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Mi, 04.11.2026
19:00 Uhr

Suchergebnis (Gesucht wurde: Blasenschrittmacher)

  • MichaelDah
20 Okt. 2026 14:12
MichaelDah antwortete auf Blasenschrittmacher Erfahrungen
Hallo Dino,

sorry, wenn ich Matti ergänze – aber es hat ja vermutlich einen Grund gegeben, warum man auf S4 gewechselt ist. Wenn die Batterien getauscht werden, wird normalerweise bei der OP auch noch einmal die Elektrode mit getestet. Das passiert in der Regel dadurch, dass man bei der OP schaut, ob es noch eine Muskelreaktion gibt, wenn die Elektrode elektrisch getriggert wird. Wenn das nicht mehr der Fall ist, kommt es auf die Umstände an, was dann passiert. In der Regel ist es einfacher, die alte Elektrode drin zu lassen und eine neue zu setzen.

Im Umkehr Schluss bedeutet das aber auch, dass i.d.R. keine weitere Elektrode durch S3 an der alten Stelle gesetzt werden kann ohne die alte zuvor zu entfernen. Ob das danach dann besser, genau so oder schlechter funktioniert kann man nicht so genau sagen. Auf jeden Fall ist der Eingriff nicht ganz so einfach wie das einsetzten der ersten Elektrode. 

Die Frage für mich wäre eher, was du unter „vor einiger Zeit" verstehst. Grundsätzlich wird der Nerv jetzt ja an einer leicht anderen Stelle getriggert, und es kann durchaus sein, dass der Körper da jetzt etwas anders reagiert. Wenn das noch nicht Jahre her ist, wäre meine Empfehlung eher, noch etwas zu warten und mal andere SNM-Einstellungen auszuprobieren. Die alten Einstellungen sind i. d. R. nicht auf die neue Elektrode übertragbar, da jede neue Elektrode den Nerv geringfügig anders stimuliert. Oft kann sich die Wirkung über die Zeit auch noch verbessern.

Viele Grüße
Michael
  • Dino007
19 Okt. 2026 23:30
Dino007 antwortete auf Blasenschrittmacher Erfahrungen
Hallo Matti,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort und dass du dir so viel Zeit genommen hast. Das weiß ich wirklich zu schätzen.
Du hast mit vielem recht und einige Punkte haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Vor allem deine Erklärung, warum die Rückverlagerung auf den S3-Sakralnerv aus deiner Sicht Sinn macht. Genau zwischen dieser Hoffnung und der Angst, dass es danach schlechter sein könnte, schwanke ich im Moment.
Die neurologische Abklärung ist bereits geplant und nächste Woche bekomme ich zusätzlich die erste Ialuril-Instillation. Ich hoffe natürlich, dass sich dadurch die Blase etwas beruhigt und die Harnwegsinfekte seltener werden.
Ich werde mir für die Entscheidung auf jeden Fall noch die Zeit nehmen, die ich brauche. Mich würden vor allem noch Erfahrungen von Betroffenen interessieren, die selbst eine Revision von S4 zurück auf S3 oder etwas Ähnliches hinter sich haben.
Mir hilft es schon sehr, einfach verschiedene Erfahrungen zu lesen. Die Entscheidung muss ich am Ende selbst treffen, aber es tut gut zu hören, wie andere mit einer ähnlichen Situation umgegangen sind.
Vielen Dank nochmals und liebe Grüße
Dino
  • Matti
17 Okt. 2026 10:15
Hallo Stern,

es tut mir leid zu hören, welche schmerzhaften Stunden du durchstehen musstest. Dass die Schmerzen so stark waren, dass du den Rettungswagen rufen musstest, klingt furchtbar – aber du hast in dieser Situation absolut richtig reagiert.
Aus eigener Erfahrung (ich hatte mal furchtbare Gallenkoliken und habe mich damals viel zu lange im Bett gekrümmt, statt sofort den Notarzt zu rufen) weiß ich, wie schwer dieser Schritt fällt. Man zögert oft viel zu lange. Deshalb: Respekt, dass du in dieser Situation so konsequent gehandelt hast!

(Vorab ein kleiner Tipp für das Forum: Es ist bei solchen Fragen oft sehr hilfreich, das Geschlecht anzugeben, da viele urologische Hilfsmittel und Anatomien völlig unterschiedlich sind!)

Was du erlebt hast, ist bei einer ausgeprägten Dranginkontinenz tatsächlich ein bekanntes Phänomen: Wenn ein normaler Dauerkatheter über die Harnröhre gelegt wird, kann er die ohnehin schon überreizte Blase massiv triggern. Die Blase versucht dann oft, den Fremdkörper (den Katheter und den kleinen Halteballon) mit aller Kraft „auszupressen“. Das führt in vielen Fällen zu extremen Blasenkrämpfen, heftigem Brennen und permanentem Harndrang. Dass es dir nach dem Entfernen sofort besser ging, spricht genau dafür.

Ein normaler Dauerkatheter durch die Harnröhre wird deshalb bei einer reinen Dranginkontinenz oft als ungeeignet angesehen. Aus dem Austausch hier im Selbsthilfeforum weiß man aber, dass es andere Optionen gibt, über die man mit dem Arzt sprechen kann:

1. Bekannte Alternativen aus der Praxis
  • Urinkondome (nur für Männer): Viele betroffene Männer empfinden das als den absoluten Befreiungsschlag für die Nacht. Es wird wie ein Kondom übergerollt und leitet den Urin über einen Schlauch in einen Bettbeutel. Da nichts in den Körper eingeführt wird, verursacht es keine Krämpfe und hält nachts das Bett trocken. Wichtig zu wissen aus den Forenerfahrungen: Das hilft nur, wenn die Blase sich auch wirklich entleert. Wenn man unter Restharn leidet (also die Blase nicht von alleine leer wird), reicht ein Urinkondom allein nicht aus, da der Urin sonst in der Blase zurückstaut. (Für Frauen gibt es inzwischen erste externe Absaugsysteme, diese sind aber seltener).
  • Suprapubischer Katheter (Bauchdeckenkatheter): Hierbei führt ein dünner Schlauch durch die Bauchdecke direkt in die Blase. Die empfindliche Harnröhre wird umgangen, was das Risiko für diese heftigen Krämpfe und Infektionen meist deutlich senkt.
  • Intermittierender Selbstkatheterismus (ISK): Manche nutzen kurz vor dem Schlafengehen einen ganz dünnen Einmalkatheter, um die Blase einmal komplett zu leeren (besonders wichtig, wenn man eben Restharn hat), und entfernen ihn sofort wieder. Da nachts kein Fremdkörper in der Blase bleibt, entstehen auch keine Krämpfe.

2. Medizinische Ansätze zur Blasenberuhigung
In der Urologie gibt es zudem verschiedene Therapiewege, die genau an der Überaktivität der Blase ansetzen, um die nächtlichen Toilettengänge (Nykturie) zu reduzieren:
  • Medikamente: Es gibt spezielle Wirkstoffe (wie Anticholinergika oder Beta-3-Agonisten), welche die Blasenmuskulatur entspannen und den plötzlichen Drang dämpfen.
  • Botox-Injektionen: Hierbei wird Botox in den Blasenmuskel gespritzt, um diesen für einige Monate zu beruhigen.
  • Blasenschrittmacher (Sakrale Neuromodulation): Ein kleines Implantat, das die Nerven der Blase reguliert, damit sie keine Fehlalarme mehr sendet.

Wie es weitergehen könnte:

Es lohnt sich bestimmt, nach diesem Schock erst einmal zur Ruhe zu kommen und dann das Gespräch mit dem Urologen zu suchen – oder sich eventuell eine Zweitmeinung in einem spezialisierten Kontinenzzentrum einzuholen. Man kann dort gezielt ansprechen, dass der herkömmliche Katheter solche Krämpfe ausgelöst hat, und nachfragen, wie es mit dem Thema Restharn aussieht und welche der Alternativen im individuellen Fall infrage kommen.


Gib die Hoffnung auf ruhigere Nächte nicht auf, es gibt meistens einen Weg!
Alles Gute für dich!

Matti
  • Matti
17 Okt. 2026 09:48
Matti antwortete auf Blasenschrittmacher Erfahrungen
Hallo Dino,

es tut mir echt leid zu hören, was du gerade durchmachst. Über 800 ml Restharn und dann auch noch fast jeden Monat ein Infekt – das zerrt wahnsinnig an den Nerven und raubt einem jegliche Lebensqualität im Alltag. Es ist völlig verständlich, dass du dir da große Sorgen machst und auch Angst vor den nächsten Schritten hast.

Alles, was wir (ich) dir hier im Forum raten oder an Erfahrungen mitgeben können, ist natürlich kein medizinischer Rat. Jeder Körper und gerade die Nervenbahnen sind so individuell, dass man Berichte von anderen leider nie 1:1 auf sich selbst übertragen kann. Am Ende musst du jeden Schritt eng mit deinen Ärzten absprechen.

Aber zu deinen Punkten und dem, was man im Alltag vielleicht probieren kann:

Das Problem mit dem ISK und den Infekten
Dass du durch das Katheterisieren ständig Infekte bekommst, ist ein Teufelskreis. Da würde ich an deiner Stelle mal ansetzen, denn da gibt es im Bereich der Selbsthilfe ein paar Hebel:

  • Hast du mal überlegt, das Katheter-Modell zu wechseln? Manchmal reagiert die Schleimhaut auf eine andere Beschichtung (z. B. hydrophil) viel besser. Auch Systeme mit integriertem Beutel können helfen, weil man da beim Einführen weniger Keime verschleppt.
  • Lass dir ruhig noch mal von einer Kontinenzfachkraft über die Schulter schauen. Im Alltag schleicht sich oft unbemerkt eine Routine ein, bei der die sterile Kette doch mal kurz unterbrochen wird.
  • Sprich deinen Urologen mal auf Prävention an – egal ob D-Mannose, Mittel zum Ansäuern des Urins oder sogar eine Impfung gegen E. Coli (StroVac). Irgendwas muss dir da Erleichterung bringen.

Die neuen Darmprobleme und die Neurologie
Dass jetzt auch noch der Darm dazukommt, ist natürlich der absolute Super-GAU für den Kopf, aber medizinisch leider "logisch": Die Sakralnerven S3 und S4 steuern nun mal beides. Da sich alles seit dem Wechsel auf S4 so verschlechtert hat, ist die geplante neurologische Abklärung jetzt der absolut richtige und wichtigste Schritt. Schnapp dir für den Termin am besten ein Protokoll, in dem du genau aufschreibst, wann was schiefgeht. Je mehr Daten die Neurologen haben, desto besser.


Warum die S3-Rückverlegung zumindest logisch viel Sinn ergibt
Dass dein Urologe die Elektrode wieder zurück auf S3 legen will, klingt jedenfalls nach einem sehr nachvollziehbaren Ansatz. Du darfst nicht vergessen: Mit S3 lief es bei dir viele Jahre lang super! 

In der Neuro-Urologie gilt S3 als der entscheidende Nerv für die Blasenentleerung, während S4 viel mehr für den Enddarm und den Beckenboden zuständig ist.

Dass deine Blase seit dem Elektrodenwechsel auf S4 kaum noch eigenständig arbeitet und regelrecht überläuft, spricht aus Laiensicht zumindest stark dafür, dass die Blase dort einfach nicht mehr die richtigen Impulse bekommt. Eine Garantie gibt es wegen eventuellem Narbengewebe oder veränderten Nervenstrukturen nach so einem Eingriff natürlich nie. Aber es ist zumindest der medizinisch naheliegendste Versuch, um den Zustand wieder zu reaktivieren, mit dem du jahrelang deine Lebensqualität zurückhattest. Sieh diesen Schritt also ruhig als berechtigten, hoffnungsvollen Ansatzpunkt.

Was ist mit der Angst vor einem kompletten Fehlschlag?
Es ist völlig verständlich, dass dir der Gedanke an ein Scheitern Angst macht. Niemand will permanent operiert werden. Aber versuch, dich von diesem Worst-Case-Szenario nicht erdrücken zu lassen. Die Neuro-Urologie steht selbst dann nicht mit leeren Händen da. Es gibt für den absoluten Notfall weitere medizinische Optionen. Das sind zwar allesamt sehr große, schwere und lebensverändernde Schritte, die man nicht leichtfertig geht, aber sie existieren als finaler Rettungsschirm, um deine Nieren zu schützen und die Situation zu beherrschen:

  • Konservative/Medikamentöse Kombinationen: Bevor man überhaupt wieder schneidet, wird oft versucht, die Blasenwand oder den Schließmuskel über spezielle Medikamentenkombinationen oder direkte Blasenspülungen (Instillationen) so zu unterstützen, dass das Management im Alltag wieder greifbarer wird.
  • Chirurgische Großeingriffe als letzte Option: Wenn alle Stricke reißen und der Druck die Nieren gefährdet, gibt es hochspezialisierte Operationsverfahren. Dazu gehören die Vergrößerung der Blase (Blasenaugmentation) oder die Schaffung eines künstlichen, kontinenten Ausgangs über die Bauchdecke (z. B. ein Mitrofanoff-Stoma). Das sind massive Eingriffe, die eine lange Eingewöhnung und viel Umstellung erfordern – aber für viele Betroffene, bei denen gar nichts mehr ging, bedeuteten sie letztlich das Ende des ständigen Infekt-Kreislaufs und eine Rückkehr zu einem planbaren Alltag.

Versteh das bitte nicht als die "nächsten einfachen Lösungen" – das sind sie definitiv nicht. Aber es soll dir zeigen: Du fällst danach nicht in ein medizinisches Vakuum. Es gibt immer einen Plan C und D, um dich aufzufangen, auch wenn es sich gerade unheimlich anfühlt.

Mein Tipp für dich:
Zieh die neurologische Untersuchung durch und konzentrier dich erst mal voll auf die S3-Revision, weil das medizinisch einfach Sinn ergibt. Und wenn du vor der Operation trotzdem zweifelst oder dich unsicher fühlst: Hol dir unbedingt eine Zweitmeinung in einem größeren, zertifizierten Kontinenzzentrum (am besten an einer Uniklinik). Wenn Urologen, Neurologen und Neuro-Urologen da zusammen draufschauen, bist du bei so einer komplexen Geschichte einfach am besten aufgehoben.


Ich hoffe auch sehr, dass sich hier im Thread noch andere Betroffene zu Wort melden, die vielleicht eine ähnliche Elektroden-Rückverlegung hinter sich haben und dir von ihren ganz persönlichen Erfahrungen berichten können. Mehr Berichte helfen einfach immer, die eigene Situation besser einzuordnen.

Trifft nicht direkt deine Fragen, könnte an einzelnen Punkten aber hilfreich sein:  www.inkontinenz-selbsthilfe.com/keine-an...-selbstkatheterismus

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass ihr bald den richtigen Weg findet und du deine Lebensqualität zurückbekommst! Kopf hoch!

Gruß
Matti
  • Dino007
17 Okt. 2026 04:03
Blasenschrittmacher Erfahrungen wurde erstellt von Dino007
Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit längerer Zeit still mit und habe aus vielen Beiträgen schon einiges mitgenommen. Vielen Dank dafür.
Jetzt möchte ich selbst einmal um eure Meinung und eure Erfahrungen bitten.
Ich bin 40 Jahre alt und habe eine neurogene Blasenentleerungsstörung mit einem atonen Detrusor.
Seit vielen Jahren habe ich einen Blasenschrittmacher (SNM). Mit der ursprünglichen Elektrode am S3-Sakralnerv ging es mir viele Jahre wirklich gut. Meine Blase funktionierte deutlich besser und ich hatte dadurch wieder ein normales Stück Lebensqualität.
Vor einiger Zeit musste die Batterie gewechselt werden. Dabei wurde die Elektrode auf den S4-Sakralnerv umgesetzt. Seit diesem Eingriff haben sich meine Beschwerden leider deutlich verschlechtert.
Meine Blase entleert sich kaum noch selbst. Sie überläuft regelrecht und ich habe mittlerweile Restharnmengen von über 800 ml. Deshalb muss ich mehrmals täglich einen ISK (intermittierenden Selbstkatheterismus) durchführen. Leider bekomme ich dadurch fast jeden Monat einen Harnwegsinfekt, was zusätzlich sehr belastend ist.
In den letzten Monaten sind außerdem leider Probleme mit der Darmkontrolle dazugekommen. Deshalb ist bei mir inzwischen auch eine neurologische Abklärung geplant.
Mein behandelnder Urologe hat mir vorgeschlagen, die Elektrode wieder zurück auf den S3-Sakralnerv zu verlegen. Sollte das keinen ausreichenden Erfolg bringen, wäre später eventuell noch eine andere Möglichkeit über den Pudendusnerv denkbar.
Das Problem ist: Ich habe inzwischen ziemliche Angst vor einer weiteren Operation. Nicht vor der Operation selbst, sondern davor, dass es mir danach schlechter geht als jetzt.
Mein Urologe drängt mich überhaupt nicht zu einer Operation. Im Gegenteil: Da sich meine Beschwerden unter Vesicare und Vesoxx zuletzt etwas gebessert haben, haben wir gemeinsam entschieden, die geplante Operation vorerst zu verschieben und den Verlauf zu beobachten. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Jetzt würde mich eure persönliche Erfahrung interessieren:
  • Hättet ihr euch an meiner Stelle noch einmal auf den S3-Sakralnerv operieren lassen?
  • Hat jemand von euch schon eine Revision von S4 zurück auf S3 hinter sich?
  • Gibt es hier jemanden mit Erfahrungen mit einer Pudendusnerv-Stimulation?
  • Wie zufrieden seid ihr langfristig mit eurem Blasenschrittmacher?
  • Würdet ihr euch rückblickend noch einmal dafür entscheiden?
Mir ist bewusst, dass mir diese Entscheidung niemand abnehmen kann. Mich interessieren einfach eure persönlichen Erfahrungen und Gedanken, weil ich mir mit dieser Entscheidung wirklich sehr schwer tue.
Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten.
Liebe Grüße
Dino007
  • Sabri
18 Sep. 2026 11:35 - 22 Sep. 2026 14:31
Sabri antwortete auf ISK und Solifenacinsuccinat 5 mg
Hallo Martin,
vielen Dank für deine Nachricht. Ja, Solifenacinsuccinat klingt wirklich eher nach einem Zungenbrecher als nach einem Medikament ;) Bisher komme ich damit aber tatsächlich gut zurecht und vertrage es ohne Probleme. Das Medikament habe ich zunächst drei Tage am Stück genommen und mache jetzt seit zwei Tagen eine Pause. Bisher ist die Lage weiterhin ruhig, sodass ich gespannt bin, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

Aktuell kann ich noch spontan entleeren. Genau deshalb beschäftigt mich die Frage, wie sinnvoll es ist, den Empfehlungen der Ärzte zu folgen. Natürlich möchte ich mir nicht bewusst zusätzlichen Schaden zufügen, falls der hohe Blasendruck langfristig Nieren oder Blase belastet. Andererseits habe ich auch Sorge, die eigenständige Blasenentleerung zu verlernen, wenn ich mich ausschließlich auf den ISK verlasse. Allerdings bedeutet eine spontane Blasenentleerung bei mir auch immer Minimum 150-200 ml Restharn..


Eine Botoxinjektion wurde bei mir ebenfalls als mögliche Option angesprochen. Allerdings hieß es, dass man zunächst die medikamentöse Therapie mit Solifenacin ausprobieren müsse, bevor weitere Schritte in Betracht gezogen werden könnten.


Zusätzlich hat die Neuro-Urologie noch einen Blasenschrittmacher als mögliche Option erwähnt. Da meine Familienplanung aber noch nicht abgeschlossen ist, käme das für mich derzeit ohnehin nicht infrage und wäre, wenn überhaupt, erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Thema.


Deshalb beobachten wir im Moment den Verlauf sehr genau und schauen, wie sich die Situation unter ISK und der medikamentösen Behandlung entwickelt.


Deine Situation mit dem hohen Blasendruck und den wiederkehrenden Harnwegsinfekten klingt allerdings auch sehr belastend. Ich kann gut nachvollziehen, dass du regelmäßig Nieren und Blase kontrollieren lässt und weitere Maßnahmen erst dann angehst, wenn sie wirklich notwendig werden. Ich drücke dir die Daumen, dass alles möglichst lange stabil bleibt.


Herzliche Grüße
Sabri
  • Ella76
04 Sep. 2026 13:49
Hallo Sabri,

ich katheterisiere schon seit 3 Jahren ( 2xtgl.), allerdings muss ich jetzt seit 2 Wochen 7-8x katheterisieren, da ich nicht mehr alleine urinieren kann. 
Mir geht's ähnlich mit den Kathetern mit 2 Augen. Ich nutzte bis vor 2 Wochen den LofricElle, allerdings hatte ich immer Probleme beim ausführen (sehr schmerzhaft und teilweise Unterdruck). In der Klinik gab man mir die LofricElle Pro zum Testen und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. 
Jetzt habe ich mir zum Testen auch den Luja und den Speedycath Compact Eve bestellt und ich komme mit dem Luja auch sehr gut zurecht, mit dem Speedycath klappt es wieder gar nicht und ich habe dasselbe Problem, wie mit dem "einfachen" LofricElle. Habe mir vor zwei Wochen ein Rezept für den LofricElle Pro von meinem Urologen geben lassen und Gott sei Dank hat mein Versorger schon Mal ohne Rezept mir ein Monatspaket geschickt. Ich warte auch darauf, dass der Mehrbedarf genehmigt wird. Zumal es mir nicht möglich ist Urin alleine abzusetzen. Mein Urologe hat wohl vergessen Mehrbedarf zu vermerken, es bleibt spannend. Ansonsten hole ich ein neues Rezept mit Mehrbedarf und zur Not noch einen ausdrücklichen Hinweis der Klinik, dass so oft katheterisiert werden muss. Ich finde es echt schlimm, dass man wegen so etwas bibbern muss und man ausgeliefert ist. 

Jetzt zu deinen Fragen: 
Ich desinfiziere, da ich chronische HWI habe. Allerdings desinfiziere ich nur noch mit Wischdesinfektion, früher Wisch und Sprühdesinfetion. Danach mache ich mir Deumavan zur Pflege drauf. Hände werden vorher gründlich mit Seife gewaschen.

D-Manose nutze ich von Avitale D-Mannose Plus, Empfehlung der Klinik und meiner Gynäkologin. Ob das was bringt, keine Ahnung, aber ich mach es einfach. 

Zum Blasenschrittmacher kann ich nichts sagen. 

Schwangerschaft ist ebenfalls kein Thema mehr. (Habe schon Kinder)

Ich bin bei Wellspect und meine Beraterin regelt eigentlich immer alles für mich. Selbst um Rezepte muss ich mich nicht kümmern, die erfragt sie. Nur jetzt mit der geänderten Situation habe ich mich einmalig um das Rezept gekümmert.


Ich hoffe ich konnte dir ein paar Fragen beantworten. 

Liebe Grüße
Ella
  • Sabri
04 Sep. 2026 12:43
ISK, Einmalkatheter, Fragen und Tipps wurde erstellt von Sabri
Hallo zusammen,

ich bin Sabri, 35 Jahre alt, und muss seit Juni dieses Jahres ISK (Intermittierender Selbstkatheterismus) durchführen.
Schon lange hatte ich das Gefühl, dass mit meiner Blase oder meinem Beckenboden etwas nicht stimmt. Leider wurden meine Beschwerden lange nicht richtig abgeklärt. Neben Beckenbodentraining und wiederholten Antibiotikaverschreibungen ohne nachgewiesene Infektion wurden die Symptome immer schlimmer: Urinverlust, Schmerzen und sogar Blutungen.


Erst meine neue Hausärztin stellte per Ultraschall Restharn fest und überwies mich weiter zur Urologie und schließlich zur Neuro-Urologie. Noch vor meinem Termin dort wurde ich Ende Mai über die Notaufnahme aufgenommen, weil ich nicht mehr urinieren konnte. Es befanden sich 1,7 Liter Urin in meiner Blase. Nach drei Tagen mit Dauerkatheter wurde ich entlassen und direkt am nächsten Tag erhielt ich zuhause eine Einweisung in den ISK.
Die ganze Situation war für mich sehr überfordernd, da ich keinerlei Berührungspunkte mit dem Thema hatte und plötzlich Entscheidungen zu Kathetergröße, Beschichtung usw. treffen sollte.


Inzwischen katheterisiere ich mit dem SpeediCath Compact Eve von Coloplast, würde aber gerne auf den Luja wechseln, da ich mich beim Entfernen des aktuellen Katheters gelegentlich leicht verletze und er für mich nicht immer angenehm ist. Leider gibt es hierzu Diskussionen mit meiner Krankenkasse (TK) und meinem Versorger (Sanalog/Gesundheits GmbH), weshalb ich aktuell versuche, entsprechende ärztliche Atteste zu bekommen.


Die neuro-urologische Untersuchung und die Urodynamik habe ich mittlerweile hinter mir. Aktuell soll ich ausschließlich katheterisieren. Dadurch benötige ich etwa 7 bis 8 Katheter täglich, genehmigt wurden bislang jedoch nur 6. Auch hier scheint eine Diskussion mit Krankenkasse und Versorger notwendig zu sein, obwohl nach meinen Nachforschungen die Anzahl der Katheter nicht limitiert werden darf (Az. S 47 KR 105/13).


Außerdem beschäftigen mich aktuell noch einige Fragen:

  • ISK und Schwangerschaft: Gibt es hier Frauen, die während einer Schwangerschaft katheterisiert haben oder weiterhin katheterisieren mussten? Wie waren eure Erfahrungen? (Ich wollte eigentlich dieses Jahr mit der Familienplanung starten)
  • Blasenschrittmacher (sakrale Neuromodulation): Diese Therapie wurde mir als mögliche Alternative zum dauerhaften ISK empfohlen. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? 
  • Desinfektion ja oder nein? Wie handhabt ihr das im Alltag vor dem Katheterisieren? Desinfiziert ihr die Hände und/oder den Intimbereich oder reicht euch gründliches Waschen?
  • D-Mannose: Welches Produkt verwendet ihr und habt ihr gute Erfahrungen damit gemacht? Ich nutze aktuell Lactobact Intima und würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
  • Katheterversorgung: Hat jemand Erfahrungen mit der TK oder Sanalog gemacht und Tipps, wie ihr eure benötigte Katheteranzahl oder einen bestimmten Kathetertyp durchsetzen konntet?
Ich freue mich auf den Austausch mit euch und hoffe, von euren Erfahrungen profitieren zu können.

Viele Grüße
Sabri
  • Ciajaeg
10 Juli 2026 14:53 - 10 Juli 2026 14:54
Ciajaeg antwortete auf MS-bedingte Blasenlähmung
Hallo Navahoisi, wenn die Blase fast gar nicht mehr will und ISK nicht mehr möglich ist, wird es wirklich gefährlich, also bitte dringend einen Termin in einer Urologischen Klinik für eine UDM machen.

Davon abgesehen kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, SNS ist eine davon, eine Incision (bei Männern) auch, ebenso vorübergehend auch ein Stent, oder auch ein SPK. Hängt alles von der UDM und den Umständen ab.

SNS kommt bei mir (aktuell noch) nicht in Frage, daher bin ich da raus, aber es wird in jedem Fall vorher ein Test gemacht, einige hier im Forum haben aber einen Blasenschrittmacher, die werden sich sicher noch melden.

Bis denn 

Ciajaeg
  • Shaun
22 Juni 2026 22:40
Shaun antwortete auf Überaktive Harnblase
Hallo Sussi,

eventuell gleichen / glichen sich unsere Symptome. 
Ich hatte ebenfalls plötzlich einen vermehrten und ständigen Harndrang (allerdings nach EnddarmOps) und ein sehr unangenehmes Drang-/ Druckgefühl, auch bei leerer Blase. Eine Ursache wurde nicht gefunden.
Es gibt eine Abfolge, die Ärtze Dir empfehlen können. 
Nach Medikamenten etc. gibt es am Ende entweder die Botox- oder Blasenschrittmacherempfehlung.
Ich habe letzteren, und bei mir hat er geholfen, nicht geheilt, aber die unangenehmen Symptome verbessert.
Und ich kann auch nur berichten, wie es bei mir war.
Letztendlich musst Du natürlich die Ärzte fragen und Geduld haben beim Ausprobieren, evtl. auch verschiedener Medikamente,
aber es ist es wert, alles aus zu probieren.

VG Shaun
  • Sussi
22 Juni 2026 16:39
Sussi antwortete auf Überaktive Harnblase
Hallo 
Erstmal vielen lieben Dank für die Antwort... Und für den link... 

Ich wollte nur mal fragen ob jemand gute Erfahrungen mit Botox gemacht hat... Bei einer überaktiven Harnblase... 
Ohne sich selber zu kathetern zu müssen... Ganz normal auf die Toilette und ob dieses ständige drang Gefühl weg geht dadurch... 
Und ob man mit einem Blasenschrittmacher dieses Gefühl auch los wird und ganz normal wieder spürt das man auf die Toilette muss... Ohne diesen bermanenten Druck... 

Würde mich sehr freuen über eure Erfahrungen.. 
Lg Sussi 
  • Sussi
22 Juni 2026 08:37
Überaktive Harnblase wurde erstellt von Sussi
Guten Morgen, ich habe seit Dezember leichten Harndrang gehabt und der ständig da war, im Januar habe ich meine harnblase von außen gemerkt w
o sie sitzt und bin zum Arzt... Blut im Urin aber keine Bakterien oder so... Im Februar zum Frauenarzt das gleiche sonst keine Befunde.. Auf einmal 2 Tage später ziemlich dolle Schmerzen und dann zum Arzt Antibiotika... Halfen aber nicht... Dann 1 Monat später wieder dolle schmerzen... Verdacht auf überaktive harnblase mit krämpfen... Spasmolyt 15 mg bekommen... Hilft ein wenig... Aber oft mit starken Schmerzen wie krämpfe oder Druck schmerz... Wieder zum Urologen blasenspiegelung, urin alles gut... Jetzt soll ich betmiga nehmen... Und ein anderes spasmolyt nehmen... Weil ich immer so ein ziehen und Stechen habe und immer ein starkes Druck gefühl habe... Ich weiß bald nicht mehr weiter... Ist es eine gute Möglichkeit botox spritzen zu lassen oder vielleicht einen Blasenschrittmacher zu bekommen...

Mit freundlichen Grüßen sussi

Ach, ja
Hat einer auch so welche Probleme 
Und hat einer gute Erfahrungen gemacht mit Botox ohne sich selbst Kathetern muß... 
  • Christina1904
02 Juni 2026 23:14
Christina1904 antwortete auf Bin mit ISK etwas überfordert
Mit sechs Jahren war ich das erste Mal in der Neurourologie Und dort wurde eine überaktive und Hypersensible Blase und eine DSD festgestellt Weswegen ich dann mit dem ISK anfangen musste Aber für mich als Kind, war das überhaupt nicht schlimm. 

die Pause, kam deswegen zu Stande, ich die Klinik gewechselt habe und die Ärzte dort (Kinder Nephrologen) meinten ich bräuchte das nicht. aber die hatten halt leider, wie sich im Nachhinein rausgestellt hat, wenig Expertise von meiner Erkrankung. 


und mit 17 Jahren bin ich wieder in die Neurourologie gewechselt und sollte dann wieder mit dem ISK anfangen. und habe das auch circa anderthalb Jahre gemacht und dann wieder aufgehört. weil ich zu derzeit nicht in der Neurourologie angebunden habe und es zu dem Zeitpunkt keine logische Konsequenz gab, wenn ich es nicht tue. 

2025 habe ich dann aus eigener Motivation wieder angefangen mit dem ISK wegen ständiger Blasenentzündung und versagen der Antibiotikaprophylaxe. Ich habe nämlich das Problem, dass mein Blasenmuskel aus unerklärlichen gründen nicht genug Druck aufbaut, um den Urin vollständig aus der Blase raus zu drücken. Weswegen ich auch im September die Testphase für den Blasenschrittmacher habe


wenn ich unterwegs bin, mache ich den ISK meistens im Sitzen, sofern die Toilette halt sauber ist. aber auch dort desinfiziere ich meistens nicht und große Folgen hatte das bis jetzt noch nicht. bezüglich des ISK im stehen, nehme ich den Katheter und Erfühle mit dem Katheter die Harnröhre und ggf. spreize ich mit den Fingern die Scharmlippen zu Seite. Und wenn man dann doch mal im Vaginaltrakt lande, dann ist das halt eben so. Ich persönlich, nehme dann keinen neuen, wenn ich die Harnröhre auf Anhieb nicht finde. natürlich sagen die Ärzte und Pflegekräfte, dass man dann immer einen neuen Katheter nehmen muss aber da sollte man sich nicht zu verrückt machen. Und ja, das im stehen pinkeln, ist auf jeden Fall eine Übungssache Und ich mach das auch nicht so häufig, deswegen brauche auch ich dann im stehen manchmal auch zweiten Anlauf oder findet die Harnröhre nicht direkt.

bezüglich der Impfung, habe ich keine positiven Nutzen davon gehabt. Kann bei mir aber auch daran liegen, dass sich im Zeitraum der Impfung die Keime chronisch in meine Blase eingenistet haben. Meine Blase ist chronisch mit Keimen besiedelt, die sich teilweise in der Blasenschleimhaut ein so genannten Biofilm gebildet haben. Das Problem ist, dass die Antibiotika eben eine schlechte Zelldurchlässigkeit haben Und die Keime im Urin abtöten, aber nicht die Keime, die in der Schleimhaut sitzen. Glücklicherweise merke ich es im Alltag kaum bis gar nicht, dass meine Blase chronisch besiedelt ist.


ich persönlich habe meistens unterwegs immer einen ISK dabei aber auch nicht immer. Da habe ich das Glück teilweise auch so aufs Klo gehen zu können. Nur dass das entweder Restharn da ist oder ich leicht presse.



ich hoffe, auf jeden Fall, dass bei der Blasendruckmessung bei dir irgendwas gefunden wird, warum die Entleerung sich bei dir so verschlechtert hat. So etwas passiert ja nicht auf einmal plötzlich ohne Grund. 

Viele Grüße 
  • Shaun
30 Mai 2026 12:48
Shaun antwortete auf InterStim Therapie
Hallo Rira,

da Du bislang noch keine Antwort bekommen hast, schreibe ich Dir kurz meine Erfahrungen.
Auf jeden Fall kannst Du ja die Ärzt*innen ganz genau und konkret nach Deinen Sportarten fragen.
Manchmal geben die Techniker der Firmen auch genauere Antworten als die Mediziner.

Hier im Forum gibt es unter "Blasenschrittmacher" / "Sport" dazu auch schon einige Berichte.

Ich durfte direkt nach der Implantation des Test- und des permanenten Schrittmachers kein Rad fahren und sollte das 
Dehnen sowie eine Rotation im unteren Rücken vermeiden.
Langfristig sollte ich bei Gymnastik, die mit einer starke Rotation der LWS einhergeht auch etwas vorsichtig sein.
Ich persönlich betreibe keine Sportarten, die mit einem Fallen einhergehen und bin z.B. beim Ski fahren (Langlauf) auch
vorsichtig.

VG Shaun
  • Christina1904
10 Mai 2026 20:51 - 10 Mai 2026 21:38
Hallo, 

Hatte als Kind gleiche Problematik 
Bei mir hat damals Biofeedback und Elektrostimulation relativ gut geholfen. Bei mir kam eine Verbesserung aber meine Probleme bin ich immer noch nicht los und bin mittlerweile 23. Meine Blase ist nicht Fieber aktiv, sondern eher unter aktiv Meine Blase ist nicht mehr zu klein, sondern zu groß und sie kontrolliert nicht willkürlich, sondern Drückt viel zu wenig, weswegen ich viel Restharn habe

Bei mir gibt es auch keine neurologische Ursache für meine Probleme ist aber laut meinem Arzt bei circa 20 % der Patienten mit dieser Art Problematik der Fall. 

Ärzte empfohlen, Jetzt auch den Blasenschrittmacher. Und habe meinen Termin im September. Das Thema wurde bei mir in mit 17/18 schon mal angesprochen. Damals wollten die Ärzte aber noch mal abwarten Und als ich jetzt da war, wurde mir dazu empfohlen und das werde ich definitiv auch machen. 

Ich persönlich habe von einigen im Internet gehört und gelesen, die damit eigentlich relativ zufrieden sind. Und auch bei deinem Krankheitsbild steht der Schrittmacher in den Behandlungsleitlnien. 

Bezüglich Kinderkriegen sagte mir eine Ärztin, auch vor fünf Jahren, dass man das erst nach der Kinderplanung macht. Das hat sich aber mittlerweile revidiert Das, was ich gehört habe, ist, dass man damit ganz normal schwanger werden kann aber vorsichtshalber den Schrittmacherebend ausschaltet Und dann das Kind ggf. per Kaiserschnitt Geholt wird. 


Für mich persönlich ist der Schrittmacher halt einfach Hoffnung auf Auf Besserung und negatives habe ich persönlich vom Schrittmacher noch nicht gehört höchstens, dass es nicht hilft, aber dafür macht man ja eine Testphase mit Test elektroden, die nach rückstandslos wieder entfernt werden können. Um erst mal zu schauen, ob der Schrittmacher überhaupt hilft. Ich habe dir mal als Anhang einen Aufklärungsbogen für Den Schrittmacher mitgeschickt aus meiner Klinik. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.


Ich komme leider nicht aus dem Raum München und kann dir daher in der Region keine Klinik empfehlen. Aber vielleicht schaust du mal nach Kliniken, die da damit halt Erfahrung haben und lässt dich dort noch mal beraten 
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