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Erfahrungen gesucht: "Sachse-Urethrotomie" bei Blasenentleerungstörungen

02 Sep 2022 11:47 - 02 Sep 2022 12:09 #1 von Quacky
Hallo,
nach zwei(!) TUR-Prostata Operationen im Frühjahr im Abstand von einer Woche mit einigen Komplikationen auch danach diagnostizierte mein Urologe am 11. August nach einer Blasenspiegelung wegen einer verschlechterter Miktion:
"Intraprostatische urodynamisch wirksame Strukturringe " und empfiehlt eine "Sachse-Urethrotomie, ggf. Nachresektion".
Bisher habe ich mich immer blind auf die Meinung des Urologen und der Ärzte im Krankenhaus verlassen. Aber jetzt würde ich gerne andere Personen befragen, die diese Sachse-Urethrotomie schon mal erlebt haben und ihre Meinung oder auch Tipps dazu lesen.
Vielleicht kann mir jemand antworten.
Danke

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04 Sep 2022 12:15 - 04 Sep 2022 12:16 #2 von MichaelDah
Hallo Quacky,

zwei TURP OP‘s innerhalb von einer Woche ist schon etwas ungewöhnlich. Eine Sachse-Urethrotomie wird eigentlich im Harnleiter durchgeführt - wenn sich die Striktur in höhe der Prostata befindet ist währe Sachse da vermutlich nicht das Mittel der Wahl.

Darüber hinaus ist diese OP durchaus umstritten - auch wenn sie häufig durchgeführt wird. Sie bringt zwar kurzfristig eine Verbesserung, ist allerdings bei einem hohen Prozentsatz der Patienten nicht sehr nachhaltig, da eine wachsende Vernarbung die Wirkung schnell wieder aufheben kann und dann neu operiert werden muss.

Hier würde ich auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen und wenn möglich Bilder der letzten Spieglung mitbringen, die möglicher weise zeigen was da los ist…

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04 Sep 2022 16:41 - 04 Sep 2022 16:42 #3 von Quacky
Danke. Ich werde mir auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Bilder habe ich.

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04 Sep 2022 22:33 - 04 Sep 2022 22:34 #4 von herirein

MichaelDah schrieb:
zwei TURP OP‘s innerhalb von einer Woche ist schon etwas ungewöhnlich. Eine Sachse-Urethrotomie wird eigentlich im Harnleiter durchgeführt - wenn sich die Striktur in höhe der Prostata befindet ist währe Sachse da vermutlich nicht das Mittel der Wahl.


Eine Dachse Urethrotomie, also eine Strikturschlitzung ist eine operative Behebung von Gewebewucherungen in der Harnröhre (Urethra), bei der ein Erfolg nicht gesichert werden kann.
Es gibt Methoden, zur Nachbehandlung mit Kortisoninstillationen, die solche überschießenden Fibrosierungen unterdrücken. Das kann man in jedem Urologielehrbuch nachlesen.

Gruß Heribert

Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel,
um fliegen zu können müssen wir uns umarmen
(Luciano de Crescenzo)

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04 Sep 2022 23:34 #5 von MichaelDah
Hi Heribert,
stimmt - kann man u.A. hier nachlesen:

link.springer.com/article/10.1007/s00120-013-3116-6

aber was meinst du denn jetzt genau? Das es mit genug Kortison _dauerhaft_ besser wird?

Gruß
Michael

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05 Sep 2022 09:15 #6 von herirein
Hallo Michael,
als Nachbehandlung, wird in vorgegebenen Abständen ein Gel mit Hydrokortison oder Prednisolon in die Harnröhre instilliert, was eine Fibrosierung des Narbengewebes weitestgehend verhindert. Ob diese Methode bei Quacky angebracht ist, muss der Urologe beurteilen.

Gruß Heribert

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