundernswert wie Du das alles meisterst.

Du sagst, dass Du wieder alle Aktivitäten aufgenommen hast. Das ist toll .Ich arbeite noch an diesem Problem. Durch die Inkontinenz kapsele ich mich momentan sehr ab. Sogar mein Mann hat das schon zu spüren bekommen. Sein Verständnis für meine Lage geht an seine Grenzen. Momentan brülle ich ihn sehr oft an und werfe ihm vor er wüsste ja nicht was das für ein Problem ist. Natürlich weiß er es nicht. Aber mein Fehler ist vielleicht, dass ich im Kopf mit der Inkontinenz nicht damit klar komme. Wenn ich mal über einen Zeitraum von 1/2 Std. nicht in die Hose pi....... denke ich schon an ein Wunder und dass ich geheilt wäre. Ich komme mit mir selbst nicht klar.

Wie Du vielleicht aus früheren Berichten weißt, war ich sportlich sehr aktiv. Auch das fehlt mir. Die fehlende Bewegung verschlechtert auch mein Wirbelgleiten, da hier die Muskeln zur Abstützung nicht mehr trainiert sind. Aber mit Pampers laufen kann und will ich nicht. Außerdem könnte es ja alles noch verschlechtern, nachdem ja noch keine endgültige Diagnose da ist.

Ich hoffe die Psychologin kann mir helfen, mich so wie ich jetzt bin zu akzeptieren.

Ich arbeite ebenfalls Vollzeit. Allerdings bin ich nur 2 Tage in einer Kanzlei angestellt. Den Rest kann ich bei freier Zeiteinteilung (soweit man in der Steuerbranche davon reden kann - Finanzamt diktiert die Termine) von zu Hause aus machen. Dies ist aber eine freiberufliche Tätigkeit. Wenn das nicht wäre, hätte ich mit den vielen Arztterminen momentan ein Problem. Auch könnte ich mich dann nicht um meine Mutter kümmern - wenn auch nur kurzzeitig. Ab Dezember 2017 dürfte ich ohne Kürzung vorzeitig in Rente. Da ich aber eine monatliche Entschädigung von der Berufsgenossenschaft wegen eines Wegeunfalles bekomme, würde mir die Rente gekürzt. Da diese wegen Kindererziehung und nur 2 Tage Arbeit pro Woche sehr gering ist, würde hier fast nichts mehr übrig bleiben. Und die freiberufliche Tätigkeit müsste ich auch aufgeben. Also werde ich wohl bis zum bitteren Ende im April 2020 durcharbeiten müssen.

Auch Dir wünsche ich von ganzem Herzen, dass Deine Psychotherapeutin Erfolg hat.


Liebe Grüße

Esther
Folgende Benutzer bedankten sich: Elkide

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14 Dez 2016 08:08 #26 von Esther1
Hallo Gabi,

es tut mir leid, dass Du meinetwegen nun Problem hier im Forum hast, Das wollte ich keinesfalls.

Ich möchte mich nochmals herzlich für Deine Hilfe und "Empfehlungen" bedanken.

Ich habe auch nochmals mit dem Urologen gesprochen. Die Bändchen-OP (TVT) ist nicht für jedermann anwendbar. Momentan ist er noch der Meinung ich bräuchte evtl. was anderes. Aber das soll ja mit dem 2. Ringversuch weiter geklärt werden.

Danke für Deine Info's

LG Esther

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14 Dez 2016 08:14 #27 von Esther1
Liebes Admin-Team

Nun muss ich mich auch kurz zu Wort melden.

Mir ist bewusst, dass hier im Forum "medizinische" Laien sitzen. Der Eine vielleicht mit mehr Wissen auf Grund seines Berufes oder Erfahrungen als der Andere.

Die Empfehlungen die mir Gabi in Bezug auf Dosierung eines Arzneimittels gegeben hat, fand ich gut. Denn somit konnte ich nochmals gezielt beim Arzt nachfragen.
Matti hat mir vor kurzem zu verstehen gegeben, man soll nicht unvorbereitet in ein Arztgespräch. Genau diese Info von Gabi hat mir nun im Arztgespräch geholfen.

Grüße

Esther

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14 Dez 2016 11:40 #28 von admin
Liebe Esther,

wir nehmen deine Rückmeldung ernst, geben aber zu bedenken, dass aus deiner Sicht Dinge anders muten, als sie hier im Vereinsvorstand gesehen werden müssen.
Zur Aufgabe des Vorstands gehört es, auch ein Auge darauf zu halten, was rechtlich zulässig und was nicht zulässig ist oder zumindest Grenzbereiche streift.

Gabi hat entgegen deiner Ausführung auch kein Problem hier im Forum, zumindest nicht durch uns. Ihr Engagement wird anerkannt und wurde auch im Hinweis mehr als deutlich hervorgehoben.

Wende dich in deinen Anliegen bitte direkt an den Verein, wenn du Verärgerung, Verbesserungsvorschläge und Wünsche einbringen und anmelden möchtest. Selbstverständlich würden wir uns mit deinem Anliegen bzw. deiner Kritik befassen und in der nächsten Vorstandssitzung darüber beraten.

Kontakt zum Verein: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Grüße

Das Adminteam

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14 Dez 2016 12:15 #29 von Esther1
Hallo Matti,

wegen des Mittels Fluconazol habe ich noch mehrere befragt. Allgemeinarzt sieht es auch nicht unbedingt kritisch. Wäre sehr gut verträglich. Die Frau meines Heilpraktikers hat eine Apotheke. auch diese weiß nichts negatives über das Mittel. Zu guter Letzt mein Osteopath/Physiotherapeut, auch er kann nichts negatives sagen. Fast vergessen: seit November haben wir in der Verwandschaft einen frisch gebackenen Allgemeinmediziner. Arbeitet an einem Klinikum. Auch der hat nach Rücksprache das Medikament als normal eingestuft.

War nur eine kurze Rückinfo für Dich.

Warum bist Du so negativ gegen dieses Medikament. Kennst Du es nur aus dem Beipackzettel oder aus Erfahrung?

Gruß

Esther

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14 Dez 2016 12:22 #30 von Maulwurf
Hallo Esther,

Ich kann gar nicht den Beitrag finden, in dem Matti angeblich gesagt haben soll, dass er dem Medikament gegenüber kritisch eingestellt ist?
Das einzige was ich gefunden habe ist, dass er gesagt hat, dass der Arzt sich bestimmt was dabei gedacht hat, man sich aber etwas wundern kann, das es genommen wird ohne einen gesicherten Befund.

Ich nehme deswegen darauf Bezug, weil ich selbst die Entscheidung über ein Antipilzmittel seit einem Jahr vor mich her schiebe. Die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel sind nicht zu unterschätzen, daher muss man immer nutzen und Risiko genau abwägen. Aber auch hier gilt, das sollte man mit seinem Arzt oder seinen Ärzten besprechen, auch hier bekomme ich zum Beispiel stark widersprüchliche Meinungen.

Bei mir handelt es sich übrigens um das Mittel Terbinafin.

Gruß Maulwurf
Folgende Benutzer bedankten sich: Esther1

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