Suchergebnis (Gesucht wurde: Blasenschrittmacher)
- Fliegenfänger

13 März 2026 21:21 - 13 März 2026 21:31
Fliegenfänger antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo Helmut,
Hallo zusammen,
Machen wir doch mit dem persönlichen und ehrlichen Austausch etwas weiter, wie von Mareike gewünscht.
Ich denke, jede und jeder erlebt Inkontinenz etwas anders und kann damit eigentlich nur für sich selbst sprechen. So auch ich. Die Inkontinenz, der Umgang damit, die Hilfsmittel: alles hat sich bei mir im Laufe der Jahre verändert und verändert sich noch.
Begonnen hatte das Ganze bei mir vor 11 Jahren mit einer beidseitigen Leistenoperation, kombiniert mit der OP eines Nabelbruchs. Offenbar ist dabei das ganze Gefüge in meinem Bauch durcheinander geraten oder ein Nerv wurde verletzt. Nach dem Abschwellen von faustgrossen Hämatomen im Bauchraum begann ich Urin zu verlieren. Erst nur wenig und nur tagsüber und Einlagen reichten aus, dann verlor ich immer mehr und nach einiger Zeit, entleerte sich plötzlich jeweils auch nachts im Schlaf meine Blase vollständig. Später kam eine Stuhlinkontinenz (mit der gleichen Symptomatik) dazu, die ich zum Glück unterdessen recht gut im Griff habe. Die Abklärungen der Ärzte verschiedener Disziplinen ergaben lediglich die Diagnose der Dranginkontinenz. Therapien, verschiedene Medikamente brachten wenig, ausser Nebenwirkungen. Eingriffe wie Botoxinjektionen oder Blasenschrittmacher lehnte ich ab und so lebe ich heute mit Hilfsmitteln.
Auch der Umgang mit meiner Inkontinenz hat sich in all den Jahren verändert. Kriegte ich zu Beginn fast Panik, wenn sich die Blase meldete und lief den Toiletten nach, tue ich das heute nicht mehr, und wenn gerade kein Klo in der Nähe ist oder es schwierig ist, aus einer Situation einfach weg zu gehen, benutze ich das Hilfsmittel. Dafür ist es da. Meine Einstellung diesbezüglich hat sich im Laufe der Zeit geändert. Früher suchte ich das Hilfsmittel nur im absoluten Notfall zu benutzen, heute ist das anders. Der Stress ist dadurch weniger geworden und dementsprechend auch mein Leidensdruck. Das Leben hat sich für mich so verbessert.
Damit haben sich aber auch die von mir benutzten Hilfsmittel verändert. Waren es zu Beginn noch Einlagen und Pants mit mittlerer Saugstärke, sind es heute Hilfsmittel mit einem eher grösseren Saugvermögen, damit ich, wenn möglich, mit einem Wechsel durch den Tag komme. Der Unterschied in der Dicke zur mittleren Saugstärke ist meist nicht sehr gross, die Hilfsmittel werden immer besser. Lieber Helmut, zur Ehrenrettung der Pants, die du verfluchst: ich mag sie und benutze sie oft. Ja, du hast recht, sie sind teuer, eignen sich nicht für alles und die Saugfähigkeit ist weniger als bei Vorlagen oder Klebewindeln. Aber sie sind bequem und praktisch und es verrutscht nichts. Deshalb benutze ich sie meist für den Sport: leicht Pants mit einer mittleren Saugfähigkeit, die aber notfalls eine Blasenfüllung aufnehmen können. Wenn ich unterwegs bin und ich verwende Pants, nehme ich solche mit einer grossen Saugstärke und ziehe eine Fixierhose darüber an. Damit kann ich das Hilfsmittel wechseln, ohne mich untenrum komplett auszuziehen zu müssen. Ich reisse die Pants auf den Seiten auf, ziehe sie weg und wechsle mit einer Vorlage, mit oder ohne Gürtel. Letztere sind zwar ähnlich praktisch und bequem wie Pants, aber bei denen zwicken mich oft die Klettverschlüsse in der Bauchfalte. Der «Trick» mit der Fixierhose hat allerdings den Nachteil, dass sie noch zusätzlich warm gibt – im Sommer dann zu warm, wo Hilfsmittel sowieso schon nicht sonderlich angenehm zu tragen sind. Daher verwende ich im Sommer lieber saugfähige Vorlagen mit einer dünnen Fixierhose.
Nachts nehme ich derzeit entweder eine saugfähige Klebewindel oder eine entsprechend grosse Vorlage. Damit komme ich in der Regel gut durch die Nacht, ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Ausnahmen gibt es, wenn sich die Blase im Schlaf oder Halbschlaf entleert. Da ich Seitenschläfer bin, kann es dann seitlich oder nach oben hin feucht werden. Wenn ich aufwache und das spüre, wechsle ich lieber sicherheitshalber. Eine Zeit lang versuchte ich es mit der Urinflasche, aber da ich mich sehr wenig spüre und der Drang dann ganz plötzlich und sehr heftig wird, kam es immer wieder einmal zu kleineren «Unfällen», wo es in der Eile zu «Anschlussfehlern» meinerseits kam und beim Urinieren Urin aus der Flasche zurücklief. Resultat: Windel trocken, ich und die Unterlage nass. Daher lasse ich das und benutze die Windel. Aufstehen bzw. Toilette ist auch keine Option, denn meistens fängt sich die Blase spätestens nach dem Aufstehen an zu entleeren. Blitzschnelles Aufstehen und Sprint zur Toilette ist auch nicht drin, meine Glieder und Gelenke sind, trotz viel Sport, mit den Jahren etwas steifer geworden …
Das Kondomurinal ist bei schlechteren Inkontinenzphasen ein Segen, um nicht ständig eine Toilette aufsuchen müssen. Früher benutzte ich es häufig, heute weniger, meist nur noch zur Arbeit oder zu Ausflügen, um nicht das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Die Stuhlinkontinenz war mit ein Grund, weshalb ich wieder vermehrt aufsaugende Hilfsmittel benutze. Vor einigen Jahren benutzte ich das Kondomurinal auch häufig nachts, weil ich sehr viel Urin verlor, manchmal fast bis zu 2’000 ml. Auch das hat sich bei mir verändert. Mit der Gewichtsabnahme verliere ich heute in der Regel nachts noch zwischen 300 und 800 ml. Da reicht eine gute Windel und ich kann mir das Ausspühlen und Desinfizieren des Urinbeutels am Morgen ersparen.
Wie auch immer, ich denke, jeder muss für sich den Umgang mit seiner Inkontinenz, seiner Problematik finden und dazu die geeigneten Hilfsmittel; und das braucht Zeit, Erfahrungen und Routine.
Jeder Mensch ist anders, ob Körper oder Geist, und das macht es manchmal schwierig und interessant zugleich.
Liebe Grüsse
Markus
Hallo zusammen,
Machen wir doch mit dem persönlichen und ehrlichen Austausch etwas weiter, wie von Mareike gewünscht.
Ich denke, jede und jeder erlebt Inkontinenz etwas anders und kann damit eigentlich nur für sich selbst sprechen. So auch ich. Die Inkontinenz, der Umgang damit, die Hilfsmittel: alles hat sich bei mir im Laufe der Jahre verändert und verändert sich noch.
Begonnen hatte das Ganze bei mir vor 11 Jahren mit einer beidseitigen Leistenoperation, kombiniert mit der OP eines Nabelbruchs. Offenbar ist dabei das ganze Gefüge in meinem Bauch durcheinander geraten oder ein Nerv wurde verletzt. Nach dem Abschwellen von faustgrossen Hämatomen im Bauchraum begann ich Urin zu verlieren. Erst nur wenig und nur tagsüber und Einlagen reichten aus, dann verlor ich immer mehr und nach einiger Zeit, entleerte sich plötzlich jeweils auch nachts im Schlaf meine Blase vollständig. Später kam eine Stuhlinkontinenz (mit der gleichen Symptomatik) dazu, die ich zum Glück unterdessen recht gut im Griff habe. Die Abklärungen der Ärzte verschiedener Disziplinen ergaben lediglich die Diagnose der Dranginkontinenz. Therapien, verschiedene Medikamente brachten wenig, ausser Nebenwirkungen. Eingriffe wie Botoxinjektionen oder Blasenschrittmacher lehnte ich ab und so lebe ich heute mit Hilfsmitteln.
Auch der Umgang mit meiner Inkontinenz hat sich in all den Jahren verändert. Kriegte ich zu Beginn fast Panik, wenn sich die Blase meldete und lief den Toiletten nach, tue ich das heute nicht mehr, und wenn gerade kein Klo in der Nähe ist oder es schwierig ist, aus einer Situation einfach weg zu gehen, benutze ich das Hilfsmittel. Dafür ist es da. Meine Einstellung diesbezüglich hat sich im Laufe der Zeit geändert. Früher suchte ich das Hilfsmittel nur im absoluten Notfall zu benutzen, heute ist das anders. Der Stress ist dadurch weniger geworden und dementsprechend auch mein Leidensdruck. Das Leben hat sich für mich so verbessert.
Damit haben sich aber auch die von mir benutzten Hilfsmittel verändert. Waren es zu Beginn noch Einlagen und Pants mit mittlerer Saugstärke, sind es heute Hilfsmittel mit einem eher grösseren Saugvermögen, damit ich, wenn möglich, mit einem Wechsel durch den Tag komme. Der Unterschied in der Dicke zur mittleren Saugstärke ist meist nicht sehr gross, die Hilfsmittel werden immer besser. Lieber Helmut, zur Ehrenrettung der Pants, die du verfluchst: ich mag sie und benutze sie oft. Ja, du hast recht, sie sind teuer, eignen sich nicht für alles und die Saugfähigkeit ist weniger als bei Vorlagen oder Klebewindeln. Aber sie sind bequem und praktisch und es verrutscht nichts. Deshalb benutze ich sie meist für den Sport: leicht Pants mit einer mittleren Saugfähigkeit, die aber notfalls eine Blasenfüllung aufnehmen können. Wenn ich unterwegs bin und ich verwende Pants, nehme ich solche mit einer grossen Saugstärke und ziehe eine Fixierhose darüber an. Damit kann ich das Hilfsmittel wechseln, ohne mich untenrum komplett auszuziehen zu müssen. Ich reisse die Pants auf den Seiten auf, ziehe sie weg und wechsle mit einer Vorlage, mit oder ohne Gürtel. Letztere sind zwar ähnlich praktisch und bequem wie Pants, aber bei denen zwicken mich oft die Klettverschlüsse in der Bauchfalte. Der «Trick» mit der Fixierhose hat allerdings den Nachteil, dass sie noch zusätzlich warm gibt – im Sommer dann zu warm, wo Hilfsmittel sowieso schon nicht sonderlich angenehm zu tragen sind. Daher verwende ich im Sommer lieber saugfähige Vorlagen mit einer dünnen Fixierhose.
Nachts nehme ich derzeit entweder eine saugfähige Klebewindel oder eine entsprechend grosse Vorlage. Damit komme ich in der Regel gut durch die Nacht, ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Ausnahmen gibt es, wenn sich die Blase im Schlaf oder Halbschlaf entleert. Da ich Seitenschläfer bin, kann es dann seitlich oder nach oben hin feucht werden. Wenn ich aufwache und das spüre, wechsle ich lieber sicherheitshalber. Eine Zeit lang versuchte ich es mit der Urinflasche, aber da ich mich sehr wenig spüre und der Drang dann ganz plötzlich und sehr heftig wird, kam es immer wieder einmal zu kleineren «Unfällen», wo es in der Eile zu «Anschlussfehlern» meinerseits kam und beim Urinieren Urin aus der Flasche zurücklief. Resultat: Windel trocken, ich und die Unterlage nass. Daher lasse ich das und benutze die Windel. Aufstehen bzw. Toilette ist auch keine Option, denn meistens fängt sich die Blase spätestens nach dem Aufstehen an zu entleeren. Blitzschnelles Aufstehen und Sprint zur Toilette ist auch nicht drin, meine Glieder und Gelenke sind, trotz viel Sport, mit den Jahren etwas steifer geworden …
Das Kondomurinal ist bei schlechteren Inkontinenzphasen ein Segen, um nicht ständig eine Toilette aufsuchen müssen. Früher benutzte ich es häufig, heute weniger, meist nur noch zur Arbeit oder zu Ausflügen, um nicht das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Die Stuhlinkontinenz war mit ein Grund, weshalb ich wieder vermehrt aufsaugende Hilfsmittel benutze. Vor einigen Jahren benutzte ich das Kondomurinal auch häufig nachts, weil ich sehr viel Urin verlor, manchmal fast bis zu 2’000 ml. Auch das hat sich bei mir verändert. Mit der Gewichtsabnahme verliere ich heute in der Regel nachts noch zwischen 300 und 800 ml. Da reicht eine gute Windel und ich kann mir das Ausspühlen und Desinfizieren des Urinbeutels am Morgen ersparen.
Wie auch immer, ich denke, jeder muss für sich den Umgang mit seiner Inkontinenz, seiner Problematik finden und dazu die geeigneten Hilfsmittel; und das braucht Zeit, Erfahrungen und Routine.
Jeder Mensch ist anders, ob Körper oder Geist, und das macht es manchmal schwierig und interessant zugleich.
Liebe Grüsse
Markus
- kleines-engelchen

02 März 2026 09:43
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen. Anfangs fühlt man sich auch etwas überfordert. Ich dachte nur, falls du nicht zu Recht kommst, wäre es gut, einfach nochmals mit dem behandelten Arzt bezüglich der Einstellung zu sprechen. Oftmals ist mehr, nicht gleich mehr (oder gut).Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, ein Weilchen ein Programm zu belassen bevor man gleich wechselt. Natürlich, wenn du kein Kribbeln verspürst, dann würde ich auch das nächste bzw. ein anderes Programm wählen. Es ist hier aber wirklich auch Geduld gefragt. Es kann auch gut sein, so ging es mir, dass ein Programm anfangs mega war und dann mit der Zeit nicht mehr.(der Körper verändert sich ja auch). Der Restharn hat sich bei mir, wie gesagt, erst nach ca. einem halben Jahr verändert, gebessert. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Wenn du jetzt aber merkst, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist, würde ich diese Veränderung notieren und beobachten und beim nächsten Termin mit dem Arzt besprechen.
Ich wünsche Dir auch jeden Fall alles Liebe und gib Dir und Deinem Körper ZEIT.
Herzliche Grfüße Simone
ich kann dich sehr gut verstehen. Anfangs fühlt man sich auch etwas überfordert. Ich dachte nur, falls du nicht zu Recht kommst, wäre es gut, einfach nochmals mit dem behandelten Arzt bezüglich der Einstellung zu sprechen. Oftmals ist mehr, nicht gleich mehr (oder gut).Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, ein Weilchen ein Programm zu belassen bevor man gleich wechselt. Natürlich, wenn du kein Kribbeln verspürst, dann würde ich auch das nächste bzw. ein anderes Programm wählen. Es ist hier aber wirklich auch Geduld gefragt. Es kann auch gut sein, so ging es mir, dass ein Programm anfangs mega war und dann mit der Zeit nicht mehr.(der Körper verändert sich ja auch). Der Restharn hat sich bei mir, wie gesagt, erst nach ca. einem halben Jahr verändert, gebessert. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Wenn du jetzt aber merkst, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist, würde ich diese Veränderung notieren und beobachten und beim nächsten Termin mit dem Arzt besprechen.
Ich wünsche Dir auch jeden Fall alles Liebe und gib Dir und Deinem Körper ZEIT.
Herzliche Grfüße Simone
- hanniausbla

01 März 2026 15:21
hanniausbla antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Danke für Eure Antworten. Ich habe in der Klinik 6 Programme bekommen und sollte mir das passende ausprobieren.
Ich soll so hoch stellen, bis ich ein Kribbeln merke, und dann wieder etwas runterstellen.Habe jetzt eins gefunden und bin bei 2,0. Nach 3-4 Tagen habe ich das Gefühl, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist (langsam). Jetzt habe ich auf 2,2 gestellt.
Beim Restharn hat sich noch nicht viel getan. Ich glaube, ich bin zu ungeduldig.
Ich soll so hoch stellen, bis ich ein Kribbeln merke, und dann wieder etwas runterstellen.Habe jetzt eins gefunden und bin bei 2,0. Nach 3-4 Tagen habe ich das Gefühl, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist (langsam). Jetzt habe ich auf 2,2 gestellt.
Beim Restharn hat sich noch nicht viel getan. Ich glaube, ich bin zu ungeduldig.
- Svebi

01 März 2026 14:02
Svebi antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen,
ich habe ebenfalls einen Blasenschrittmacher seit Oktober 2025. Auch ich musste alle Programme 4 Wochen zu Hause testen und ein für mich geeignetes einstellen. Es wurde mir erklärt, sobald ich ein kribbeln verspüre eine Stufe runter schalten.
Nun habe ich quasi seit Beginn die Stufe 0,7. Manchmal habe ich auch schon auf 0,6 reduziert. Tatsächlich empfand ich es auch für sehr schwierig. Irgendwie wusste ich nicht wie lange ich jeweils ein Programm testen sollte. Das hatte mich alles unter Druck gesetzt, da ich auch in der Testphase weiterhin von Entzündungen und viel Restharn geplagt war.
Irgendwann dachte ich dann, alles egal, ich mach jetzt mein Tempo und habe mir für jedes Programm 2Woche Zeit gelassen. Dabei habe ich immer ein Protokoll geführt(Restharn, Schmerzen, Empfinden etc.) Man bekommt nach einer Zeit ein Gefühl welches passt und welches nicht passt. Das braucht Zeit.
Mein Restharn war davor bis zu 800 ml und die Blase dauerentzündet.
Tatsächlich hat sich der Restharn bis jetzt sehr stark minimiert. An guten Tagen katheterisiere ich nur 4x und der Restharn ist nicht mehr als 50ml (teilweise kam auch gar nichts).
Ich habe festgestellt, dass es unheimlich Zeit, Geduld und Vertrauen in sich und seinen Körper braucht.
Gib Dir Zeit!
Liebe Grüße
Bianca
ich habe ebenfalls einen Blasenschrittmacher seit Oktober 2025. Auch ich musste alle Programme 4 Wochen zu Hause testen und ein für mich geeignetes einstellen. Es wurde mir erklärt, sobald ich ein kribbeln verspüre eine Stufe runter schalten.
Nun habe ich quasi seit Beginn die Stufe 0,7. Manchmal habe ich auch schon auf 0,6 reduziert. Tatsächlich empfand ich es auch für sehr schwierig. Irgendwie wusste ich nicht wie lange ich jeweils ein Programm testen sollte. Das hatte mich alles unter Druck gesetzt, da ich auch in der Testphase weiterhin von Entzündungen und viel Restharn geplagt war.
Irgendwann dachte ich dann, alles egal, ich mach jetzt mein Tempo und habe mir für jedes Programm 2Woche Zeit gelassen. Dabei habe ich immer ein Protokoll geführt(Restharn, Schmerzen, Empfinden etc.) Man bekommt nach einer Zeit ein Gefühl welches passt und welches nicht passt. Das braucht Zeit.
Mein Restharn war davor bis zu 800 ml und die Blase dauerentzündet.
Tatsächlich hat sich der Restharn bis jetzt sehr stark minimiert. An guten Tagen katheterisiere ich nur 4x und der Restharn ist nicht mehr als 50ml (teilweise kam auch gar nichts).
Ich habe festgestellt, dass es unheimlich Zeit, Geduld und Vertrauen in sich und seinen Körper braucht.
Gib Dir Zeit!
Liebe Grüße
Bianca
- kleines-engelchen

25 Feb. 2026 21:01
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo,
was meinst du mit "richtig eingestellt?
In der Regel wird ja in der Klinik das passende Programm ausgewählt und auch eingestellt.
Meinst du von der Stärke?
Spürst du bei 2.0 ein Krippeln?
Ich hatte zu Beginn auch die Stärke höher (1.
. In der Zwischenzeit bin ich bei 0,5. Sobald ich ein Krippeln verspüre, schalte ich noch eine Stärke nach unten. Ich merke dann kaum noch etwas. (es ist angenehm und nicht störend oder schmerzend).
Liebe Grüße Simone
was meinst du mit "richtig eingestellt?
In der Regel wird ja in der Klinik das passende Programm ausgewählt und auch eingestellt.
Meinst du von der Stärke?
Spürst du bei 2.0 ein Krippeln?
Ich hatte zu Beginn auch die Stärke höher (1.
Liebe Grüße Simone
- hanniausbla

25 Feb. 2026 12:33
hanniausbla antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Vielen Dank für die Antwort. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich den Schrittmacher richtig eingestellt habe. Das Einstellen empfinde ich als sehr schwierig.
- kleines-engelchen

24 Feb. 2026 20:04
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo und erstmal ein Herzliches Willkommen 
Schön, dass auch du dich für den Schrittmacher entschieden hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es bei mir auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich keinen Restharn mehr hatte. Der Restharn hat sich nach einem halben Jahr stark reduziert, dennoch hatte ich noch Restharn. Und dann ging es nochmals eine Zeit, bis ich keinen mehr hatte.Ich würde dir und deinem Körper noch Zeit lassen. Manchmal dauert es doch ein Stück. Aber auch kleine Erfolge sind Erfolge.
Ganz liebe Grüße und falls du Fragen hast, melde ich gerne.
Simone
Schön, dass auch du dich für den Schrittmacher entschieden hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es bei mir auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich keinen Restharn mehr hatte. Der Restharn hat sich nach einem halben Jahr stark reduziert, dennoch hatte ich noch Restharn. Und dann ging es nochmals eine Zeit, bis ich keinen mehr hatte.Ich würde dir und deinem Körper noch Zeit lassen. Manchmal dauert es doch ein Stück. Aber auch kleine Erfolge sind Erfolge.
Ganz liebe Grüße und falls du Fragen hast, melde ich gerne.
Simone
- hanniausbla

24 Feb. 2026 13:45
Restharn bei Blasenschrittmacher wurde erstellt von hanniausbla
Ich habe seit Nov. 25 einen Blasenschrittmacher. Habe aber immer noch Restharn von ca. 250 - 300 ml. Der Schrittmache ist auf 2,0 eingestellt. Hat da jemand Erfahrungen?
- kleines-engelchen

21 Feb. 2026 16:23
kleines-engelchen antwortete auf Blasenschrittmacher
Liebe Mona,
erstmal ein Herzliches Willkommen
Das sind ja tolle Nachrichten, wenn der Schrittmacher bereits positive Entwicklungen zeigt. Bezüglich deiner Frage ist es schwierig hierzu die richtige Antwort mitzuteilen. Zunächst würde ich generell erstmal abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft. Dann würde ich mich an deiner Stelle noch mit dem Hersteller in Verbindung setzen, wenn dir deine Ärzte hierzu keine Auskunft erteilen können. Ich habe zwei Schrittmacher und mache auch ab und an(also nicht wie du professionell - Hula Hoop, aber meine OP ist auch ne Weile her). Der Reifen befindet sich ja eher in Bauchnähe und der Schrittmacher sitzt ja weiter unten. Also von daher, würde ich sagen, bin aber ein Laie, denke, dass es möglich ist, weiterhin Hula Hoop zu machen. (aber denken ist nicht wissen!!!). Wichtig ist nur, dass du dir und deinem Körper genug Erholungsphase gibst. Vielleicht holst du dir auch eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt ein.
Ganz liebe Grüße und für die OP alles Liebe
Simone
erstmal ein Herzliches Willkommen
Ganz liebe Grüße und für die OP alles Liebe
Simone
- MoKp

17 Feb. 2026 18:09
Blasenschrittmacher wurde erstellt von MoKp
Ich werde Ende März einen blasenschrittmacher bekommen, da meine Testphase sehr positiv verlaufen ist. Nun meine eigentliche Frage. Darf ich dann nach ca. 10 Wochen mit dem hula hoop weitermachen (professionell) oder ist der Sport dann für mich tabu.
Es nichts genaues darüber zu erfahren. Und meine Ärztin hat mit dieser Sportart auch keine genauen Erfahrungen bzw. Erkenntnisse.
Vielleicht weiß ja jemand hier im forum mehr darüber. Ich bin übrigens die Mona und ganz neu hier.
Es nichts genaues darüber zu erfahren. Und meine Ärztin hat mit dieser Sportart auch keine genauen Erfahrungen bzw. Erkenntnisse.
Vielleicht weiß ja jemand hier im forum mehr darüber. Ich bin übrigens die Mona und ganz neu hier.
- Matti

07 Feb. 2026 10:13
Matti antwortete auf 2. Testphase Blasenschrittmacher
Hallo Silke,
du erkundigst dich nach Erfahrungswerten. Deine Anliegen zielen jedoch auf eine medizinische Beurteilung deiner persönlichen Lage ab, welche ausschließlich von den Ärzten, die dich betreuen, vorgenommen werden kann.
Allgemein:
Die Einschätzung deines Urologen, dass sich das endgültige Ergebnis bei einer neurogenen Entleerungsstörung manchmal erst nach mehreren Monaten zeigt, ist in Teilen nachvollziehbar – aber es gibt dazu einige wichtige Aspekte, die du kennen solltest:
Wie läuft die ärztliche Einschätzung in der Testphase ab?
Was, wenn nach 1 Woche kaum Besserung da ist?
Was kannst du tun?
Die Testphase ist in der Regel der beste Indikator, ob eine dauerhafte Implantation sinnvoll ist. Eine minimale Besserung nach einer Woche spricht eher dagegen, aber bei neurogenen Störungen gibt es Ausnahmen. Wichtig ist, dass du dich mit der Entscheidung wohlfühlst und alle Möglichkeiten kennst. Sprich offen mit deinem Urologen über deine Unsicherheit und frage nach, ob eine Verlängerung der Testphase oder eine Anpassung der Einstellungen möglich ist.
Viele Grüße und alles Gute für deinen weiteren Weg!
Matti
du erkundigst dich nach Erfahrungswerten. Deine Anliegen zielen jedoch auf eine medizinische Beurteilung deiner persönlichen Lage ab, welche ausschließlich von den Ärzten, die dich betreuen, vorgenommen werden kann.
Allgemein:
Die Einschätzung deines Urologen, dass sich das endgültige Ergebnis bei einer neurogenen Entleerungsstörung manchmal erst nach mehreren Monaten zeigt, ist in Teilen nachvollziehbar – aber es gibt dazu einige wichtige Aspekte, die du kennen solltest:
Wie läuft die ärztliche Einschätzung in der Testphase ab?
- Testphase = Entscheidungsgrundlage: Die Testphase bei der sakralen Neuromodulation dient genau dazu, herauszufinden, ob die Therapie bei dir wirkt. In der Regel schaut man, ob sich die Beschwerden – zum Beispiel Restharnmenge, Entleerungsstörung oder Inkontinenz – um mindestens 50 % bessern.
- Dauer der Testphase: Meist dauert diese Phase 1–3 Wochen. In manchen Fällen kann sie auch etwas verlängert werden, aber die meisten Ärzt*innen erwarten in dieser Zeit schon eine deutliche Tendenz.
- Dokumentation: Während der Testphase führst du ein Protokoll (z. B. wie oft du Wasser lassen kannst, wie hoch die Restharnmenge ist, wie du dich subjektiv fühlst).
Was, wenn nach 1 Woche kaum Besserung da ist?
- Individuelle Unterschiede: Gerade bei neurogenen Störungen kann es tatsächlich manchmal länger dauern, bis sich eine Wirkung zeigt. Es gibt Berichte von Patient*innen, bei denen die Verbesserung erst nach der dauerhaften Implantation und einigen Wochen bis Monaten eintritt – das ist aber eher die Ausnahme.
- Leitlinien und Praxis: Üblicherweise wird die dauerhafte Implantation nur empfohlen, wenn schon in der Testphase eine deutliche Besserung zu sehen ist. Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit für einen späteren Erfolg bei ausbleibender Testphase-Besserung eher gering ist.
- Dein Urologe hat recht, aber…: Es gibt Fälle, in denen die endgültige Wirkung sich erst später einstellt – besonders bei komplexen, neurogenen Ursachen. Trotzdem ist die Testphase der wichtigste Anhaltspunkt für die Erfolgsaussichten. Viele Zentren und Ärzt*innen würden ohne klaren Erfolg in der Testphase eher von einer dauerhaften Implantation abraten.
Was kannst du tun?
- Noch etwas Geduld: Manchmal hilft es, die Testphase noch ein paar Tage zu verlängern und die Einstellungen am Stimulator gemeinsam mit dem Ärzteteam zu optimieren.
- Austausch suchen: Es gibt tatsächlich Patient*innen, die erst nach der endgültigen Implantation eine Besserung gespürt haben – das ist aber eher selten.
Die Testphase ist in der Regel der beste Indikator, ob eine dauerhafte Implantation sinnvoll ist. Eine minimale Besserung nach einer Woche spricht eher dagegen, aber bei neurogenen Störungen gibt es Ausnahmen. Wichtig ist, dass du dich mit der Entscheidung wohlfühlst und alle Möglichkeiten kennst. Sprich offen mit deinem Urologen über deine Unsicherheit und frage nach, ob eine Verlängerung der Testphase oder eine Anpassung der Einstellungen möglich ist.
Viele Grüße und alles Gute für deinen weiteren Weg!
Matti
- Silkwood

07 Feb. 2026 07:21
Silkwood antwortete auf 2. Testphase Blasenschrittmacher
Hallo Michael.
Ja, das Problem ist gelöst.
Mein Urologe hat mein Gerät auf ein anderes Programm gestellt.
Ich habe aber noch eine andere Frage:
Ich habe jetzt nach 1 Woche nur minimale Verbesserung mit der Restharnmenge.
Mein Urologe meint, das bei einer neurogenen Entleerungsstörung, das endgültige Ergebnis durchaus ein paar Monate dauern kann und ich deswegen auf jeden Fall den Schrittmacher implantieren lassen soll.
Hat jemand Erfahrung damit?
Viele Grüße
Silke
Ja, das Problem ist gelöst.
Mein Urologe hat mein Gerät auf ein anderes Programm gestellt.
Ich habe aber noch eine andere Frage:
Ich habe jetzt nach 1 Woche nur minimale Verbesserung mit der Restharnmenge.
Mein Urologe meint, das bei einer neurogenen Entleerungsstörung, das endgültige Ergebnis durchaus ein paar Monate dauern kann und ich deswegen auf jeden Fall den Schrittmacher implantieren lassen soll.
Hat jemand Erfahrung damit?
Viele Grüße
Silke
- Matti

06 Feb. 2026 22:57
Matti antwortete auf SNM Blasenschrittmacher Schmerzen
Hallo Yvonne,
zu dieser Behandlungsart gehört zwingend ein fester Ansprechpartner, idealerweise in der Klinik, die den chirurgischen Eingriff vorgenommen hat.
Meiner Ansicht nach ist es wenig sinnvoll, an dieser Stelle darüber zu spekulieren, ob eine Therapie erforderlich ist oder nicht. Deshalb würde ich dir dringend empfehlen, Kontakt mit dem Operateur aufzunehmen, damit deine Lage fachärztlich beurteilt werden kann und sich daraus mögliche Behandlungsmöglichkeiten oder notwendige Schritte ableiten lassen.
Im Prinzip ist es möglich, dass sich der Schrittmacher unter der Hautschicht, in die er eingesetzt wurde, bewegt oder verdreht. Aus meiner Sicht erfordert dies dann eine medizinische Behandlung, möglicherweise durch eine operative Nachkorrektur (Revision). Ich selbst hatte dieses Problem ebenfalls, allerdings liegt das bei mir bereits mehr als 25 Jahre zurück. Daher empfehle ich dringend, erneut Kontakt mit dem behandelnden Arzt aufzunehmen, um die Lage fachgerecht beurteilen zu lassen.
Gruß
Matti
zu dieser Behandlungsart gehört zwingend ein fester Ansprechpartner, idealerweise in der Klinik, die den chirurgischen Eingriff vorgenommen hat.
Meiner Ansicht nach ist es wenig sinnvoll, an dieser Stelle darüber zu spekulieren, ob eine Therapie erforderlich ist oder nicht. Deshalb würde ich dir dringend empfehlen, Kontakt mit dem Operateur aufzunehmen, damit deine Lage fachärztlich beurteilt werden kann und sich daraus mögliche Behandlungsmöglichkeiten oder notwendige Schritte ableiten lassen.
Im Prinzip ist es möglich, dass sich der Schrittmacher unter der Hautschicht, in die er eingesetzt wurde, bewegt oder verdreht. Aus meiner Sicht erfordert dies dann eine medizinische Behandlung, möglicherweise durch eine operative Nachkorrektur (Revision). Ich selbst hatte dieses Problem ebenfalls, allerdings liegt das bei mir bereits mehr als 25 Jahre zurück. Daher empfehle ich dringend, erneut Kontakt mit dem behandelnden Arzt aufzunehmen, um die Lage fachgerecht beurteilen zu lassen.
Gruß
Matti
- Yvonne

06 Feb. 2026 20:05
SNM Blasenschrittmacher Schmerzen wurde erstellt von Yvonne
Ich habe seit 9/24 zwei Schrittmacher die super funktionieren. Der rechte stand von Anfang an nicht gut -mit der oberen Kante schräg an die Narbe dran. Aber das ist ok. Aber der linke tut seit etwas ein oder zwei Monaten nun weh. Erst nur wenn ich auf festen Untergrund lag oder Stühlen mit fester Lehne saß. Nun tut es aber auch so weh. Hab es schon meiner Physio gezeigt. Sie meint der linke ist mittlerweile viel oberflächlicheren Gewebe als der rechte. Über ihm ist für quer eine Art kleine wulst. Dieser Bereich tut sehr weh. Hab nun Angst das da irgendwas nicht richtig ist und der Schrittmacher vielleicht „rauswächst“. Meine Physio will es mit Ultraschall probieren, aber erst wenn sie dafür das Go vom operierenden Arzt hat. Der meinte bei derletzten Kontrolle, dass der recht nicht gut sitzt, man aber Korrektur-op machen könnte, was ich nicht wollte, weil da keine Schmerzen sind….aber da links jetzt wirklich weh tut mache ich mir da schon Gedanken.
Kennt jemand solche Probleme mit dem Schrittmacher?
Vielen Dank Schonmal im
Voraus für eure Rückmeldung
Liebe Grüße
Yvonne
Kennt jemand solche Probleme mit dem Schrittmacher?
Vielen Dank Schonmal im
Voraus für eure Rückmeldung
Liebe Grüße
Yvonne
- MichaelDah

06 Feb. 2026 09:35
MichaelDah antwortete auf 2. Testphase Blasenschrittmacher
Hallo Silke,
hat sich das Problem inzwischen wieder normalisiert? Wenn nicht solltest du mit dem Arzt darüber sprechen, denn das ist nicht normal...
Viele Grüße
Michael
hat sich das Problem inzwischen wieder normalisiert? Wenn nicht solltest du mit dem Arzt darüber sprechen, denn das ist nicht normal...
Viele Grüße
Michael
Ladezeit der Seite: 3.498 Sekunden