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Auch bei mir - Harnwegsinfekte

08 Feb 2016 07:06 #31 von Johannes1956

Maulwurf schrieb: Frage: bedeutet das, dass krampflösende Tees gegen die Inkontinenz helfen? Weil das war ja meine eigene Frage. Oder bezog sich die Antwort mit den krampflösende TEes auf etwas anderes?
Sonst jemand eine Idee, wie ich meine Blase nach dem Infekt wieder aufbauen kann?


Guten Morgen,

Nun, das will ich nicht behaupten, dass es Heilkräute gäbe, die inkontinenz heilen können. Jedoch können sie in verschiedenen Situationen unterstützen.

Deine Aussage war ja, dass die Wirkung von Spasmex während der Infektion herabgesetzt wäre. Hier meinte ich, können natürliche krampflösende Heilkräuter unterstützend wirken. Es geht ja um die krampflösende Wirkung, und die ist bei Melisse und Schafgarbe durchaus gegeben.

Wiewohl ich meine, dass das Problem bei einer bakteriellen Infektion anders gelagert ist, da der verstärkte Harndrang durch die Infektion verstärkt wird und diese erst einmal erst beseitigt werden muss.

Heilkräuter unterstützen und haben eher Langzeitwirkung, besprich es doch einmal mit Deinem Arzt, in welcher Kombination zu den Medikamenten, die Du nimmst, sie sinnvoll eingesetzt werden können. Auch TCM in Kombination mit Schulmedizin, wenn sie aufeinander abgestimmt sind, kann durchaus positiv beitragen.

Gute Besserung

Johannes

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08 Feb 2016 09:05 #32 von Nata
Guten schönen Morgen Johannes.
Vielen herzlichen Dank.Sehr spannendes Artikeln und diese Thema sollte für Gesundheitsbehörde und Politiker sehr aktuell werden.
Ich glaube ,das mit Hilfe soche Kräuter kann mann den Körper sehr gut unterstützen.
Ich habe mir heute Bittrio Kräuterelixier gekauf(Artischocken,Kurkuma,Enzian ,Löwenzahn,Ingwerwurzel
,Benediktkraut).
Werde mit Elixier versuchen und später mit LIV 52(in der Schweiz in jede Drogerie oder Aphotheke kaufbar)
Liebe Grüsse,Natalja

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13 Feb 2016 16:22 #33 von Maulwurf
Update meinerseits:
Leider habe ich immer noch mit starker Inkontinenz zu kämpfen. Und das obwohl ich Spasmex auf vier mal täglich erhöht habe.Das Antibiotika läuft noch bis Montag. Der Infekt müsste also schon längst bekämpft sein, und auch die Combur test sind sauber. Auch der Urin ist wieder ganz klar. Ist leider immer dasselbe bei mir, wenn der Infekt weg ist geht die Inkontinenz nicht wieder weg beziehungsweise nur sehr langsam. Ich befürchte ich muss entweder ein anderes Medikament nehmen oder die Botoxinjektion wiederholen lassen.
Jemand ein ähnliches Problem? Also das Infekte die Inkontinenz trotz Medikamenten wieder durchbrechen lassen und dass die Inkontinenz auch bei beseitigter Infektion bleibt? Ich bin sehr frustriert :sleep:

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24 Feb 2016 10:58 #34 von Maulwurf
Auch zehn Tage nach Beendigung der Antibiotikaeinnahme immer noch Inkontinenz.
Haben gestern mit dem Urologen gesprochen und wir wechseln jetzt noch von Spasmex auf verikur.
Drück mir die Daumen! Nimmt das jemand? Wie lange dauert es bis sich eine Besserung feststellen sollte?

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13 Mär 2016 10:52 #35 von Maulwurf
Ich schreibe es mal hier herein, auch wenn es nicht mehr 100-prozentig passt:
Wie beschrieben, werde ich meine Inkontinenz seit dem letzten Harnwegsinfekt nicht mehr los. Seitdem habe ich bereits dreimal Urin untersuchen lassen und auch Blut wurde abgenommen. Der Infekt ist wohl definitiv weg. Man hat es dann darauf geschoben dass das botox nicht mehr richtig wirkt.
Habe ich dann letzten Mittwoch ambulant nachholen lassen. Zusätzlich bin ich wieder von vesikur auf spasmex (60 mg täglich) umgestiegen.

Ich weiß, dass das Botox bis zu zwei Wochen brauchen, bis es wirkt. Bisher merke ich allerdings überhaupt nichts, auch das Medikament hilft nicht. Ich halte noch 200 ml und dann fließt es nur so raus. Jetzt fängt man natürlich an sich Sorgen zu machen: was wenn die Medikamente und das Botox nicht mehr wirken ?!? Habe ich dann noch irgendwelche anderen Möglichkeiten? Mir sind keine bekannt… Dann macht man sich halt echt Gedanken. So zu leben kann ich mir nicht vorstellen ... Und außerdem wäre es aufgrund dem Blasendruck ja auch für die Nieren und die Blase sehr schädlich

:blush: :blush: :blush:

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13 Mär 2016 20:01 #36 von Annabelle
Hallo Maulwurf,

Botox braucht tatsächlich bis zu 14 Tagen, bevor es wirkt. Außerdem baut es sich auch wieder ab, so dass die Botoxgaben ständig wiederholt werden müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob Dir das klar ist.

Ich habe eine lange Botoxgeschichte hinter mir. Es wird mittlerweile alle 10 bis 12 Wochen injiziert, da ich zu den sogenannten "Botoxversagern" gehöre. Ich habe wohl Antikörper entwickelt, die eine längere Wirkung verhindern. Dafür gibt es mittlerweile einen Test, um das festzustellen. Wenn man dann aber weiß, dass man Antikörper entwickelt hat, gibt es keine Möglichkeit, diesen Zustand zu "heilen". Damit kann man sich den Test dann auch sparen.

Als mein Körper begann, das Botox so schnell abzubauen, trat auch die Wirkung immer später ein. Bei der ersten Behandlung verspürte ich sofort die Wirkung. Das änderte sich leider.

Wenn die Wirkung nachlässt, klebe ich mir Kentera-Pflaster auf. Das hat den Wirkstoff Oxybutynin und deutlich geringere Nebenwirkungen als Tabletten. So ist z. B. die Mundtrockenheit nicht so stark ausgeprägt.

Wenn ich mir so durchlese, was Du schreibst, kommt mir der Gedanke, dass Deine Harnwegsinfekte das Symptom sind und nicht die eigentliche Erkrankung. Z. B. Restharn bedingt Harnwegsinfekte. Botox wiederum kann dazu führen, dass sich Restharn bildet. Bevor mir 2 Blasenschrittmacher implantiert wurden, hatte ich wöchentlich mit Harnwegsinfekten durch Restharn zu kämpfen. Nach der Implantation hatte ich keinen einzigen Infekt mehr und auch keinen Restharn.

Vielleicht solltest Du Dich einmal in einer neurourologischen Fachabteilung eines Krankenhauses vorstellen. Botox und Tabletten sind noch nicht das Ende der Fahnenstange bei der Behandlung von Inkontinenz. Mein behandelnder Urologe verwies mich an eine solche Neurourologie, als er nicht mehr weiter wusste. Das hat mich ausgesprochen für ihn eingenommen, dass er zugeben konnte, mit seinem Latein am Ende zu sein. Er arbeitet sehr eng mit dieser Neurourologie zusammen, obwohl sie doch ein ganzes Stück entfernt liegt.

Zum Schluss eine freundliche Bitte an Dich: Beiträge hier im Forum, die mit einer Begrüßungs- und Verabschiedungsformel erscheinen, sprechen mich gleich viel mehr an. So viel Zeit hat man doch, oder? ;)

Lieben Gruß, Anna

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13 Mär 2016 20:29 #37 von Maulwurf
Hallo Annabell,
Erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
Mich beruhigt schon mal, noch mal die 14 Tage zu lesen, auch wenn ich das im Internet immer mal wieder finde.

Ich bin derzeit in Behandlung bei einem Neurourologen, Der sich auch auf das Thema Querschnitt spezialisiert hat. Davor war ich in einem Querschnittszentrum (insgesamt ein Jahr) gelegen die ebenfalls eine Neurourologie haben.
Bisher habe ich mit Botox und Medikamenten das ganze ja auch hingekriegt, insofern kann die Sprache noch nicht auf weitere Alternativen.
Was sind denn solche Alternativen von denen du schreibst?

Restharn kann eher nicht sein, Da ich mich ja selbst Katheter. Und über Blasenspiegelung wurden auch Ausstülpungen oder Ähnliches ausgeschlossen.

Mit Nebenwirkungen habe ich bei den Medikamenten zum Glück nicht zu kämpfen, das Problem ist das einfach die Dosis nicht ausreicht. Und das andere Problem ist, dass nach jedem Harnwegsinfekt die Inkontinenz kaum weg zu kriegen ist. Obwohl der Infekt eben weg ist.

Dass ich Botox abbaut weiß ich, da bereits die dritte Behandlung erfolgt ist.

Sorry für Rechtschreibfehler, ich bediene das meiste über Diktierfunktion.

Mich würde noch mal die Alternativen zu Medikamenten und Botox interessieren.

Vielen Dank noch mal Gruß

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14 Mär 2016 00:56 #38 von Annabelle
Hallo Maulwurf,

bei mir bestand die Alternative in der Implantation der 2 Blasenschrittmacher. Ich bin zwar nicht kontinent, aber entzündungs- und restharnfrei. Die von den Neurourologen vorgeschlagene Blasenaugmentation lasse ich nicht durchführen. Ich leide unter einem massiven Verwachsungsbauch. Vielleicht wäre ich nach dieser OP ja kontinent, muss aber jederzeit mit Darmverschlüssen rechnen, die bis jetzt immer lebensbedrohlich waren. Das ist die Pest mit der Cholera austreiben und das traue ich mich nicht. Bei dieser OP wird aus einem Stück Darm eine neue Blase geformt und auf die alte drauf gesetzt. Da verwachsene Därme schlechter durchblutet sind als gesunde, kann man erst beim Blick in den Bauch feststellen, ob es überhaupt geht. Das ganze kann dann auch gründlich schief gehen, dann bin ich immer noch inkontinent und der Darm ist dann ganz hin.

So behelfe ich mir mit Botox und Medikamenten, von denen ich schon alle durch habe. Hier ist auch wieder die Einnahme von Anticholinergika kontraproduktiv zum Verwachsungsbauch, da dies lahme Därme und Verstopfung erzeugt. Beides ganz schlecht für mich. Das neue Medikament Betmiga war ja auch ein krasser Reinfall. Das gibt es in Deutschland schon gar nicht mehr, da es keine Erfolge zeigte.

Also warte ich ab, ob irgendwann etwas neues kommt, das mir helfen könnte. In regelmäßigen Abständen frage ich in der Klinik nach. Dort wird mir aber immer versichert, dass man dann schon auf mich zukäme, und das glaube ich auch.

Ich habe also keine Alternativen mehr bei einer neurogenen Blase mit Kleinstkapazität, für die die Ursachen nicht gefunden werden können. Ich schlage mich mit allen Formen der Inkontinenz rum, Stress-, Belastungs-, Drang- und Überlaufinkontinenz. Wie beschrieben komme ich mit der Kombination Botox und Medikamenten so gerade klar, aber schön ist anders.

Schön ist auch, dass Du gegrüßt hast. Fehler durch die Diktierfunktion stören mich überhaupt nicht, ich produziere da selbst manchmal recht lustige Sachen.

Lieben Gruß, Anna

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24 Mär 2016 09:31 #39 von Maulwurf
Welche dauerantibiothika außer trimethoprim und nifurantin gibt es eigentlich noch?

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22 Jun 2016 01:47 #40 von Maulwurf
Hallo zusammen,
Da liege ich nun wieder. :sleep: Gestern Abend ging es los, ich habe sofort gemerkt was Sache ist. Und das ist diesmal leider keinen Zweifel gibt. Heute Nacht hat es dann so übel eingesetzt, wie schon lange nicht mehr, wie vielleicht noch nie. Starker Schüttelfrost, Fieber, Schmerzen… Jetzt musste ich meine Eltern anrufen, weil ich nicht mehr aus dem Bett kommt vor lauter Spastik und dringend zwei Novalgin brauche

Warum immer ich? :sick: :sick:

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