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Blasenentleerungsstörung nach langjähriger Verengung

17 Sep 2015 22:03 #21 von Johannes1956
Liebe Ano,

danke, Du bist immer super schnell mit recherchieren und antworten.

Wieder was gelernt!

Ist aber doch was ganz anderes als eine Blasenhalsinzision, denke ich, diese quere Wulstbildung aufzuschneiden.

Johannes

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18 Sep 2015 19:35 #22 von geleb
Hallo zusammen,

danke für eure Rückmeldungen!

Joachim, was mir zu Tamsulosin einfällt, nachdem ich auch schon zwei Mal damit behandelt wurde: Es stellte sich bei mir eine leichte Besserung ein, allerdings erst nach ca. zwei bis drei Monaten der regelmäßigen Einnahme. Das heißt für mich (und so habe ich es zwischenzeitlich auch im Internet gelesen), dass die Alphablocker relativ lange eingenommen werden müssen. Vielleicht weißt du das bereits, für mich war es jedenfalls eine neue Erkenntnis und manch ein Urologe mag möglicherweise auch zu schnell aufgeben, wenn nicht gleich Resultate vorliegen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit der Therapie!
Sag: Wie kommst du mit dem Selbstkathetern zu Recht? Und wie lange dauert das in etwa bei dir, wenn du das machst?

Danke Johannes, du hast meine Situation sehr gut zusammen gefasst ;) Ich habe jetzt schon mit einigen Ärzten darüber gesprochen und auch meine Urologin hat es mir nochmal ausführlich erklärt. Mein Gespräch mit dem Arzt, der die OP durchführen würde, habe ich übernächste Woche (sechs Wochen darauf gewartet). Dann werde ich alles nochmal ansprechen und bin gespannt auf seine Einschätzung. Natürlich wird er mir nichts versprechen können, aber eine Vorstellung der Möglichkeiten und Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten würde mir schon helfen. Gerade bin ich wieder recht optimistisch, dass ich mein Problem in den Griff bekomme und diese Beutel loswerde.

Danke Ano fürs Recherchieren! Mir war der Begriff auch neu - und nebenbei, in meinem Arztbrief ist es tatsächlich an allen Stellen so geschrieben: "Querbare". Na egal, der Arzt wird wissen, was gemeint ist ;)

Viele Grüße, Jens

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19 Sep 2015 08:24 #23 von Johannes1956
Lieber Jens,

ich bin gespannt, was in dem Beratungsgespräch herauskommt. Ich hab nochmal nachgegoogelt, Querbarre ICD Code N40, wird im gleichen Zusammenhang mit Blasenhalsverdickung und Prostatavergrösserung genannt, aber da gibt es doch wohl Unterschiede, wo genau diese Verdickung sitzt.

Bei meiner Diagnose mit verengtem Blasenhals sagten mir die Urologen, dass eine retrograde Ejakulation danach wahrscheinlich, eine Inkontinenz unwahrscheinlich ist. Aber beide Risken bestehen offensichtlich, gleich ob Messer oder Laser.

Bei Dir steht "ejakulationsprotektive Laserinzision", eine derartige Möglichkeit wurde mir gar nicht erklärt. Vielleicht kannst Du genau nachfragen und es dann erklären, wäre fein!

Aber ich denke doch, dass in Deiner speziellen Situation eine gute Aussicht besteht, das Problem zu minimieren. Wichtig ist halt, sich genau zu informieren, was auch nicht immer leicht ist, da viele Ärzte nicht sehr auskunftswillig sind. Bei manchen hatte ich den Eindruck, sie signalisieren Dir, dass der Patient als Laie es ja sowieso nicht versteht, aber ich hatte den den umgekehrten Eindruck, dass auf anderer Seite nicht immer alles verstanden wird.

Und alles muss und kann man ja auch nicht verstehen.

Alles Gute und Du wirst die für Dich richtige Entscheidung treffen, die Dich voran bringt, ich bin ganz sicher!

Johannes
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19 Sep 2015 09:17 #24 von joachim1512
Hallo Jens,

danke für die Info zu Tamsulosin. Das wusste ich in der Tat noch nicht, dass eine Besserung erst nach mehreren Wochen eintritt. Ich habe das vor 2 Jahren ca. schon einmal genommen, aber da hat der Urologe es nach 2 Monaten wieder abgesetzt, weil keine Besserung zu bemerken war. Dann übe ich mich mal in Geduld - leider keine Stärke von mir.

Mit dem Selbstkathetern komme ich mittlerweile recht gut zurecht. Morgens und Abends wenn ich zu Hause bin dauert es max. 5 Minuten mit allen Vor- und Nachbereitungen. Am Tag unterwegs ist es etwas aufwendiger, aber das spielt sich alles noch ein. Ich mache das jetzt auch erst seit ca. 3 Wochen und bis jetzt ist der einzige Nachteil, dass ich bereits die zweite Blasenentzündung habe und ich davon ausgehe, dass es vom Kathetern kommt. Da muss ich noch einen Weg finden, wie ich das vermeide.

Zum Thema Blasenhalsinzision noch der Hinweis, das mein Urologe der festen Meinung ist, dass es hier nicht zu einer Inkontinenz führen kann, da der Eingriff "hinter" dem Schließmuskel erfolgt. Es gab wohl am Anfang, als dieser Eingriff per Laser durchgeführt wurde einige Probleme, die aber in der Natur der Technik und nicht im Eingriff als solches begründet waren. Seit die Lasertechnik sich verbessert hat gibt es wohl die Nebenwirkung der Inkontinenz nicht mehr. So sagt mein Arzt und ich hatte bei Ihm - zum ersten Mal bei Ärzten - das Gefühl, er wollte mir alles so erklären das ich es als Laie auch verstehe. Und ich hatte danach den Eindruck, es ist im gelungen.

Hallo Johannes, was heißt bitte Deine Blase ist trabekuliert ?

Viele Gruesse
Joachim
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19 Sep 2015 14:39 #25 von Johannes1956
Lieber Joachim!

ich schrieb, dass meine Blase nicht trabekuliert ist. Trabekel kommt aus dem Latein und heisst Balken. Trabekelblase steht auch für Balkenblase. Da entstehen in der Blase balkenförmige Verdickungen. Dies bei lange dauernden Abflussbehinderungen, bei denen der Muskel (der Detrusor) gegen den Widerstand arbeiten muss und sich dann stellenweise verdickt.

Zum Thema Blasenentzündung: ich würde jedenfalls einen Keimnachweis und ein Antibiogramm machen lassen, um die Keime gezielt auszuradieren. Es kann sein, dass Du resistente Keime in der Blase hast, die wachsen dann immer wieder und es muss gar nichts mit dem Kathetern zu tun haben.

Alles Gute,

Johannes

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25 Okt 2015 13:56 #26 von geleb
Hallo zusammen,

so, nun gibt es von mir wieder mal ein Update.

Ich hatte den Termin beim Oberarzt meiner Klinik, auf den ich länger gewartet hatte. Er hat mir den Befund nochmal ausführlich und in einfachen Worten erklärt. Es liegt bei mir eine "obstruktive Blasenhalsbarre" vor. Ich habe ein paar Skizzen dazu, wenn es interessiert, kann ich die mal hochladen (ich hoffe, ich verletze dadurch kein Copyright :silly: ) Ansonsten erstmal in Worten: Mein Blasenhals ist nach oben gelagert und verengt. Wenn ich nun Wasser lasse und sich die Blase dadurch zusammenzieht, dann "klappt" sie über den Blasenausgang zusammen und verschließt ihn so. Damit kommt kein Urin mehr, es verbleibt aber Restharn in der Blase. Deswegen hatte ich auch zuletzt die Überlaufinkontinenz, so das ich trotz Wasserlassen vorm Zubettgehen mit einer gefüllten Blase ins Bett bin. In der Nacht ist die dann übergelaufen.

Der Arzt hat mir eine einseitige Blasenhalsschlitzung nach "Turner Warwick mit Laser" empfohlen. Diese soll ejakulationserhaltend durchgeführt werden. Das heißt, dass nur soweit geschlitzt wird, dass der Blasenhals weit genug offen ist für die Blasenentleerung, er bei der Ejakulation aber trotzdem noch kontrahiert werden und die Blase verschließen kann. Trotzdem bleibt ein Restrisiko, d.h. es kann nach der OP zu einer retrograden Ejakulation kommen. Dieses Restrisko kann man nicht vermeiden. Der Arzt erklärte mir es so: Bei der OP wird der Operateur die Schlitzung vornehmen, dann die Blase befüllen und durch Druck auf den Bauch feststellen, wie "gut" der Strahl ist. Ggf. wird nochmal nach geschlitzt. Wenn er zufrieden ist, wird ein Katheter gelegt und der Eingriff ist vorbei.

Ein Risiko der Inkontinenz besteht nicht, weil der Eingriff hinter dem Schließmuskel durchgeführt wird, wie Joachim ja auch schon berichtet hatte.

Ansonsten sieht der Arzt für mich kaum eine Alternative. Der Bauchdeckenkatheter, den ich seit fast drei Monaten trage, sollte keine Dauerlösung für mich sein. Selbstkathetern würde bei meinen Restharnmengen von >400ml bedeuten, dass ich sechs bis acht Mal am Tag kathetern müsste. :ohmy: Das kann ich mir zumindest zur Zeit gar nicht vorstellen, ich hab ja schon immer beim einmaligen Kathetern im Krankenhaus Riesenprobleme und bin zwei Mal bei Blasenspiegelungen kollabiert :oops:

Durch die OP könnte ich laut Arzt einen Zustand erreichen, wo ich Restharnmengen von 50 bis 80ml hätte, und das wiederum kann man durch zweimaliges Kathetern pro Tag gut kontrollieren. Durch das Selbstkathetern wäre auch sichergestellt, dass der Blasenhals "geweitet" bleibt.

Nach dem Gespräch war ich erstmal ziemlich betrübt, weil ich es mir einfacher vorgestellt hatte. Ich dachte, wir machen die Schlitzung und dann sind meine Blasenprobleme vorbei. Aber, so wie es ausschaut, werde ich mein Leben lang damit zu tun haben.


Nach etwas Bedenkzeit habe ich nun den Termin für die OP vereinbart, Anfang November ist es soweit. Ich hadere etwas damit und habe Angst davor. Zum einen, weil ich trockene Orgasmen fürchte und zum anderen, weil ich Angst davor habe, dass sich meine Symptomatik nicht verbessert. Aber ich sehe keine Alternative.

Vor ein paar Tagen war ich bereits bei der Cryokonservierung, habe also Spermien einfrieren lassen. Der Arzt hat mir das zur Sicherheit empfohlen, auch wenn ich im Fall der Diagnose "retrograde Ejakulation" nicht zeugungsunfähig sei. Man kann dann immer noch Spermien aus dem Urin extrahieren oder sie via Katheter aus der Blase holen, etc. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, wurde mir die Konservierung angeraten. Meine Werte dort waren außerordentlich gut - umso trauriger, wenn es bald vielleicht nicht mehr "normal" bei mir klappt :dry:

Der weitere Zeitplan ist jetzt, dass ich nächste Woche den SPK wechseln und dabei "sterilen Urin" entnehmen lassen muss. Dieser wird dann auf Keime untersucht und ich werde wahrscheinlich ein Antibiotika bekommen, zur Vorbereitung auf die OP Anfang November. Vorher habe ich dort nochmal ein Vorgespräch.

Ich versuche gerade, es positiv zu sehen und optimistisch zu bleiben. Der Arzt macht einen vertrauenswürdigen Eindruck und hat mir alles wirklich sehr gut erklärt und sich Zeit genommen. Mir ist wichtig, dass er die OP durchführt und darauf werde ich auch nochmal hinweisen beim nächsten Termin.

Danke fürs Zuhören ;) Wenn noch etwas besonders interessiert, einfach fragen. Ansonsten freue ich mich natürlich über eure Meinungen und Hinweise.

Liebe Grüße, jens
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25 Okt 2015 14:08 #27 von Johannes1956
Lieber Jens,

Danke für Deinen ausführlichen und sehr verständlichen Bericht. Es ist schön, wenn man von einem Arzt alles so genau erklärt bekommt, auf Notwendigkeiten und Risiken verwiesen wird.

Die Entscheidung, wie man dann weitermacht muss sowieso jeder für sich treffen und ich drücke Dir die Daumen, dass sich der gewünschte Erfolg einstellt. SPK ist jedenfalls keine Dauerlösung, für mich war damals die Umstellung auf ISK wie eine Befreiung.

Ich selbst bin derzeit bei dreimal Kathetern, Restharn in der Früh bei 100ml, am Abend bei 300ml, komme damit gut zurecht.

Alles Gute,

Johannes
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25 Okt 2015 17:31 - 25 Okt 2015 17:38 #28 von matti
Hallo Jens,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Weil ich da aus eigener Erfahrung spreche und du davon auch nichts schreibst, wurdes du auch über die immensen Kosten einer Kryokonservierung (ca. 400 Euro im Jahr, zahlt keine Kasse) und künstlichen Befruchtung informiert?

Meines Wissens zahlen die Kassen nur noch 50% der Kosten einer künstlichen Befruchtung und auch nur insgesamt 3 Versuche. Zudem ist die Kostenüernahme an weitere Bedingungen geknüpft. Das Paar muss verheiratet, der Mann zwischen 25 und 50 und die Frau zwischen 25 und 40 Jahre alt sein.

Die künstliche Befruchtung stellt zudem eine sehr große Belastung für die Frau da (vorhergehende Hormontherapie).

Ich schreib dir dies nicht weil ich unken will, sondern weil man mir damals alles schön geredet hat. Zumindest hast du somit die Chance die Fakten vorher zu kennen. Ich kenne zwei Paare wo die Kostensituaton (nach drei erfolglosen Versuchen) tatsächlich einen weiteren Versuch sehr erschwert.

Matti
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25 Okt 2015 19:46 #29 von geleb
Hallo ihr beiden!

Danke Johannes, für deinen Beitrag. Dass du mit dem ISK so gut klar kommst, macht mir Mut. Auf der Seite eines Ketheter-Herstellers hatte ich gelesen, dass es komplett schmerzfrei wäre (und nur "unangenehm") und es irgendwann so normal ist wie das normale Wasserlassen. Auch wenn das vielleicht etwas übertrieben ist, stimmt mich das optimistisch, dass ich es vielleicht auch mal für mich als dauerhafte Lösung mir aneignen werde können. Da tauchen bei mir bestimmt noch Fragen auf und dann würde ich mich nochmal melden. Aber, eins nach dem anderen, jetzt erstmal Op_Vorbereitung und der Eingriff ;)

Danke Matti auch dir für deinen Hinweis. Da hast du Recht, das geht schon ins Geld. Die Kyrokonservierung hat mich rund 800 EUR gekostet. Da mit drin ist zum einen die Blutuntersuchung im Labor (100 EUR), die Aufbereitung der Probe und das Konservieren (380 EUR) sowie die Lagerung für ein Jahr (300 EUR pro Jahr). Die Krankenkasse zahlt da gar nichts dazu, weil es eine "prophylaktische Maßnahme" ist und die werden nicht erstattet.

Mit den Kosten für eine künstliche Befruchtung habe ich mich tatsächlich gar nicht beschäftigt, auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen. :blush: Ich denke und hoffe aber immer noch, dass ich das eingefrorene gar nicht brauche und auch nach der OP alles auf normalen Wege klappt. Die Kyrokonservierung ist also nur mein absoluter Notnagel. Schau mer mal :)

Liebe Grüße, Jens

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26 Okt 2015 07:59 #30 von Johannes1956
Guten Morgen,

ISK wird wohl unterschiedlich empfunden. Ich selbst hatte es relativ schnell erlernt und anfängliche Schwierigkeiten überwunden. Dazu gehörte, dass ich den Katheter nicht hineinbekommen hatte, vor allem, wenn ich unter Zeitdruck war. Da habe ich gelernt, nicht mit Gewalt. Einfach zehn Minuten später mit einem frischen Katheter nochmals probieren, dazwischen ruhig durchatmen.

Ich habe auch gelernt, dass es nicht mit jedem Katheter in jeder Situation gleich gut geht. Ich verwende als Standardkatheter den Hollister VaPro, auf Reisen den Coloplast SpeediCath und wenn es mal mit dem Hollister nicht geht, weil ich verkrampft bin, verwende ich den Lofric, der funktioniert dann meistens sehr gut, aber den verwende ich nicht routinemässig, weil er wegen seiner fehlenden Steifigkeit nicht ganz so leicht einzufühern ist und die Aufsteckhülse finde ich nicht zweckmässig. Die Entsorgung ist beim Coloplast am einfachsten und saubersten, gebrauchten Katheter zurück ins Röhrchen stecken, zuschrauben, fertig. Auch beim Lofric geht das ganz gut, allerdings tropft dann beim Zusammenrollen leicht überschüssige Flüssigkeit raus, das ist beim Hollister nicht so, allerdings ist das Zurückstecken in die Hülle und schön zu einem kleinen Päckckchen Zusammenrollen hier auch Übungssache.

So muss jeder seine Erfahrungen machen. Aber heute kann ich für mich sagen: schmerzfrei sowieso, auch nicht mehr unangenehm, einfach Routine, wie normales Pinkeln, ja, aber braucht etwas mehr Zeit, aber auch daran gewöhnt man sich.

Auch die Restharnvolumina werden durch regelmässiges Kathetern geringer, wenn man dazwischen und vor dem Kathetern auch noch spontan urinieren kann, ist dreimal meist ausreichend. Manchmal komme ich auch mit zweimal gut zurecht und wenn ich mal beim Fortfahren auf Dienstreise meine Katheter vergesse, ist es bis zum Abend auch kein Problem.

Inzwischen habe ich überall meine kleinen Zwischenlager, im Büro, in der Computertasche, im Gartenhaus und in meiner Stadtwohnung sowieso.

Also sehe ich auch eine Daueranwendung unproblematisch, weshalb ich mich persönlich vorerst gegen eine Blasenhalsinzision entschieden habe. Aber da ist Deine Situation eben anders.

Auch verstehe ich in Deiner Situation den Sicherheitsschritt der Spermienlagerung, auch wenn die Kosten hoch sind, einige Zeit nach der OP kann ja festgestellt werden, ob es auf natürlichem Weg auch funktionieren könnte. Ich finde, gut investiert, es ist eine Versicherung.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und freue mich über weitere Erfahrungsberichte.

Johannes

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