Suchergebnis (Gesucht wurde: Blasenschrittmacher)
- Ciajaeg

10 Juli 2026 14:53 - 10 Juli 2026 14:54
Ciajaeg antwortete auf MS-bedingte Blasenlähmung
Hallo Navahoisi, wenn die Blase fast gar nicht mehr will und ISK nicht mehr möglich ist, wird es wirklich gefährlich, also bitte dringend einen Termin in einer Urologischen Klinik für eine UDM machen.
Davon abgesehen kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, SNS ist eine davon, eine Incision (bei Männern) auch, ebenso vorübergehend auch ein Stent, oder auch ein SPK. Hängt alles von der UDM und den Umständen ab.
SNS kommt bei mir (aktuell noch) nicht in Frage, daher bin ich da raus, aber es wird in jedem Fall vorher ein Test gemacht, einige hier im Forum haben aber einen Blasenschrittmacher, die werden sich sicher noch melden.
Bis denn
Ciajaeg
Davon abgesehen kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, SNS ist eine davon, eine Incision (bei Männern) auch, ebenso vorübergehend auch ein Stent, oder auch ein SPK. Hängt alles von der UDM und den Umständen ab.
SNS kommt bei mir (aktuell noch) nicht in Frage, daher bin ich da raus, aber es wird in jedem Fall vorher ein Test gemacht, einige hier im Forum haben aber einen Blasenschrittmacher, die werden sich sicher noch melden.
Bis denn
Ciajaeg
- Shaun

22 Juni 2026 22:40
Shaun antwortete auf Überaktive Harnblase
Hallo Sussi,
eventuell gleichen / glichen sich unsere Symptome.
Ich hatte ebenfalls plötzlich einen vermehrten und ständigen Harndrang (allerdings nach EnddarmOps) und ein sehr unangenehmes Drang-/ Druckgefühl, auch bei leerer Blase. Eine Ursache wurde nicht gefunden.
Es gibt eine Abfolge, die Ärtze Dir empfehlen können.
Nach Medikamenten etc. gibt es am Ende entweder die Botox- oder Blasenschrittmacherempfehlung.
Ich habe letzteren, und bei mir hat er geholfen, nicht geheilt, aber die unangenehmen Symptome verbessert.
Und ich kann auch nur berichten, wie es bei mir war.
Letztendlich musst Du natürlich die Ärzte fragen und Geduld haben beim Ausprobieren, evtl. auch verschiedener Medikamente,
aber es ist es wert, alles aus zu probieren.
VG Shaun
eventuell gleichen / glichen sich unsere Symptome.
Ich hatte ebenfalls plötzlich einen vermehrten und ständigen Harndrang (allerdings nach EnddarmOps) und ein sehr unangenehmes Drang-/ Druckgefühl, auch bei leerer Blase. Eine Ursache wurde nicht gefunden.
Es gibt eine Abfolge, die Ärtze Dir empfehlen können.
Nach Medikamenten etc. gibt es am Ende entweder die Botox- oder Blasenschrittmacherempfehlung.
Ich habe letzteren, und bei mir hat er geholfen, nicht geheilt, aber die unangenehmen Symptome verbessert.
Und ich kann auch nur berichten, wie es bei mir war.
Letztendlich musst Du natürlich die Ärzte fragen und Geduld haben beim Ausprobieren, evtl. auch verschiedener Medikamente,
aber es ist es wert, alles aus zu probieren.
VG Shaun
- Sussi

22 Juni 2026 16:39
Sussi antwortete auf Überaktive Harnblase
Hallo
Erstmal vielen lieben Dank für die Antwort... Und für den link...
Ich wollte nur mal fragen ob jemand gute Erfahrungen mit Botox gemacht hat... Bei einer überaktiven Harnblase...
Ohne sich selber zu kathetern zu müssen... Ganz normal auf die Toilette und ob dieses ständige drang Gefühl weg geht dadurch...
Und ob man mit einem Blasenschrittmacher dieses Gefühl auch los wird und ganz normal wieder spürt das man auf die Toilette muss... Ohne diesen bermanenten Druck...
Würde mich sehr freuen über eure Erfahrungen..
Lg Sussi
Erstmal vielen lieben Dank für die Antwort... Und für den link...
Ich wollte nur mal fragen ob jemand gute Erfahrungen mit Botox gemacht hat... Bei einer überaktiven Harnblase...
Ohne sich selber zu kathetern zu müssen... Ganz normal auf die Toilette und ob dieses ständige drang Gefühl weg geht dadurch...
Und ob man mit einem Blasenschrittmacher dieses Gefühl auch los wird und ganz normal wieder spürt das man auf die Toilette muss... Ohne diesen bermanenten Druck...
Würde mich sehr freuen über eure Erfahrungen..
Lg Sussi
- Sussi

22 Juni 2026 08:37
Überaktive Harnblase wurde erstellt von Sussi
Guten Morgen, ich habe seit Dezember leichten Harndrang gehabt und der ständig da war, im Januar habe ich meine harnblase von außen gemerkt w
o sie sitzt und bin zum Arzt... Blut im Urin aber keine Bakterien oder so... Im Februar zum Frauenarzt das gleiche sonst keine Befunde.. Auf einmal 2 Tage später ziemlich dolle Schmerzen und dann zum Arzt Antibiotika... Halfen aber nicht... Dann 1 Monat später wieder dolle schmerzen... Verdacht auf überaktive harnblase mit krämpfen... Spasmolyt 15 mg bekommen... Hilft ein wenig... Aber oft mit starken Schmerzen wie krämpfe oder Druck schmerz... Wieder zum Urologen blasenspiegelung, urin alles gut... Jetzt soll ich betmiga nehmen... Und ein anderes spasmolyt nehmen... Weil ich immer so ein ziehen und Stechen habe und immer ein starkes Druck gefühl habe... Ich weiß bald nicht mehr weiter... Ist es eine gute Möglichkeit botox spritzen zu lassen oder vielleicht einen Blasenschrittmacher zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen sussi
Ach, ja
Hat einer auch so welche Probleme
Und hat einer gute Erfahrungen gemacht mit Botox ohne sich selbst Kathetern muß...
o sie sitzt und bin zum Arzt... Blut im Urin aber keine Bakterien oder so... Im Februar zum Frauenarzt das gleiche sonst keine Befunde.. Auf einmal 2 Tage später ziemlich dolle Schmerzen und dann zum Arzt Antibiotika... Halfen aber nicht... Dann 1 Monat später wieder dolle schmerzen... Verdacht auf überaktive harnblase mit krämpfen... Spasmolyt 15 mg bekommen... Hilft ein wenig... Aber oft mit starken Schmerzen wie krämpfe oder Druck schmerz... Wieder zum Urologen blasenspiegelung, urin alles gut... Jetzt soll ich betmiga nehmen... Und ein anderes spasmolyt nehmen... Weil ich immer so ein ziehen und Stechen habe und immer ein starkes Druck gefühl habe... Ich weiß bald nicht mehr weiter... Ist es eine gute Möglichkeit botox spritzen zu lassen oder vielleicht einen Blasenschrittmacher zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen sussi
Ach, ja
Hat einer auch so welche Probleme
Und hat einer gute Erfahrungen gemacht mit Botox ohne sich selbst Kathetern muß...
- Christina1904

02 Juni 2026 23:14
Christina1904 antwortete auf Bin mit ISK etwas überfordert
Mit sechs Jahren war ich das erste Mal in der Neurourologie Und dort wurde eine überaktive und Hypersensible Blase und eine DSD festgestellt Weswegen ich dann mit dem ISK anfangen musste Aber für mich als Kind, war das überhaupt nicht schlimm.
die Pause, kam deswegen zu Stande, ich die Klinik gewechselt habe und die Ärzte dort (Kinder Nephrologen) meinten ich bräuchte das nicht. aber die hatten halt leider, wie sich im Nachhinein rausgestellt hat, wenig Expertise von meiner Erkrankung.
und mit 17 Jahren bin ich wieder in die Neurourologie gewechselt und sollte dann wieder mit dem ISK anfangen. und habe das auch circa anderthalb Jahre gemacht und dann wieder aufgehört. weil ich zu derzeit nicht in der Neurourologie angebunden habe und es zu dem Zeitpunkt keine logische Konsequenz gab, wenn ich es nicht tue.
2025 habe ich dann aus eigener Motivation wieder angefangen mit dem ISK wegen ständiger Blasenentzündung und versagen der Antibiotikaprophylaxe. Ich habe nämlich das Problem, dass mein Blasenmuskel aus unerklärlichen gründen nicht genug Druck aufbaut, um den Urin vollständig aus der Blase raus zu drücken. Weswegen ich auch im September die Testphase für den Blasenschrittmacher habe
wenn ich unterwegs bin, mache ich den ISK meistens im Sitzen, sofern die Toilette halt sauber ist. aber auch dort desinfiziere ich meistens nicht und große Folgen hatte das bis jetzt noch nicht. bezüglich des ISK im stehen, nehme ich den Katheter und Erfühle mit dem Katheter die Harnröhre und ggf. spreize ich mit den Fingern die Scharmlippen zu Seite. Und wenn man dann doch mal im Vaginaltrakt lande, dann ist das halt eben so. Ich persönlich, nehme dann keinen neuen, wenn ich die Harnröhre auf Anhieb nicht finde. natürlich sagen die Ärzte und Pflegekräfte, dass man dann immer einen neuen Katheter nehmen muss aber da sollte man sich nicht zu verrückt machen. Und ja, das im stehen pinkeln, ist auf jeden Fall eine Übungssache Und ich mach das auch nicht so häufig, deswegen brauche auch ich dann im stehen manchmal auch zweiten Anlauf oder findet die Harnröhre nicht direkt.
bezüglich der Impfung, habe ich keine positiven Nutzen davon gehabt. Kann bei mir aber auch daran liegen, dass sich im Zeitraum der Impfung die Keime chronisch in meine Blase eingenistet haben. Meine Blase ist chronisch mit Keimen besiedelt, die sich teilweise in der Blasenschleimhaut ein so genannten Biofilm gebildet haben. Das Problem ist, dass die Antibiotika eben eine schlechte Zelldurchlässigkeit haben Und die Keime im Urin abtöten, aber nicht die Keime, die in der Schleimhaut sitzen. Glücklicherweise merke ich es im Alltag kaum bis gar nicht, dass meine Blase chronisch besiedelt ist.
ich persönlich habe meistens unterwegs immer einen ISK dabei aber auch nicht immer. Da habe ich das Glück teilweise auch so aufs Klo gehen zu können. Nur dass das entweder Restharn da ist oder ich leicht presse.
ich hoffe, auf jeden Fall, dass bei der Blasendruckmessung bei dir irgendwas gefunden wird, warum die Entleerung sich bei dir so verschlechtert hat. So etwas passiert ja nicht auf einmal plötzlich ohne Grund.
Viele Grüße
die Pause, kam deswegen zu Stande, ich die Klinik gewechselt habe und die Ärzte dort (Kinder Nephrologen) meinten ich bräuchte das nicht. aber die hatten halt leider, wie sich im Nachhinein rausgestellt hat, wenig Expertise von meiner Erkrankung.
und mit 17 Jahren bin ich wieder in die Neurourologie gewechselt und sollte dann wieder mit dem ISK anfangen. und habe das auch circa anderthalb Jahre gemacht und dann wieder aufgehört. weil ich zu derzeit nicht in der Neurourologie angebunden habe und es zu dem Zeitpunkt keine logische Konsequenz gab, wenn ich es nicht tue.
2025 habe ich dann aus eigener Motivation wieder angefangen mit dem ISK wegen ständiger Blasenentzündung und versagen der Antibiotikaprophylaxe. Ich habe nämlich das Problem, dass mein Blasenmuskel aus unerklärlichen gründen nicht genug Druck aufbaut, um den Urin vollständig aus der Blase raus zu drücken. Weswegen ich auch im September die Testphase für den Blasenschrittmacher habe
wenn ich unterwegs bin, mache ich den ISK meistens im Sitzen, sofern die Toilette halt sauber ist. aber auch dort desinfiziere ich meistens nicht und große Folgen hatte das bis jetzt noch nicht. bezüglich des ISK im stehen, nehme ich den Katheter und Erfühle mit dem Katheter die Harnröhre und ggf. spreize ich mit den Fingern die Scharmlippen zu Seite. Und wenn man dann doch mal im Vaginaltrakt lande, dann ist das halt eben so. Ich persönlich, nehme dann keinen neuen, wenn ich die Harnröhre auf Anhieb nicht finde. natürlich sagen die Ärzte und Pflegekräfte, dass man dann immer einen neuen Katheter nehmen muss aber da sollte man sich nicht zu verrückt machen. Und ja, das im stehen pinkeln, ist auf jeden Fall eine Übungssache Und ich mach das auch nicht so häufig, deswegen brauche auch ich dann im stehen manchmal auch zweiten Anlauf oder findet die Harnröhre nicht direkt.
bezüglich der Impfung, habe ich keine positiven Nutzen davon gehabt. Kann bei mir aber auch daran liegen, dass sich im Zeitraum der Impfung die Keime chronisch in meine Blase eingenistet haben. Meine Blase ist chronisch mit Keimen besiedelt, die sich teilweise in der Blasenschleimhaut ein so genannten Biofilm gebildet haben. Das Problem ist, dass die Antibiotika eben eine schlechte Zelldurchlässigkeit haben Und die Keime im Urin abtöten, aber nicht die Keime, die in der Schleimhaut sitzen. Glücklicherweise merke ich es im Alltag kaum bis gar nicht, dass meine Blase chronisch besiedelt ist.
ich persönlich habe meistens unterwegs immer einen ISK dabei aber auch nicht immer. Da habe ich das Glück teilweise auch so aufs Klo gehen zu können. Nur dass das entweder Restharn da ist oder ich leicht presse.
ich hoffe, auf jeden Fall, dass bei der Blasendruckmessung bei dir irgendwas gefunden wird, warum die Entleerung sich bei dir so verschlechtert hat. So etwas passiert ja nicht auf einmal plötzlich ohne Grund.
Viele Grüße
- Shaun

30 Mai 2026 12:48
Shaun antwortete auf InterStim Therapie
Hallo Rira,
da Du bislang noch keine Antwort bekommen hast, schreibe ich Dir kurz meine Erfahrungen.
Auf jeden Fall kannst Du ja die Ärzt*innen ganz genau und konkret nach Deinen Sportarten fragen.
Manchmal geben die Techniker der Firmen auch genauere Antworten als die Mediziner.
Hier im Forum gibt es unter "Blasenschrittmacher" / "Sport" dazu auch schon einige Berichte.
Ich durfte direkt nach der Implantation des Test- und des permanenten Schrittmachers kein Rad fahren und sollte das
Dehnen sowie eine Rotation im unteren Rücken vermeiden.
Langfristig sollte ich bei Gymnastik, die mit einer starke Rotation der LWS einhergeht auch etwas vorsichtig sein.
Ich persönlich betreibe keine Sportarten, die mit einem Fallen einhergehen und bin z.B. beim Ski fahren (Langlauf) auch
vorsichtig.
VG Shaun
da Du bislang noch keine Antwort bekommen hast, schreibe ich Dir kurz meine Erfahrungen.
Auf jeden Fall kannst Du ja die Ärzt*innen ganz genau und konkret nach Deinen Sportarten fragen.
Manchmal geben die Techniker der Firmen auch genauere Antworten als die Mediziner.
Hier im Forum gibt es unter "Blasenschrittmacher" / "Sport" dazu auch schon einige Berichte.
Ich durfte direkt nach der Implantation des Test- und des permanenten Schrittmachers kein Rad fahren und sollte das
Dehnen sowie eine Rotation im unteren Rücken vermeiden.
Langfristig sollte ich bei Gymnastik, die mit einer starke Rotation der LWS einhergeht auch etwas vorsichtig sein.
Ich persönlich betreibe keine Sportarten, die mit einem Fallen einhergehen und bin z.B. beim Ski fahren (Langlauf) auch
vorsichtig.
VG Shaun
- Christina1904

10 Mai 2026 20:51 - 10 Mai 2026 21:38
Christina1904 antwortete auf Kein Erfolg bisher-Ähnliche Fälle? - Ist SNM die richtige Entscheidung?
Hallo,
Hatte als Kind gleiche Problematik
Bei mir hat damals Biofeedback und Elektrostimulation relativ gut geholfen. Bei mir kam eine Verbesserung aber meine Probleme bin ich immer noch nicht los und bin mittlerweile 23. Meine Blase ist nicht Fieber aktiv, sondern eher unter aktiv Meine Blase ist nicht mehr zu klein, sondern zu groß und sie kontrolliert nicht willkürlich, sondern Drückt viel zu wenig, weswegen ich viel Restharn habe
Bei mir gibt es auch keine neurologische Ursache für meine Probleme ist aber laut meinem Arzt bei circa 20 % der Patienten mit dieser Art Problematik der Fall.
Ärzte empfohlen, Jetzt auch den Blasenschrittmacher. Und habe meinen Termin im September. Das Thema wurde bei mir in mit 17/18 schon mal angesprochen. Damals wollten die Ärzte aber noch mal abwarten Und als ich jetzt da war, wurde mir dazu empfohlen und das werde ich definitiv auch machen.
Ich persönlich habe von einigen im Internet gehört und gelesen, die damit eigentlich relativ zufrieden sind. Und auch bei deinem Krankheitsbild steht der Schrittmacher in den Behandlungsleitlnien.
Bezüglich Kinderkriegen sagte mir eine Ärztin, auch vor fünf Jahren, dass man das erst nach der Kinderplanung macht. Das hat sich aber mittlerweile revidiert Das, was ich gehört habe, ist, dass man damit ganz normal schwanger werden kann aber vorsichtshalber den Schrittmacherebend ausschaltet Und dann das Kind ggf. per Kaiserschnitt Geholt wird.
Für mich persönlich ist der Schrittmacher halt einfach Hoffnung auf Auf Besserung und negatives habe ich persönlich vom Schrittmacher noch nicht gehört höchstens, dass es nicht hilft, aber dafür macht man ja eine Testphase mit Test elektroden, die nach rückstandslos wieder entfernt werden können. Um erst mal zu schauen, ob der Schrittmacher überhaupt hilft. Ich habe dir mal als Anhang einen Aufklärungsbogen für Den Schrittmacher mitgeschickt aus meiner Klinik. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.
Ich komme leider nicht aus dem Raum München und kann dir daher in der Region keine Klinik empfehlen. Aber vielleicht schaust du mal nach Kliniken, die da damit halt Erfahrung haben und lässt dich dort noch mal beraten
Hatte als Kind gleiche Problematik
Bei mir hat damals Biofeedback und Elektrostimulation relativ gut geholfen. Bei mir kam eine Verbesserung aber meine Probleme bin ich immer noch nicht los und bin mittlerweile 23. Meine Blase ist nicht Fieber aktiv, sondern eher unter aktiv Meine Blase ist nicht mehr zu klein, sondern zu groß und sie kontrolliert nicht willkürlich, sondern Drückt viel zu wenig, weswegen ich viel Restharn habe
Bei mir gibt es auch keine neurologische Ursache für meine Probleme ist aber laut meinem Arzt bei circa 20 % der Patienten mit dieser Art Problematik der Fall.
Ärzte empfohlen, Jetzt auch den Blasenschrittmacher. Und habe meinen Termin im September. Das Thema wurde bei mir in mit 17/18 schon mal angesprochen. Damals wollten die Ärzte aber noch mal abwarten Und als ich jetzt da war, wurde mir dazu empfohlen und das werde ich definitiv auch machen.
Ich persönlich habe von einigen im Internet gehört und gelesen, die damit eigentlich relativ zufrieden sind. Und auch bei deinem Krankheitsbild steht der Schrittmacher in den Behandlungsleitlnien.
Bezüglich Kinderkriegen sagte mir eine Ärztin, auch vor fünf Jahren, dass man das erst nach der Kinderplanung macht. Das hat sich aber mittlerweile revidiert Das, was ich gehört habe, ist, dass man damit ganz normal schwanger werden kann aber vorsichtshalber den Schrittmacherebend ausschaltet Und dann das Kind ggf. per Kaiserschnitt Geholt wird.
Für mich persönlich ist der Schrittmacher halt einfach Hoffnung auf Auf Besserung und negatives habe ich persönlich vom Schrittmacher noch nicht gehört höchstens, dass es nicht hilft, aber dafür macht man ja eine Testphase mit Test elektroden, die nach rückstandslos wieder entfernt werden können. Um erst mal zu schauen, ob der Schrittmacher überhaupt hilft. Ich habe dir mal als Anhang einen Aufklärungsbogen für Den Schrittmacher mitgeschickt aus meiner Klinik. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.
Ich komme leider nicht aus dem Raum München und kann dir daher in der Region keine Klinik empfehlen. Aber vielleicht schaust du mal nach Kliniken, die da damit halt Erfahrung haben und lässt dich dort noch mal beraten
- Fliegenfänger

06 Mai 2026 21:43
Fliegenfänger antwortete auf Botox für Blase
Hallo Mary
Ich lebe schon seit mehr als 11 Jahren mit einer Reizblase (Dranginkontinenz) und tue das unterdessen recht gut. Ich schreibe bewusst «lebe» und nicht leide. Ich habe mich, nach mehr oder weniger erfolgloser Physio- und Medikamenten-Therapie, bewusst für aufsaugende und ableitende Hilfsmittel, und gegen eine invasiven Eingriff wie Botox oder Blasenschrittmacher entschieden. Botox-Behandlung schon deshalb nicht, weil es keine dauerhafte Lösung ist, die Behandlung nach 8 bis 12 Monaten jeweils wiederholt werden muss und man dann in der Übergangsphase doch wieder Hilfsmittel tragen muss.
Soviel ich weiss, heisst eine Botox-Behandlung aber noch lange nicht, dass man sich danach selbst katheterisieren muss. Das wird nur dann notwendig, wenn die Dosis zu hoch war und diese dann praktisch die Blase «stilllegt». Und selbst wenn: Ich habe zwar keine Erfahrung mit ISK, aber viele Forenmitglieder scheinen damit ganz gut zurecht zu kommen, also offenbar nichts, wovor man panische Angst zu haben braucht. Ausserdem wäre das im Fall einer überdosierten Botoxbehandlung zeitlich begrenzt, nämlich bis die Wirkung des Medikaments nachlässt.
Ich hoffe, dass sich noch Forenmitglieder melden, die Erfahrung mit Botox-Behandlungen haben.
Liebe Grüsse
Markus
Ich lebe schon seit mehr als 11 Jahren mit einer Reizblase (Dranginkontinenz) und tue das unterdessen recht gut. Ich schreibe bewusst «lebe» und nicht leide. Ich habe mich, nach mehr oder weniger erfolgloser Physio- und Medikamenten-Therapie, bewusst für aufsaugende und ableitende Hilfsmittel, und gegen eine invasiven Eingriff wie Botox oder Blasenschrittmacher entschieden. Botox-Behandlung schon deshalb nicht, weil es keine dauerhafte Lösung ist, die Behandlung nach 8 bis 12 Monaten jeweils wiederholt werden muss und man dann in der Übergangsphase doch wieder Hilfsmittel tragen muss.
Soviel ich weiss, heisst eine Botox-Behandlung aber noch lange nicht, dass man sich danach selbst katheterisieren muss. Das wird nur dann notwendig, wenn die Dosis zu hoch war und diese dann praktisch die Blase «stilllegt». Und selbst wenn: Ich habe zwar keine Erfahrung mit ISK, aber viele Forenmitglieder scheinen damit ganz gut zurecht zu kommen, also offenbar nichts, wovor man panische Angst zu haben braucht. Ausserdem wäre das im Fall einer überdosierten Botoxbehandlung zeitlich begrenzt, nämlich bis die Wirkung des Medikaments nachlässt.
Ich hoffe, dass sich noch Forenmitglieder melden, die Erfahrung mit Botox-Behandlungen haben.
Liebe Grüsse
Markus
- Fliegenfänger

13 März 2026 21:21 - 13 März 2026 21:31
Fliegenfänger antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo Helmut,
Hallo zusammen,
Machen wir doch mit dem persönlichen und ehrlichen Austausch etwas weiter, wie von Mareike gewünscht.
Ich denke, jede und jeder erlebt Inkontinenz etwas anders und kann damit eigentlich nur für sich selbst sprechen. So auch ich. Die Inkontinenz, der Umgang damit, die Hilfsmittel: alles hat sich bei mir im Laufe der Jahre verändert und verändert sich noch.
Begonnen hatte das Ganze bei mir vor 11 Jahren mit einer beidseitigen Leistenoperation, kombiniert mit der OP eines Nabelbruchs. Offenbar ist dabei das ganze Gefüge in meinem Bauch durcheinander geraten oder ein Nerv wurde verletzt. Nach dem Abschwellen von faustgrossen Hämatomen im Bauchraum begann ich Urin zu verlieren. Erst nur wenig und nur tagsüber und Einlagen reichten aus, dann verlor ich immer mehr und nach einiger Zeit, entleerte sich plötzlich jeweils auch nachts im Schlaf meine Blase vollständig. Später kam eine Stuhlinkontinenz (mit der gleichen Symptomatik) dazu, die ich zum Glück unterdessen recht gut im Griff habe. Die Abklärungen der Ärzte verschiedener Disziplinen ergaben lediglich die Diagnose der Dranginkontinenz. Therapien, verschiedene Medikamente brachten wenig, ausser Nebenwirkungen. Eingriffe wie Botoxinjektionen oder Blasenschrittmacher lehnte ich ab und so lebe ich heute mit Hilfsmitteln.
Auch der Umgang mit meiner Inkontinenz hat sich in all den Jahren verändert. Kriegte ich zu Beginn fast Panik, wenn sich die Blase meldete und lief den Toiletten nach, tue ich das heute nicht mehr, und wenn gerade kein Klo in der Nähe ist oder es schwierig ist, aus einer Situation einfach weg zu gehen, benutze ich das Hilfsmittel. Dafür ist es da. Meine Einstellung diesbezüglich hat sich im Laufe der Zeit geändert. Früher suchte ich das Hilfsmittel nur im absoluten Notfall zu benutzen, heute ist das anders. Der Stress ist dadurch weniger geworden und dementsprechend auch mein Leidensdruck. Das Leben hat sich für mich so verbessert.
Damit haben sich aber auch die von mir benutzten Hilfsmittel verändert. Waren es zu Beginn noch Einlagen und Pants mit mittlerer Saugstärke, sind es heute Hilfsmittel mit einem eher grösseren Saugvermögen, damit ich, wenn möglich, mit einem Wechsel durch den Tag komme. Der Unterschied in der Dicke zur mittleren Saugstärke ist meist nicht sehr gross, die Hilfsmittel werden immer besser. Lieber Helmut, zur Ehrenrettung der Pants, die du verfluchst: ich mag sie und benutze sie oft. Ja, du hast recht, sie sind teuer, eignen sich nicht für alles und die Saugfähigkeit ist weniger als bei Vorlagen oder Klebewindeln. Aber sie sind bequem und praktisch und es verrutscht nichts. Deshalb benutze ich sie meist für den Sport: leicht Pants mit einer mittleren Saugfähigkeit, die aber notfalls eine Blasenfüllung aufnehmen können. Wenn ich unterwegs bin und ich verwende Pants, nehme ich solche mit einer grossen Saugstärke und ziehe eine Fixierhose darüber an. Damit kann ich das Hilfsmittel wechseln, ohne mich untenrum komplett auszuziehen zu müssen. Ich reisse die Pants auf den Seiten auf, ziehe sie weg und wechsle mit einer Vorlage, mit oder ohne Gürtel. Letztere sind zwar ähnlich praktisch und bequem wie Pants, aber bei denen zwicken mich oft die Klettverschlüsse in der Bauchfalte. Der «Trick» mit der Fixierhose hat allerdings den Nachteil, dass sie noch zusätzlich warm gibt – im Sommer dann zu warm, wo Hilfsmittel sowieso schon nicht sonderlich angenehm zu tragen sind. Daher verwende ich im Sommer lieber saugfähige Vorlagen mit einer dünnen Fixierhose.
Nachts nehme ich derzeit entweder eine saugfähige Klebewindel oder eine entsprechend grosse Vorlage. Damit komme ich in der Regel gut durch die Nacht, ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Ausnahmen gibt es, wenn sich die Blase im Schlaf oder Halbschlaf entleert. Da ich Seitenschläfer bin, kann es dann seitlich oder nach oben hin feucht werden. Wenn ich aufwache und das spüre, wechsle ich lieber sicherheitshalber. Eine Zeit lang versuchte ich es mit der Urinflasche, aber da ich mich sehr wenig spüre und der Drang dann ganz plötzlich und sehr heftig wird, kam es immer wieder einmal zu kleineren «Unfällen», wo es in der Eile zu «Anschlussfehlern» meinerseits kam und beim Urinieren Urin aus der Flasche zurücklief. Resultat: Windel trocken, ich und die Unterlage nass. Daher lasse ich das und benutze die Windel. Aufstehen bzw. Toilette ist auch keine Option, denn meistens fängt sich die Blase spätestens nach dem Aufstehen an zu entleeren. Blitzschnelles Aufstehen und Sprint zur Toilette ist auch nicht drin, meine Glieder und Gelenke sind, trotz viel Sport, mit den Jahren etwas steifer geworden …
Das Kondomurinal ist bei schlechteren Inkontinenzphasen ein Segen, um nicht ständig eine Toilette aufsuchen müssen. Früher benutzte ich es häufig, heute weniger, meist nur noch zur Arbeit oder zu Ausflügen, um nicht das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Die Stuhlinkontinenz war mit ein Grund, weshalb ich wieder vermehrt aufsaugende Hilfsmittel benutze. Vor einigen Jahren benutzte ich das Kondomurinal auch häufig nachts, weil ich sehr viel Urin verlor, manchmal fast bis zu 2’000 ml. Auch das hat sich bei mir verändert. Mit der Gewichtsabnahme verliere ich heute in der Regel nachts noch zwischen 300 und 800 ml. Da reicht eine gute Windel und ich kann mir das Ausspühlen und Desinfizieren des Urinbeutels am Morgen ersparen.
Wie auch immer, ich denke, jeder muss für sich den Umgang mit seiner Inkontinenz, seiner Problematik finden und dazu die geeigneten Hilfsmittel; und das braucht Zeit, Erfahrungen und Routine.
Jeder Mensch ist anders, ob Körper oder Geist, und das macht es manchmal schwierig und interessant zugleich.
Liebe Grüsse
Markus
Hallo zusammen,
Machen wir doch mit dem persönlichen und ehrlichen Austausch etwas weiter, wie von Mareike gewünscht.
Ich denke, jede und jeder erlebt Inkontinenz etwas anders und kann damit eigentlich nur für sich selbst sprechen. So auch ich. Die Inkontinenz, der Umgang damit, die Hilfsmittel: alles hat sich bei mir im Laufe der Jahre verändert und verändert sich noch.
Begonnen hatte das Ganze bei mir vor 11 Jahren mit einer beidseitigen Leistenoperation, kombiniert mit der OP eines Nabelbruchs. Offenbar ist dabei das ganze Gefüge in meinem Bauch durcheinander geraten oder ein Nerv wurde verletzt. Nach dem Abschwellen von faustgrossen Hämatomen im Bauchraum begann ich Urin zu verlieren. Erst nur wenig und nur tagsüber und Einlagen reichten aus, dann verlor ich immer mehr und nach einiger Zeit, entleerte sich plötzlich jeweils auch nachts im Schlaf meine Blase vollständig. Später kam eine Stuhlinkontinenz (mit der gleichen Symptomatik) dazu, die ich zum Glück unterdessen recht gut im Griff habe. Die Abklärungen der Ärzte verschiedener Disziplinen ergaben lediglich die Diagnose der Dranginkontinenz. Therapien, verschiedene Medikamente brachten wenig, ausser Nebenwirkungen. Eingriffe wie Botoxinjektionen oder Blasenschrittmacher lehnte ich ab und so lebe ich heute mit Hilfsmitteln.
Auch der Umgang mit meiner Inkontinenz hat sich in all den Jahren verändert. Kriegte ich zu Beginn fast Panik, wenn sich die Blase meldete und lief den Toiletten nach, tue ich das heute nicht mehr, und wenn gerade kein Klo in der Nähe ist oder es schwierig ist, aus einer Situation einfach weg zu gehen, benutze ich das Hilfsmittel. Dafür ist es da. Meine Einstellung diesbezüglich hat sich im Laufe der Zeit geändert. Früher suchte ich das Hilfsmittel nur im absoluten Notfall zu benutzen, heute ist das anders. Der Stress ist dadurch weniger geworden und dementsprechend auch mein Leidensdruck. Das Leben hat sich für mich so verbessert.
Damit haben sich aber auch die von mir benutzten Hilfsmittel verändert. Waren es zu Beginn noch Einlagen und Pants mit mittlerer Saugstärke, sind es heute Hilfsmittel mit einem eher grösseren Saugvermögen, damit ich, wenn möglich, mit einem Wechsel durch den Tag komme. Der Unterschied in der Dicke zur mittleren Saugstärke ist meist nicht sehr gross, die Hilfsmittel werden immer besser. Lieber Helmut, zur Ehrenrettung der Pants, die du verfluchst: ich mag sie und benutze sie oft. Ja, du hast recht, sie sind teuer, eignen sich nicht für alles und die Saugfähigkeit ist weniger als bei Vorlagen oder Klebewindeln. Aber sie sind bequem und praktisch und es verrutscht nichts. Deshalb benutze ich sie meist für den Sport: leicht Pants mit einer mittleren Saugfähigkeit, die aber notfalls eine Blasenfüllung aufnehmen können. Wenn ich unterwegs bin und ich verwende Pants, nehme ich solche mit einer grossen Saugstärke und ziehe eine Fixierhose darüber an. Damit kann ich das Hilfsmittel wechseln, ohne mich untenrum komplett auszuziehen zu müssen. Ich reisse die Pants auf den Seiten auf, ziehe sie weg und wechsle mit einer Vorlage, mit oder ohne Gürtel. Letztere sind zwar ähnlich praktisch und bequem wie Pants, aber bei denen zwicken mich oft die Klettverschlüsse in der Bauchfalte. Der «Trick» mit der Fixierhose hat allerdings den Nachteil, dass sie noch zusätzlich warm gibt – im Sommer dann zu warm, wo Hilfsmittel sowieso schon nicht sonderlich angenehm zu tragen sind. Daher verwende ich im Sommer lieber saugfähige Vorlagen mit einer dünnen Fixierhose.
Nachts nehme ich derzeit entweder eine saugfähige Klebewindel oder eine entsprechend grosse Vorlage. Damit komme ich in der Regel gut durch die Nacht, ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Ausnahmen gibt es, wenn sich die Blase im Schlaf oder Halbschlaf entleert. Da ich Seitenschläfer bin, kann es dann seitlich oder nach oben hin feucht werden. Wenn ich aufwache und das spüre, wechsle ich lieber sicherheitshalber. Eine Zeit lang versuchte ich es mit der Urinflasche, aber da ich mich sehr wenig spüre und der Drang dann ganz plötzlich und sehr heftig wird, kam es immer wieder einmal zu kleineren «Unfällen», wo es in der Eile zu «Anschlussfehlern» meinerseits kam und beim Urinieren Urin aus der Flasche zurücklief. Resultat: Windel trocken, ich und die Unterlage nass. Daher lasse ich das und benutze die Windel. Aufstehen bzw. Toilette ist auch keine Option, denn meistens fängt sich die Blase spätestens nach dem Aufstehen an zu entleeren. Blitzschnelles Aufstehen und Sprint zur Toilette ist auch nicht drin, meine Glieder und Gelenke sind, trotz viel Sport, mit den Jahren etwas steifer geworden …
Das Kondomurinal ist bei schlechteren Inkontinenzphasen ein Segen, um nicht ständig eine Toilette aufsuchen müssen. Früher benutzte ich es häufig, heute weniger, meist nur noch zur Arbeit oder zu Ausflügen, um nicht das Hilfsmittel wechseln zu müssen. Die Stuhlinkontinenz war mit ein Grund, weshalb ich wieder vermehrt aufsaugende Hilfsmittel benutze. Vor einigen Jahren benutzte ich das Kondomurinal auch häufig nachts, weil ich sehr viel Urin verlor, manchmal fast bis zu 2’000 ml. Auch das hat sich bei mir verändert. Mit der Gewichtsabnahme verliere ich heute in der Regel nachts noch zwischen 300 und 800 ml. Da reicht eine gute Windel und ich kann mir das Ausspühlen und Desinfizieren des Urinbeutels am Morgen ersparen.
Wie auch immer, ich denke, jeder muss für sich den Umgang mit seiner Inkontinenz, seiner Problematik finden und dazu die geeigneten Hilfsmittel; und das braucht Zeit, Erfahrungen und Routine.
Jeder Mensch ist anders, ob Körper oder Geist, und das macht es manchmal schwierig und interessant zugleich.
Liebe Grüsse
Markus
- kleines-engelchen

02 März 2026 09:43
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen. Anfangs fühlt man sich auch etwas überfordert. Ich dachte nur, falls du nicht zu Recht kommst, wäre es gut, einfach nochmals mit dem behandelten Arzt bezüglich der Einstellung zu sprechen. Oftmals ist mehr, nicht gleich mehr (oder gut).Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, ein Weilchen ein Programm zu belassen bevor man gleich wechselt. Natürlich, wenn du kein Kribbeln verspürst, dann würde ich auch das nächste bzw. ein anderes Programm wählen. Es ist hier aber wirklich auch Geduld gefragt. Es kann auch gut sein, so ging es mir, dass ein Programm anfangs mega war und dann mit der Zeit nicht mehr.(der Körper verändert sich ja auch). Der Restharn hat sich bei mir, wie gesagt, erst nach ca. einem halben Jahr verändert, gebessert. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Wenn du jetzt aber merkst, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist, würde ich diese Veränderung notieren und beobachten und beim nächsten Termin mit dem Arzt besprechen.
Ich wünsche Dir auch jeden Fall alles Liebe und gib Dir und Deinem Körper ZEIT.
Herzliche Grfüße Simone
ich kann dich sehr gut verstehen. Anfangs fühlt man sich auch etwas überfordert. Ich dachte nur, falls du nicht zu Recht kommst, wäre es gut, einfach nochmals mit dem behandelten Arzt bezüglich der Einstellung zu sprechen. Oftmals ist mehr, nicht gleich mehr (oder gut).Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, ein Weilchen ein Programm zu belassen bevor man gleich wechselt. Natürlich, wenn du kein Kribbeln verspürst, dann würde ich auch das nächste bzw. ein anderes Programm wählen. Es ist hier aber wirklich auch Geduld gefragt. Es kann auch gut sein, so ging es mir, dass ein Programm anfangs mega war und dann mit der Zeit nicht mehr.(der Körper verändert sich ja auch). Der Restharn hat sich bei mir, wie gesagt, erst nach ca. einem halben Jahr verändert, gebessert. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Wenn du jetzt aber merkst, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist, würde ich diese Veränderung notieren und beobachten und beim nächsten Termin mit dem Arzt besprechen.
Ich wünsche Dir auch jeden Fall alles Liebe und gib Dir und Deinem Körper ZEIT.
Herzliche Grfüße Simone
- hanniausbla

01 März 2026 15:21
hanniausbla antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Danke für Eure Antworten. Ich habe in der Klinik 6 Programme bekommen und sollte mir das passende ausprobieren.
Ich soll so hoch stellen, bis ich ein Kribbeln merke, und dann wieder etwas runterstellen.Habe jetzt eins gefunden und bin bei 2,0. Nach 3-4 Tagen habe ich das Gefühl, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist (langsam). Jetzt habe ich auf 2,2 gestellt.
Beim Restharn hat sich noch nicht viel getan. Ich glaube, ich bin zu ungeduldig.
Ich soll so hoch stellen, bis ich ein Kribbeln merke, und dann wieder etwas runterstellen.Habe jetzt eins gefunden und bin bei 2,0. Nach 3-4 Tagen habe ich das Gefühl, dass das Wasserlassen schlechter geworden ist (langsam). Jetzt habe ich auf 2,2 gestellt.
Beim Restharn hat sich noch nicht viel getan. Ich glaube, ich bin zu ungeduldig.
- Svebi

01 März 2026 14:02
Svebi antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen,
ich habe ebenfalls einen Blasenschrittmacher seit Oktober 2025. Auch ich musste alle Programme 4 Wochen zu Hause testen und ein für mich geeignetes einstellen. Es wurde mir erklärt, sobald ich ein kribbeln verspüre eine Stufe runter schalten.
Nun habe ich quasi seit Beginn die Stufe 0,7. Manchmal habe ich auch schon auf 0,6 reduziert. Tatsächlich empfand ich es auch für sehr schwierig. Irgendwie wusste ich nicht wie lange ich jeweils ein Programm testen sollte. Das hatte mich alles unter Druck gesetzt, da ich auch in der Testphase weiterhin von Entzündungen und viel Restharn geplagt war.
Irgendwann dachte ich dann, alles egal, ich mach jetzt mein Tempo und habe mir für jedes Programm 2Woche Zeit gelassen. Dabei habe ich immer ein Protokoll geführt(Restharn, Schmerzen, Empfinden etc.) Man bekommt nach einer Zeit ein Gefühl welches passt und welches nicht passt. Das braucht Zeit.
Mein Restharn war davor bis zu 800 ml und die Blase dauerentzündet.
Tatsächlich hat sich der Restharn bis jetzt sehr stark minimiert. An guten Tagen katheterisiere ich nur 4x und der Restharn ist nicht mehr als 50ml (teilweise kam auch gar nichts).
Ich habe festgestellt, dass es unheimlich Zeit, Geduld und Vertrauen in sich und seinen Körper braucht.
Gib Dir Zeit!
Liebe Grüße
Bianca
ich habe ebenfalls einen Blasenschrittmacher seit Oktober 2025. Auch ich musste alle Programme 4 Wochen zu Hause testen und ein für mich geeignetes einstellen. Es wurde mir erklärt, sobald ich ein kribbeln verspüre eine Stufe runter schalten.
Nun habe ich quasi seit Beginn die Stufe 0,7. Manchmal habe ich auch schon auf 0,6 reduziert. Tatsächlich empfand ich es auch für sehr schwierig. Irgendwie wusste ich nicht wie lange ich jeweils ein Programm testen sollte. Das hatte mich alles unter Druck gesetzt, da ich auch in der Testphase weiterhin von Entzündungen und viel Restharn geplagt war.
Irgendwann dachte ich dann, alles egal, ich mach jetzt mein Tempo und habe mir für jedes Programm 2Woche Zeit gelassen. Dabei habe ich immer ein Protokoll geführt(Restharn, Schmerzen, Empfinden etc.) Man bekommt nach einer Zeit ein Gefühl welches passt und welches nicht passt. Das braucht Zeit.
Mein Restharn war davor bis zu 800 ml und die Blase dauerentzündet.
Tatsächlich hat sich der Restharn bis jetzt sehr stark minimiert. An guten Tagen katheterisiere ich nur 4x und der Restharn ist nicht mehr als 50ml (teilweise kam auch gar nichts).
Ich habe festgestellt, dass es unheimlich Zeit, Geduld und Vertrauen in sich und seinen Körper braucht.
Gib Dir Zeit!
Liebe Grüße
Bianca
- kleines-engelchen

25 Feb. 2026 21:01
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo,
was meinst du mit "richtig eingestellt?
In der Regel wird ja in der Klinik das passende Programm ausgewählt und auch eingestellt.
Meinst du von der Stärke?
Spürst du bei 2.0 ein Krippeln?
Ich hatte zu Beginn auch die Stärke höher (1.
. In der Zwischenzeit bin ich bei 0,5. Sobald ich ein Krippeln verspüre, schalte ich noch eine Stärke nach unten. Ich merke dann kaum noch etwas. (es ist angenehm und nicht störend oder schmerzend).
Liebe Grüße Simone
was meinst du mit "richtig eingestellt?
In der Regel wird ja in der Klinik das passende Programm ausgewählt und auch eingestellt.
Meinst du von der Stärke?
Spürst du bei 2.0 ein Krippeln?
Ich hatte zu Beginn auch die Stärke höher (1.
Liebe Grüße Simone
- hanniausbla

25 Feb. 2026 12:33
hanniausbla antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Vielen Dank für die Antwort. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich den Schrittmacher richtig eingestellt habe. Das Einstellen empfinde ich als sehr schwierig.
- kleines-engelchen

24 Feb. 2026 20:04
kleines-engelchen antwortete auf Restharn bei Blasenschrittmacher
Hallo und erstmal ein Herzliches Willkommen 
Schön, dass auch du dich für den Schrittmacher entschieden hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es bei mir auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich keinen Restharn mehr hatte. Der Restharn hat sich nach einem halben Jahr stark reduziert, dennoch hatte ich noch Restharn. Und dann ging es nochmals eine Zeit, bis ich keinen mehr hatte.Ich würde dir und deinem Körper noch Zeit lassen. Manchmal dauert es doch ein Stück. Aber auch kleine Erfolge sind Erfolge.
Ganz liebe Grüße und falls du Fragen hast, melde ich gerne.
Simone
Schön, dass auch du dich für den Schrittmacher entschieden hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es bei mir auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich keinen Restharn mehr hatte. Der Restharn hat sich nach einem halben Jahr stark reduziert, dennoch hatte ich noch Restharn. Und dann ging es nochmals eine Zeit, bis ich keinen mehr hatte.Ich würde dir und deinem Körper noch Zeit lassen. Manchmal dauert es doch ein Stück. Aber auch kleine Erfolge sind Erfolge.
Ganz liebe Grüße und falls du Fragen hast, melde ich gerne.
Simone
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