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Neuer Behandlungsansatz bei Stuhlinkontinenz Prof. Frudinger

17 Dez 2013 14:30 #41 von esperanza
Hallo holztom,

gibt es was Neues bei euch? Sicher hat inzwischen auch schon ein erster Studientermin in Graz stattgefunden, oder? Geht es Wetti evtl. schon besser? Manchmal bessern sich Nerven ganz plötzlich.

Heißt die Sekretärin von der Frudinger eigentlich Herrmann?

Wünsch euch ein paar schöne Feiertage; euer erstes Weihnachten als kleine Familie!

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14 Jan 2014 16:58 #42 von esperanza
Hallo holztom,

hab schon länger nichts mehr von euch gehört. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Wie geht es Wetti? Die Studie in Graz ist doch schon längst angelaufen. Hat sich nichts mehr bei euch getan?

Oder sogar wieder alles in Ordnung bei Wetti und sie durfte eine Spontanheilung erfahren?

Würd mich freuen, mal wieder was von euch zu hören.

Das neue Jahr muss wirklich besser werden, hab ich mir fest vorgenommen. Allerdings auch schon die letzten drei Jahre...

LG

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28 Feb 2014 12:35 #43 von LenaM
Hallo Esperanza, Holztom, Chrizzy und Ano.

Ich habe mit Interesse Eure Beitraege gelesen. Es tut gut, mit Leuten kommunizieren zu koennen, die das gleiche Problem wie ich haben. Kurz zu mir: Ich habe vor 3,5 Monaten meinen Sohn auf die Welt gebracht, und habe seitdem Probleme v.a. fluessigen/weichen Stuhl zuhalten. Ich hatte keinen offensichtlichen Damm/Sphinkterriss. Aber ein Proktologe hat mir letzte Woche via Ultraschall bestaetigt, dass mein externer Schliessmuskel innerlich gerissen ist.

Genau wie Esperanza wuerde es mich sehr interessieren, wie es Wetti geht, und ob die Pilotstudie bereits angelaufen ist.

Der Hauptgrund warum ich aber in diesem Forum schreibe, ist um mich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen. Esperanza und Holztom/Wetti, es kommt mir so vor, als haetten wir drei ein aehnliches Scenario: Kind da, und alles sollte vor Glueck nur so strahlen. Aber durch bloedes Pech ist uns da ein Strich durch die Rechnung gemacht worden. Ich sehe meinen Sohn an, und er ist das Allersuesseste ueberhaupt, und ich laechle, aber hinter meinem Laecheln sind Traenen, Panik und Verzweiflung. Wie kommt ihr damit zurecht, wie geht es Euch im Moment?

Wuerde mich sehr ueber Kontakt freuen.

LenaM

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28 Feb 2014 16:53 - 28 Feb 2014 16:55 #44 von Ano
Hallo Lena!

Ich persönlich kann Dir da leider garnicht weiterhelfen.
Bei mir ist der innere Schließmuskel betroffen - und das ist nicht durch eine Geburt, sondern durch eine Operation
geschehen.
Ich trage einen SNS. Näheres dazu findest Du hier im Forum unter Sakralnervenstimulator. Klick und Klick und Klick und in diesem Thread kannst Du mehr über die SNS erfahren: Klick

Was nun Esperanza, Holztom, und Chrizzy angeht - da kann ich nicht mitreden. Ich kenne diese Forumsmitglieder nicht und sie sind auch nur sporadisch hier online. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sie sich - obwohl in unserem Forum registriert - hier aber nur untereinander austauschen.

Trotzdem wünsche ich Dir von Herzen, dass Du die Inkontinenz baldmöglichst (vielleicht mit gezieltem Beckenbodentraining, welches Du Dir verschreiben lassen solltest) in den Griff bekommst.

LG, Ano

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28 Feb 2014 17:07 - 28 Feb 2014 17:13 #45 von Ano

LenaM schrieb: Hallo Esperanza, Holztom, Chrizzy und Ano.

Ich habe mit Interesse Eure Beitraege gelesen. Es tut gut, mit Leuten kommunizieren zu koennen, die das gleiche Problem wie ich haben. Kurz zu mir: Ich habe vor 3,5 Monaten meinen Sohn auf die Welt gebracht, und habe seitdem Probleme v.a. fluessigen/weichen Stuhl zuhalten. Ich hatte keinen offensichtlichen Damm/Sphinkterriss. Aber ein Proktologe hat mir letzte Woche via Ultraschall bestaetigt, dass mein externer Schliessmuskel innerlich gerissen ist.
.....
LenaM


Hallo Lena!
Gerade lese ich hier einen ganz anderen Post von Dir Klick
Gestern hast Du geschrieben, dass Du bisher noch nicht bei einem Arzt gewesen wärst. Heute schreibst Du,
Du wärst letzte Woche bei einem Proktologen gewesen. Was stimmt denn nun ???

In dem Posting von gestern schreibst Du weder etwas von einer gerade vor Kurzem erfolgen Geburt, noch, dass Du schon bei einem Urologen/Proktologen warst. Dieses Posting ist gestern von Dir geschrieben worden und heute hier hört sich das alles ganz anders an. Das irritiert mich nun doch etwas ....

LG, Ano

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28 Feb 2014 17:17 #46 von LenaM
Hi Ano.

Ich hab mich erst heute angemeldet. Der andere Post ist von einer Lena...ich aber bin LenaM..mit "M" am Ende. Aber die Namen sind sehr aehnlich, daher die Verwirrung.

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28 Feb 2014 21:46 #47 von Ano

LenaM schrieb: Hi Ano.

Ich hab mich erst heute angemeldet. Der andere Post ist von einer Lena...ich aber bin LenaM..mit "M" am Ende. Aber die Namen sind sehr aehnlich, daher die Verwirrung.


Oh weia - ich bitte um Entschuldigung.
Das habe ich nicht bemerkt. :oops:
Tut mir leid.

Also dann nachträglich: Herzlich willkommen hier im Forum !!! :)

Nichts desto trotz:
Versuche, Dir Beckenbodentraining auf Rezept zu besorgen und mache diese Übungen unter fachlicher (!)
Anleitung. Wenn man selber damit experimentiert, kann man viel falsch machen !!!
Die richtigen Übungen, von einer Fachkraft gezeigt und mit ihr zusammen eingeübt, könnten Dir vielleicht helfen.
Helfen insofern, als dass die Muskelfasern des äußeren Schließmuskels sich wieder zusammenfinden können.
Das geht aber nicht von heute auf morgen - es ist eine längere Prozedur und Du musst konsequent "bei der Sache bleiben" und regelmäßig Deine Dir gezeigten Übungen machen.
Eventuell könnte auch Biofeedback etwas bringen ...
Hast Du Deinen Proktologen mal gefragt, wie Du dem Ganzen begegnen und wieder kontinent werden kannst ?

Da die Nerven in Deinem Schließmuskel nicht willkürlich (durch einen Schnitt) durchtrennt sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sich die gerissenen Enden vielleicht durch entsprechendes Training (sei es Biofeedback oder Beckenbodentraining) wieder zusammenfinden. Ist so meine Meinung als Laie.
Durch die Geburt ist doch alles (auch das Becken) gedehnt - es dauert halt, bis sich alles wieder zurückgebildet hat und dann funktioniert evtl. auch der äußere Schließmuskel wieder. Von alleine wird das vermutlich nicht klappen, aber mit entsprechendem Training könnte ich mir das gut vorstellen.
Der Proktologe müsste Dir aber darauf eine Antwort geben können.

Einen Sakralnervenstimulator (wie ich ihn trage) würde ich Dir in diesem Fall noch nicht empfehlen. Das sind insgesamt 2 Operationen und es ist auch eine ziemlich anstrengende Prozedur.

LG, Ano

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01 Mär 2014 10:58 #48 von LenaM
Hi Ano.

Ich habe mit BB-Training angefangen und hoffe, es bringt was. Der Proktologe sagte, es ist noch etwas zu frueh fuer eine endgueltige Diagnose, weil man bis 6 Monate nach der Geburt abwartet (Die Geburt ist jetzt erst 3,5 Monate her). Und genau wie Du sagst...alles muss sich erst wieder normaliesieren. Hinsichtlich Nerven hat er gesagt, dass die in Ordnung waeren. Ich versteh allerdings nicht, wie er sich da so sicher sein kann, da er ausser dem Ultraschall keine anderen Tests durchgefuehrt hat (auf dem er dann den Riss identifizieren konnte). Der Proktologe hat mir Flohsamen gegeben...allerdings hab ich darauf (oder vielleicht war es auch ein Virus) Durchfall bekommen, lass ich jetzt erstmal wieder. Er hat die klassischen Moeglichkeiten genannt: Sphinkteroperation, SNS, Collagen einspritzen, und klar, ich soll BB-Training machen.

Ich habe Deine Threads zum Thema SNS gelesen: Du sagst, Du bist jetzt ca. 50% kontinent. Ich hoffe, das ist jetzt keine bloede Frage (bin neu in dem ganzen Thema), aber was bedeutet "50% kontinent"?

Gruesse,
LenaM

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01 Mär 2014 12:13 - 01 Mär 2014 12:16 #49 von Ano
Moin Lena !

Ich habe inzwischsen eine Re-Implantation des Schrittmachers und bin nun wieder zu ca. 80-85 % kontinent.
Die erste Implantation war gut, aber ich habe mich körperlich übernommen und deshalb ist wohl die
Sonde am Sakralnerv leicht verrutscht und außerdem ist deshalb der implantierte Schrittmacher "gewandert".
Das alles führte dazu, dass ich nur noch zu ca. 50% kontinent war und zusätzlich Schmerzen beim Laufen
hatte, da das Schrittmacher-Gerät irgendwie an eine ungünstige Stelle gerutscht war.
Lies mal meinen Beitrag dazu hier: Klick
Nun ist in einer erneuten Operation (dieses Mal alles in einer Op) die Sonde am Sakralnerv neu positioniert
und das Schrittmachergerät von der rechten auf die linke Seite implantiert worden.
Seit dem geht es mir gut - ich bin, wie oben beschrieben, zu ca. 80-85% kontinent und zufrieden damit.
Mein Proktologe sagte mir schon damals (vor der ersten Op), dass er keine 100%-ige Kontinenz erreichen kann.

Meine Prozentangaben sind gefühlte Schätzungen und keine genauen Messungen.
Wenn Du völlig gesund bist, bist Du zu 100% kontinent. Das heißt, das Du komplett "dicht" bist.
Das kann man (zumindest bei mir) selbst mit einem SNS nicht mehr erreichen.

Wenn ich schreibe, dass ich zu 50% kontinent bin, so meine ich damit, dass mir immer noch reichlich
"Mißgeschicke" passieren, wie häufig ungewollter Stuhlabgang, obwohl ich vorher auf der Toilette war.
Es ist aber trotzdem nicht so, dass ich keinerlei Kontrolle über mich hätte. Andererseits war ich am Tag manchmal
gefühlte 20-30 Mal auf der Toilette und hatte immer wieder etwas Stuhlgang.
Das nervte sehr, denn trotz alledem schmierte es ständig nach.

Jetzt passieren mir diese Mißgeschicke nur noch selten. Ich habe "gute" und "schlechte" Tage. Mal bin ich 2-3 Tage lang komplett kontinent - mal wieder nicht, aber wenn nicht, dann nicht den ganzen Tag lang, sondern nur 1-2 Mal am Tag, dann auch mal wieder den ganzen Tag lang .... Da diese "schlimmen" Tage selten sind, schätze ich nun meine Kontinenzfähigkeit auf ca. 80-85% ein - im Vergleich zu einer 100%-igen Kontinenz.
Das war jetzt bestimmt etwas umständlich beschrieben, aber so etwas schriftlich zu formulieren finde ich recht schwer.

Mit meinem jetzigen Zustand bin ich sehr zufrieden. Ich brauche keine Einlagen mehr und bin auch nicht mehr so wahnsinnig unsicher. Ich traue mich aus dem Haus.
Und wenn ich mal einen "schlechten" Tag habe, lass ich mir dadurch nicht die gute Laune verderben.
Dann plane ich entsprechend anders und sorge dafür, dass ich nicht all zu weit von Toiletten entfernt bin.

Wenn Du mit Flohsamen nicht zurecht kommst (die sind wirklich gut !), solltest Du versuchen, durch Deine Ernährung die Stuhlkonsistenz zu beeinflussen.
Hier nochmal ein interessanter Link zu Flohsamen: Klick
Wenn Du meinst, dass damals wohl ein Darmvirus Schuld am Durchfall war, dann probiere die Flohsamen nochmal aus. Die regulieren den Stuhlgang auf natürliche Weise.

Und bitte: Mach das Beckenbodentraining nicht alleine, sondern unter fachlicher Anleitung !!! Man kann dabei so viel falsch machen ... und u.U. im ungünstigsten Fall genau das Gegenteil erreichen.
Diese Zeit bei einer Fachkraft solltest Du Dir unbedingt nehmen und gönnen - das ist sooo wichtig für Dich!!!
Du kannst Dein Baby sicherlich mitnehmen und währenddessen neben Dir auf eine Krabbeldecke legen. Da hat bestimmt kein Mensch etwas dagegen.

LG erstmal,
Ano

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01 Mär 2014 15:30 #50 von Ano
Schau mal hier, Lena, diesen Artikel hat Matti auf unserer facebook-Seite am 13. Januar 2014 gepostet: Klick

Allerdings ist der Schließmuskel dieser Frau während der Geburt fast komplett zerstört worden und sie hat vorher über etliche Monate alles andere versucht (Beckenbodengymnastik, Biofeedback etc.).
Erst nach einem Jahr wurde ihr dann ein SNS implantiert. Damit geht es ihr nun heute gut.

Da bei Dir ja nicht der gesamte Schließmuskel zerstört ist und die Geburt erst ca. 3,5 Monate zurückliegt,
würde ich an Deiner Stelle erst auf alternative Methoden setzen und auf etwas Geduld.
Eine operative Lösung sollte bei Dir wirklich das letzte Mittel der Wahl sein - und das auch nur, wenn es von Deinem behandelnden Proktologen unterstützt wird.

LG, Ano

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