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TVT-Band OP

26 Mär 2024 20:45 #1 von Mona
Hallo, ich bin 50 Jahre alt, schlank, sportlich und habe 2 Kinder. Seit ca 5 Jahren leide ich an einer Belastunginkontinenz. Jetzt habe ich mich für eine TVT-Band OP entschieden. Diese wurde vor 12 Tagen durchgeführt.
Alles ist gut verlaufen u auch gut verheilt. Leider konnte ich bisher nicht auf die Toilette. Statt 2 Tage war ich 6 Tage im KH. Man musste mir innerhalb dieser 6 Tage 4x einen Katheter legen. Seit 6 Tagen habe ich jetzt einen SBK. Zudem muss ich Tabletten nehmen, um die Blasentätigkeit anzuregen. Bisher immer noch erfolglos. 3x kamen nur ein paar Tropfen aus meiner Harnröhre. Lt. Ultraschall-Untersuchung ist der Harnleiter frei, das Band liegt locker darunter.
Mich belastet dieser totale Harnverhalt mittlerweile sehr.
Kann mir jemand Tipps zur Steigerung der Blasentätigkeit nennen oder eigene Erfahrungen zu diesem Thema schildern? Stimmt es, dass es bei manchen Frauen 4-6 Wochen dauern kann, bis sich die Blase wieder richtig entleert?
Vielen Dank. Mona

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26 Mär 2024 21:44 #2 von Matti
Hallo Mona,

Harnverhalt ist eine mögliche Komplikation nach einer Operation aufgrund der Auswirkungen von Anästhetika, Schmerzmitteln oder durch die direkte Manipulation des Körpers während eines chirurgischen Eingriffs.

Die Ursachen für Harnverhalt nach einer Operation können vielfältig sein:

- Direkte Wirkung der Anästhetika und der verwendetet Medikationen (Opiate können beispielsweise den Harnfluss verringern).
- Stress und Schmerzen, was zu einer erhöhten Spannung und Schwierigkeiten beim Wasserlassen führen kann.
- Auswirkung auf das Nervensystem, insbesondere wenn der operative Bereich in der Nähe von Nervenbahnen liegt, die die Blasenkontrolle beeinflussen.
- Eingeschränkte Mobilität nach der Operation, die es schwierig macht, eine normale Position für das Wasserlassen einzunehmen.

Zur Behandlung oder Vorbeugung des Harnverhalts werden verschiedene Ansätze eingesetzt:

Katheterisierung: Die Einleitung eines Katheters in die Blase zur Ableitung des Urins.
Medikamente: Medikamente, die die Blasenmuskulatur entspannen oder stimulieren, könnten verwendet werden.
Bladder-Scanning: Regelmäßige Überwachung des Blasenvolumens mit einem Ultraschallgerät, um festzustellen, wann ein Katheter benötigt wird.
Anpassung der Schmerzmedikation: Um die Nebenwirkungen auf die Blase zu minimieren.

Da ich nur als medizinischer Laie antworten kann, möchte ich noch auf eine Antwort von Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologischen Klinik, Ev. Krankenhaus Witten gGmbH hinweisen, der einen ähnlichen Fall, online beantwortet hat:

www.dieblase.de/kein-selbststaendiges-wa...-frage-von-schuvera/

Gruß
Matti

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27 Mär 2024 16:11 #3 von Mona
Vielen Dank Matti für die ausführliche Antwort.
Mona

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