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18 Okt 2008 20:24 #1 von Theodor
Hallo Dr. Schacht!

Es geht hier um meinen 4,2 Jahren alten Sohn. Er ist noch nicht trocken, d.h. er macht sowohl Pippi uns Stuhl in die Windel. Er hat es auch noch nie gesagt, bzw. ins Töpfchen gemacht. Er kann Pippi machen, wenn man es ihm sagt. Ich habe das Gefühl, er merkt es nicht, wenn es kommt. In der Zwischenzeit höre ich von jedem Arzt irgendwelche Verdachtsdiagnosen. Es ist ein richtiges durcheinander. Vom Urolgen bekommt er Mictonetten. Er nimmt sie jetzt eine Woche, eine Veränderung merke ich noch nicht. Auf sein Stuhl Problem geht man nicht ein. ist es sinnvoll in eine Klinik zu gehen, aber in welche?

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28 Okt 2008 21:18 #2 von dcschacht
Hallo Theodor,

hier handelt es sich um komplexes Problem wo viele Fragen zu klären sind:

1. Pinkelverhalten und Trinkverhalten klären mit Tagebuch
2. Stuhlkonsistenz und Häufigkeit der Stuhlentleerung.
3. Harnflussmessung - Diagnostik auf Hinweis z.B. HR Verengung
4. Neurologische Diagnostik
5. Hinweis auf Fehlbildungen Rückenmark

Kurzfristig verbessern die Miktonetten meist nichts, wobei als Begleitwirkung und Verlagsamung der Darmtätigkeit sich auch das Stuhlverhalten regulieren kann. Schleichende Veränderungen sind meist nicht vor 4-12 Wochen zu erkennen.

Ich halte in dem Alter vor Therapie aber eine vernünftige Diagnostik für wichtig. Neurologe; Colo-Proktologe; Urologe. Vielleicht erkundigen sie sich über die kassenärztliche Vereinigung oder Ärztekammer in ihrer Region nach entsprechenden Spezialisten.
Ein Inkontinenz-Zentrum, dass alls Disziplinen vereinigt wäre interessant.

Ich schicke meine Pat. zur Neuro-Urologie nach Herne (Marienhospital). Da ich Ihren Wohnort nicht kenne, weiss ich nicht, ob das für Sie in Frage kommt.

Gruss dcschacht

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