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file Frage Woher bezieht Ihr eure Inkontinenzhilfsmittel

Umfrage: Lieferant Hilfsmittel (endet am 0000-00-00 00:00:00)

Internet
6 13.6%
Apotheke
3 6.8%
Sanitätshaus
14 31.8%
Homecare
4 9.1%
Supermarkt
3 6.8%
Kassenlieferant
9 20.5%
Hersteller direkt
5 11.4%
Anzahl der Wähler: 44
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  • Jens Schriever ✝
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12 Jahre 7 Monate her #16584 von Jens Schriever ✝
Jens Schriever ✝ antwortete auf Woher bezieht Ihr eure Inkontinenzhilfsmittel
HALLO Tomtom

Du muss deine Einlagen nicht selber kaufen, die kannst du dir Verordnen lassen.


Gruß Jens

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  • tomtom
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12 Jahre 7 Monate her #16594 von tomtom
Hallo Jens,
stimmt natürlich.
So mache iche es auch
Tom

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  • Pamwhy
  • Pamwhys Avatar
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12 Jahre 7 Monate her #16595 von Pamwhy
Hallo Tom,

ich möchte dir mal etwas Mut machen, was diese Päckchen- und Nachbar-Geschichte angeht.... :P

Normalerweise sind diese Pakete ja neutral gehalten...., meine Nachbarn bekommen übrigens jede Menge große Pakete, das weiß ich da ich eigentlich immer dann da bin, wenn alle anderen bei der Arbeit sind und die Post kommt und ich diese dann (gerne) entgegennehme. Ich bin sowas wie eine Packing Station für mindestens 8 Nachbarn ;). Einige große Pakete enthalten z. B. Katzenspeziealfutter (meine Nachbarin hat sich mehrfach entschuldigt, dass die Post meine Garage zugepflastert hat, bzw. meine Diele als ich mein Auto bei dem schlechten Wetter nicht rausstellen wollte ;)), ein Nachbar hat sich Hanteln schicken lassen (die hab ich aber dann nicht rübergeschleppt, die waren sauschwer ;)), ein anderer einen Fernseher, wir unter anderem einen Hasenstall und auch einen Fernseher (auch beides groß), aber dennoch habe ich auch sehr viele große Pakete, deren Inhalt sich nicht erschließt, bei denen ich dennoch nie auf den Gedanken käme, dass es eventuell Windeln sein könnten und ich sehe die Dinger ja dann aus der Nähe....

Ich möchte dir damit nur sagen, dass keiner deiner Nachbarn erkennen wird, was du da bekommst. Man meint immer nur, dass es auffällig wäre und jeder weiß was Sache ist, das ist es aber überhaupt nicht. Die meisten Menschen um uns rum haben von Inkontinenz nicht den blassesten Schimmer, dass es beispielsweise jeden Jederzeit treffen kann durch z. B. eine OP oder einen Unfall... (andere Ursachen mal außen vor gelassen) und einen Röntgenblick haben diese auch nicht und sind daher recht unvoreingenommen. Wenn du überhaupt mal drauf angesprochen wirst was du da bekommst, dann musst du da auch keine Antwort geben. Nicht jeder ist da so offen wie ich (ich bekomme übrigens meine Katheter auch immer per Post, ist zwar kleiner, aber mich hat noch nie jemand gefragt, was in diesen Päckchen ist)

Außerdem bekommst du ja nicht jede Woche ein neues Paket, wenn mal jemand besonders neugierig ist und du nichts rauslassen möchtest kannst du auch irgend eine profane Ausrede verwenden. Ich bin ja mehr so ein offenes Buch, aber manche Nachbarn sind da echt zugeknöpft (das ist für mich auch voll in Ordnung - nicht dass du mich für eine dieser überneugierigen Nachbarn hältst, ich bin mit meinem Leben soweit offen wie ich es für mich selbst als ok einschätze, wenn andere anders sind bin ich nicht der Ansicht, dass sie etwas zu verbergen haben,sondern ihr Privatsphäre einfach stärker schätzen als das bei mir vielleicht der Fall ist, Menschen sind halt einfach verschieden :) )

Nun mal zu den möglichen Ausreden, falls dir auf die Schnelle nichts einfällt hab ich jede Menge Ideen (das sind übrigens genau die Dinge die deine Nachbarn erwarten werden, wenn du nichts weiter dazu sagst), wenn du ein Haustier hast, kannst du notfalls Heu, Futter, Streu o. ä. angeben.Auch bei folgenden Dingen wird heutzutage im Internet-Zeitalter keiner Verdacht schöpfen. Heimwerker-Utensilien, Bettzeug usw., selbst bei Amazon können diverse Pakete Computer, Spiele, Bücher recht groß werden.....Auch kannst du dir deine Pakete über eine Packing Station zustellen lassen, wenn du nicht selbst zu Hause bist, du musst da nicht irgendeinen Nachbarn ins Vertrauen ziehen....

Soweit mal meine Ansichten zum Verschicken, bzw. Bestellen von deinen Einlagen....

Bis bald und....

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  • tomtom
  • tomtoms Avatar
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12 Jahre 7 Monate her #16612 von tomtom
Hey Pam,
warum kannst Du nicht meine Nachbarin sein?
Schaaaaade.
(Kleiner Scherz)
Ich bin sicher, dass Du mit der nötigen Sensibilität mit den Paketen umgehen würdest.

Das Problem ist, dass ich mit meinen Nachbarn freundschaftliche Beziehungen habe. Die wissen viel zu viel von mir.
Die würden totsicher richtig vermuten. Und der Gedanke, dass die wissen, wie stark inkontinent ich bin, treibt mir die Schamröte ins Gesicht.
Aber Deinen Tipp mit Packing Station werde ich beherzigen. Werde morgen schon bei der Post vorbeischauen.
Herzliche Grüße
Tom

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  • Matti
  • Mattis Avatar Autor
  • Vereinsvorstand
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12 Jahre 7 Monate her #16613 von Matti
Lieber Tom,

irgendetwas kann an deiner Schilderung nicht so ganz stimmen. Du schreibst, du würdest mit deinen Nachbarn eine freundschaftliche Beziehung führen. Ja, was verstehst du den unter freundschaftlich?

Freundschaftlich bedeutet für mich, dass ich eben gerade nicht enorme Kräfte beim verheimlichen und vertuschen aufbringen muss, um meine Nachbarn hinter die Fichte zu führen.

Du schreibst in einem älteren Beitrag, dass du dich am Rande einer Depression befindest. Dies glaube ich dir. Überlege mal, wie viel Energie darauf verschwendet wird deine Krankheit und die daraus folgende Behinderung zu verbergen. Du frist keine kleinen Kinder (hoffe ich zumindest). Hör doch mal auf mit diesen ganzen Schamgeschichten und stell dir mal ernsthaft die Frage wie die Reaktion von Menschen bislang ausgefallen ist, wenn du dich ihnen anvertraut hast?

Sehr wahrscheinlich hast du noch nie eine negative Reaktion erfahren, niemand hat dich ausgelacht oder mit dem Finger auf dich gezeigt. Glaubst du den, dass dies bei "freundschaftlichen Nachbarn" anders wäre und es wirklich einen Unterschied machen würde, ob deine Nachbarn vermuten das du eine Vorlage täglich nutzt oder gar fünf?

Dies ist doch alles Kraftverschwendung, welche du viel effektiver in deine eigene Gesundung investierten solltest.

Diskret mit der ganzen Sache umzugehen ist etwas ganz anderes als alles daran zu setzen bloß nicht aufzufallen.

Ich habe in über 10 Jahren, immerhin mit bestimmt 2500 inkontinenten Menschen Kontakt gehabt und noch nie! hat mir jemand davon berichtet, dass seine Ängste und Schamgefühle berechtigt waren, weil sich diese im realen Leben bestätigt hätten.

Kein Arzt hat jemals sich vor Ekel vom Patienten abgewendet, keine Sprechstundenhilfe dies im ganzen Dorf erzählt, die wenigsten Partner bei einer funktionierenden Beziehung aufgrund der Folgen die Beziehung/Ehe beendet (und wenn doch nach der OP, dann zumeist nicht aus diesem primären Grund), Freund, Nachbarn oder auch Arbeitskollegen haben mit Betroffenheit reagiert und nicht selten sich mit ihrem Problemen selbst erwiedert.

So sieht die Realität aus, alles andere sind Ängste und Verhaltensweisen die jeglicher Grundlage entbehren, zugegeben aber nicht selten vorhanden sind.

Denk mal drüber nach.

Matti

(immer für ein klares Wort gut)

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  • tomtom
  • tomtoms Avatar
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12 Jahre 7 Monate her #16621 von tomtom
Puhhhhh!!!!!!!!!!!!
Hallo Matti,
das muss ich nun erst mal verdauen.
Darüber muss ich schlafen, ok?
Viele Grüße
Tom

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  • tomtom
  • tomtoms Avatar
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12 Jahre 7 Monate her #16622 von tomtom
Hallo Matti,
für mich ist es am Schlimmsten, wenn die weiblichen Personen in meinem Umfeld das erfahren.
Die sehen einen dann doch garnicht mehr als richtigen Mann an.
Ich weiß, das ist Quatsch,
aber ich kann nicht so leicht über meinen Schatten springen.
Daher: GEDULD
Viele Grüße
Tom

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  • eckhard11 ✝
  • eckhard11 ✝s Avatar
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12 Jahre 7 Monate her - 12 Jahre 7 Monate her #16625 von eckhard11 ✝
eckhard11 ✝ antwortete auf Woher bezieht Ihr eure Inkontinenzhilfsmittel
Was soll denn dieser Unsinn, Tom ???????

Sieh mal, was sollte ich denn sagen ?
Bei mir ist es ja nicht nur die Inkontinenz, ich kriege auch keinen mehr hoch. ( Eine Folge der Blasenentfernung. )

Glaubst Du ersthaft, auch nur eine meiner Freundinnen würde mich deswegen nicht mehr als “vollwertigen Mann” ansehen.
Im Gegenteil, die reissen sich darum, mir bei meinen Problemen hilfreich zur Hand zu gehen.

Ich hatte es hier schon vor etlichen Jahren mal beschrieben :
Nach der Entlassung aus der Klinik bin ich - bewaffnet mit einer Umhängetasche, in welcher ich die damals von mir als unbedingt notwendig gehaltenen Utensilien wie Schlüpfer, Vorlagen und Windeln usw. mit mir rumtrug - in meine Stammkneipe gegangen.
Ich wurde etwas gehänselt, ob ich jetzt schon meine Bütterkes mit in die Kneipe brächte.
Meine Reaktion :
Ich habe die ganzen Sachen auf den Thresen gelegt, jedes Teil vorgezeigt und erklärt und den Leuten erläutert, warum ich diese Tasche mithabe.
Es war ein fast runder Thresen, jeder konnte mich sehen und verstehen.
Resultat :
Nie, wirklich nie wieder wurde ich darauf angesprochen.
Im Gegenteil, einige Leute fragten mich nach der Ursachen und wie ich diese bemerkt hätte.
Es stellte sich heraus, dass etliche von denen - zumindestens leicht - inko waren, besonders die Frauen.
( Heute habe ich natürlich keine Utensilien mehr mit, wenn ich rausgehe. )

Glaube einfach einem alten Fahrensmann, der schon fast 10 Jahre so rumläuft :
Kein Mensch interessiert sich für Deine Inko, wenn sie/er erst einmal darüber erfahren haben.
Das ist für die Leute so interessant wie die Zeitung von letzter Woche......

Um wieviel mehr müssten dann die Rollifahrer leiden ?
Bei denen weiss jeder doch sofort, dass sie/er inko ist.
Ja glaubst Du tatsächlich, eine Frau würde beim Anblick eines Rollifahrers daran denken : “Igitt, der ist ja inko”
Oder umgekehrt. Du siehst eine hübsche Rollifahrerin. Denkst Du dann auch an deren Inko und würdest Dich mit Grausen abwenden ?
Na siehste......

Denk drüber nach.

Gruß
Eck :sleep: hard

Ach so, ich übrigens beziehe meine Vorlagen, Kondom-Urinale und Bettbeutel über das Sanihaus.
Folgende Benutzer bedankten sich: Pamwhy, Horsty, alivenkickn

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  • alivenkickn
  • alivenkickns Avatar
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12 Jahre 7 Monate her - 12 Jahre 7 Monate her #16627 von alivenkickn
ich selbst bin nicht inkontinent sondern im auftrag des herrn äh für meine mutter unterwegs um mich zu informieren. ;)

wenn ich unterwegs bin dann trage ich immer in einer großen umhängtasche ein sitzkissen von ca 30 cm dicke mit mir herum. die blicke wenn ich es auspacke und sage hier kommt der mann mit dem kissen - in anspielung auf eine fernsehserie McGill der Mann mit dem Koffer - und auf den stuhl lege und mich dann drauf setze . . gesichter voller fragezeichen.

ich erzähle dann das ich ohne das kissen aus einem stuhl mit normaler beinhöhe nicht aufstehen kann weil ich sich meine muskeln in beiden beinen infolge einer krankheit verabschiedet haben - myopathie - muskelschwund. je nach dem wenn man mich fragt um welche krankheit es sich handelt sage ich dann "hiv".

es ist in der tat so wie eckhard sagt. wenn die leute wissen was sache ist dann interessiert sich niemand mehr dafür. vielleicht wenden sich einige ab, andere wenden sich dir zu . . .das ist normal.

was sex betrifft, wenn ich jemand kennenlerne dann ist das erste was ich sage das ich hiv + bin. da gibts es ja einige bilder in den köpfen da könnte man die skurrilsten ausstellungen mit füllen. entweder man kommt damit klar oder nicht. wenn nicht dann ist es nicht mein problem sondern das des gegenübers . . . ;)

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  • Sebald
  • Sebalds Avatar
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12 Jahre 7 Monate her #16628 von Sebald
Nuna ja, es ist eine Kopfsache. Schreibt Tom ja selber. Solche Sachen entziehen sich bisweilen einer logischen Überlegung, oder den Erfahrungen anderer Leute, die nur auf Positives oder Alltägliches hinauslaufen.

So auch bei mir: Wohnhaus mit zwei Parteien. Ich habe es unserer 'Mitbewohnerin' irgendwann einfach mal gesagt. Anlass war eine Lieferung. Kurze Erwähnung was und warum. Fertig war's. Kleine Verständigungsnachfrage - und das Thema war durch. Infolgedessen kein Genieren mehr, was Lieferungen (werde von Attends mit Slips und einem Sanihaus mit Kathetern versorgt) und den Hausmüll angeht.

Erst wenn man sich fragt, was andere Leute wohl über einen in dieser Richtung denken, geht die Maschinerie der Ängste los. Ehrlich, ich habe bisher noch nie eine Reaktion bekommen, die mir das Leben nach dem sogenannten Outing erschwert hätte. Bin bisweilen selber darüber verwundert...

Beste Grüße,
Sebald

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