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Die „Spaarfalle“ bei der Hilfsmittelversorgung…

05 Okt 2022 11:42 #1 von MichaelDah
Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit der Firma Hauschild, die mich mit Hilfsmitteln versorgt. Das fand ich recht aufschlussreich und möchte es euch nicht vorenthalten:

Ich habe mit diesem neunen Versorger seit rund vier Monaten das „Vergnügen“. Abgesprochen war eine monatliche Belieferung - so war das auch mit der KK vereinbart - die ihrerseits sogar darum gebeten hatten die Termine auf die Monatsscheibe zu legen. Leider hatte das bislang nie funktioniert und die Lieferungen sind immer erst verspätet nach manueller Abfrage eingetroffen - obwohl immer wieder zugesichert wurde, das es beim nächsten mal automatisch funktioniert.

Tja was sollte ich machen - als es nicht mehr gereicht hat bin ich halt losgegangen und hab die Sache selber besorgt. Leider ein Fehler wie sich heute nach dem Telefonant heraus gestellt hat…

Ich hatte mich schon gewundert warum ich immer gefragt wurde wieviele Hilfsmittel ich noch zuhause hätte - und bezog das in meiner Naivität darauf - das die Dringlichkeit der Lieferung bewertet werden würde.

Leider komplett falsch gedacht.

Hauschild trägt den Wert in ihr CRM ein - und das berechnet meinen Hilfsmittel Verbrauch. Daraus ergibt sich dann der nächst Liefertermin. Eigentlich eine gute Idee…

Nur ist es halt nur blöd - das sich so dumm war die Hilfsmittel die ich selber gekauft hatte mit anzugeben - den es hat mir keiner gesagt das man mit dieser Angabe den Bedarf selber errechnen will und meine Angabe dazu - oder das was Vertraglich mit der Kasse vereinbart war eher unwichtig ist. In der Konsequenz rechnete das System dann einfach mal die Hilfsmittel die ich in der Zwischenzeit selber gekauft hatte mit dazu - was logischerweise den Verbrauch senkt - denn das System kenn ja nur das was es _selber_ geliefert hat… In der weiteren Konsequenz wanderten die weiteren Liefertermine immer weiter nach hinten.

Naja - jetzt könnt ihr natürlich sagen „selber schuld - wie kann man nur so blöd sein“. Aber für die - die sich möglicher weise auch mal gewundert haben:

Wenn der Versorger nach der vorhandenen Hilfsmittel Menge fragt sollte die Antwort bei- oder unter Null liegen - sonst gibt es im nächsten Monat weniger, wenn ihr nicht rechtzeitig manuell nachbestellt und die Menge korrigiert. Im Zweifelsfall hat man dann auch wieder einen prima Schriftwechsel mit der Krankenkasse weil die sich natürlich erstmal weigert euere Auslagen zu bezahlen - denn ihr seid ja schon versorgt…

Ich finde das ist wieder mal ein Beispiel dafür wie eigentlich gute Ideen komplett nach hinten losgehen können, wenn man einfach von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht und Dinge als gegeben unterstellt ohne darüber zu reden.

Ich will Hauschild da jetzt keinen bösen Willen unterstellen - denn sie würde mehr verdienen wenn sie mehr verkaufen. Die Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse habe sie ja. Allerdings ist es schon interessant, das ich sechs Telefonate über drei Monate verteil gebraucht habe um den tatsächlichen Grund des Problems zu verstehen - aber das kann natürlich auch meiner Naivität oder oder einfach meinen falschen Fragen in dem Gespräch geschuldet gewesen sein…

VG
Michael

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