Frage Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
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2 Tage 8 Stunden her #53533 von Fliegenfänger
Fliegenfänger antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo zusammen
Da ich, wie Martin, sehr viel unter Leuten bin, bin ich auch lieber auf der sicheren Seite und trage unterwegs entsprechend saugfähige Hilfsmittel, was mich dafür immer wieder einmal daran erinnert, ein Auslaufmodell zu sein, sowieso, wenn der Füllgrad der Windel steigt. Ich bin nicht ganz so risikofreudig wie Valerie … Übrigens erlebte ich das mit dem «Durchlaufen» bei einer Vorlage auch schon mehrfach, aber nicht so extrem wie bei Dir, Valerie. Den Hersteller weiss ich nicht mehr.
In der Regel trage ich eine Fixierhose über dem Hilfsmittel, da diese bei mir sonst mit der Zeit schneller an der Oberschenkelinnenseite zu reiben beginnen, was dann vor allem beim Gehen sehr unangenehm wird. Vielleicht trage ich auch immer noch die falschen Hilfsmittel? Ich geniesse es deshalb, zu Hause auch einmal nur mit einer Einlage oder einer dünnen Vorlage unterwegs zu sein.
Aber Michael hat schon recht, grundsätzlich braucht es bei geschlossenen Systemen keine Fixierhose. Ist halt auf der einen Seite wirklich auch eine Frage der Optik, der Sicherheit und des Gefühls, ob man nur mit einer Windel unter der Jeans unterwegs ist, andererseits kann die Fixierhose dafür eher zum Auslaufen führen … Ohne ein «Darüber», fehlt bei mir das Gefühl der Sicherheit, geniert mich das irgendwie auch und konnte es mir deshalb bisher nicht vorstellen. Aber ich könnte natürlich auch eine lockere Boxershorts darüber anziehen, welche im Notfall auch etwas saugt. Müsste man einmal ausprobieren …
Martin, danke für den Tip mit den Linsen. Vielleicht sollte man wirklich, wie Matti vorschlägt, die eine oder andere Rubrik im Forum wieder aktivieren. Was meint ihr?
Liebe Grüsse
Markus
Da ich, wie Martin, sehr viel unter Leuten bin, bin ich auch lieber auf der sicheren Seite und trage unterwegs entsprechend saugfähige Hilfsmittel, was mich dafür immer wieder einmal daran erinnert, ein Auslaufmodell zu sein, sowieso, wenn der Füllgrad der Windel steigt. Ich bin nicht ganz so risikofreudig wie Valerie … Übrigens erlebte ich das mit dem «Durchlaufen» bei einer Vorlage auch schon mehrfach, aber nicht so extrem wie bei Dir, Valerie. Den Hersteller weiss ich nicht mehr.
In der Regel trage ich eine Fixierhose über dem Hilfsmittel, da diese bei mir sonst mit der Zeit schneller an der Oberschenkelinnenseite zu reiben beginnen, was dann vor allem beim Gehen sehr unangenehm wird. Vielleicht trage ich auch immer noch die falschen Hilfsmittel? Ich geniesse es deshalb, zu Hause auch einmal nur mit einer Einlage oder einer dünnen Vorlage unterwegs zu sein.
Aber Michael hat schon recht, grundsätzlich braucht es bei geschlossenen Systemen keine Fixierhose. Ist halt auf der einen Seite wirklich auch eine Frage der Optik, der Sicherheit und des Gefühls, ob man nur mit einer Windel unter der Jeans unterwegs ist, andererseits kann die Fixierhose dafür eher zum Auslaufen führen … Ohne ein «Darüber», fehlt bei mir das Gefühl der Sicherheit, geniert mich das irgendwie auch und konnte es mir deshalb bisher nicht vorstellen. Aber ich könnte natürlich auch eine lockere Boxershorts darüber anziehen, welche im Notfall auch etwas saugt. Müsste man einmal ausprobieren …
Martin, danke für den Tip mit den Linsen. Vielleicht sollte man wirklich, wie Matti vorschlägt, die eine oder andere Rubrik im Forum wieder aktivieren. Was meint ihr?
Liebe Grüsse
Markus
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- Fliegenfänger
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2 Tage 7 Stunden her #53534 von Fliegenfänger
Fliegenfänger antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo Michael und Matti
Ist mein Text jetzt wieder zu klein geraten? Ich hatte die Schriftgrösse auf 3 gesetzt …
Liebe Grüsse
Markus
Ist mein Text jetzt wieder zu klein geraten? Ich hatte die Schriftgrösse auf 3 gesetzt …
Liebe Grüsse
Markus
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- Vallie
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2 Tage 4 Stunden her #53535 von Vallie
Vallie antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Ihr Alle,
ich möchte noch ein paar Zeilen nachreichen.
Ich denke, daß bei der Wahrnehmung der Situation der eigene Standpunkt eine entscheidende Rolle spielt.
Wenn ich ein unbeschwertes Leben mit nahezu allen Möglichkeiten führe, ist es sicher etwas anderes, wenn man dann mit dem Thema Inkontinenz konfrontiert wird. Bei mir war vorher schon alles im Life-is-such-a-struggle- mode, ich musste mir sehr oft sehr Vieles hart erarbeiten. Es ging immer drum, was im Rahmen der Umstände möglich ist.
Dann kam es bei einem potentiell pobeligen Bandscheibenvorfall zu einer inkompletten Querschnittslähmung mit Blasen- und Darmlähmung und jeder Menge anderer Unannehmlichkeiten.
Der anfänglichen Aussage, ich solle mich damit auseinandersetzen, über Nacht zum lebenslangen Pflegefall geworden zu sein. Die Aussicht, nie wieder Blase und Darm auf natürliche Weise entleeren zu können.
Super-GAU, Vollkatastrophe.
Dann auch noch die heftige Belastungsinkontinenz. Nicht mehr ungeschützt einfach losrennen können.
Ich bin froh über alles, was ich mir erarbeite.
Der eigene Maßstab ist immer der, was für einen selbst das Schlimmste ist.
Ich gehe davon aus, ich würde die Harninkontinenz anders wahrnehmen, wenn ich mit ihr ohne den entsprechenden Kontext konfrontiert worden wäre.
So, das war jetzt mein Wort zum Karfreitag!
Grüße von Valerie
ich möchte noch ein paar Zeilen nachreichen.
Ich denke, daß bei der Wahrnehmung der Situation der eigene Standpunkt eine entscheidende Rolle spielt.
Wenn ich ein unbeschwertes Leben mit nahezu allen Möglichkeiten führe, ist es sicher etwas anderes, wenn man dann mit dem Thema Inkontinenz konfrontiert wird. Bei mir war vorher schon alles im Life-is-such-a-struggle- mode, ich musste mir sehr oft sehr Vieles hart erarbeiten. Es ging immer drum, was im Rahmen der Umstände möglich ist.
Dann kam es bei einem potentiell pobeligen Bandscheibenvorfall zu einer inkompletten Querschnittslähmung mit Blasen- und Darmlähmung und jeder Menge anderer Unannehmlichkeiten.
Der anfänglichen Aussage, ich solle mich damit auseinandersetzen, über Nacht zum lebenslangen Pflegefall geworden zu sein. Die Aussicht, nie wieder Blase und Darm auf natürliche Weise entleeren zu können.
Super-GAU, Vollkatastrophe.
Dann auch noch die heftige Belastungsinkontinenz. Nicht mehr ungeschützt einfach losrennen können.
Ich bin froh über alles, was ich mir erarbeite.
Der eigene Maßstab ist immer der, was für einen selbst das Schlimmste ist.
Ich gehe davon aus, ich würde die Harninkontinenz anders wahrnehmen, wenn ich mit ihr ohne den entsprechenden Kontext konfrontiert worden wäre.
So, das war jetzt mein Wort zum Karfreitag!
Grüße von Valerie
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- Helmut 60
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1 Tag 22 Stunden her #53539 von Helmut 60
Helmut 60 antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Liebe Valerie,
Vielen Dank für deine klaren Worte zum Karfreitag! Mir war es nicht mehr so ganz präsent, was so alles auf deine Schultern lastet!
Ich habe leicht reden, mir fehlt eigentlich nicht viel - gut, ich hatte vor einigen Jahren einen Infarkt, die Herzfunktion konnte aber wieder nahezu zu 100% wiederhergestellt werden (nur dass ich nun bis ans Lebensende täglich einen mehrteiligen Medikamentencoctail schlucken muss), ich bin inzwischen körperlich recht fit, ich habe keinerlei Schmerzen, ich bin eben lediglich undicht - und das kann ich mit den Tragen von guten, komfortablen und saugfähigen Windeln sehr gut kompensieren und ansonsten mein ganz normales, aktives Leben nahezu ohne Einschränkung weiterführen. Es tut mir leid, dass ich manchmal rüberkomme "stell dich nicht so an, eine Harninkontinenz ist doch nicht sooo schlimm" - ja, das mag meine persönliche Erfahrung sein, aber für andere mag das - insbesondere im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen - ein ganz anderes Empfinden sein...
Ich wünsche dir gute Besserung mit all deinen Leiden!
Viele Grüße
Helmut
Vielen Dank für deine klaren Worte zum Karfreitag! Mir war es nicht mehr so ganz präsent, was so alles auf deine Schultern lastet!
Ich habe leicht reden, mir fehlt eigentlich nicht viel - gut, ich hatte vor einigen Jahren einen Infarkt, die Herzfunktion konnte aber wieder nahezu zu 100% wiederhergestellt werden (nur dass ich nun bis ans Lebensende täglich einen mehrteiligen Medikamentencoctail schlucken muss), ich bin inzwischen körperlich recht fit, ich habe keinerlei Schmerzen, ich bin eben lediglich undicht - und das kann ich mit den Tragen von guten, komfortablen und saugfähigen Windeln sehr gut kompensieren und ansonsten mein ganz normales, aktives Leben nahezu ohne Einschränkung weiterführen. Es tut mir leid, dass ich manchmal rüberkomme "stell dich nicht so an, eine Harninkontinenz ist doch nicht sooo schlimm" - ja, das mag meine persönliche Erfahrung sein, aber für andere mag das - insbesondere im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen - ein ganz anderes Empfinden sein...
Ich wünsche dir gute Besserung mit all deinen Leiden!
Viele Grüße
Helmut
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- martinK
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1 Tag 18 Stunden her #53541 von martinK
martinK antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo zusammen
Ich bin mit Valerie einverstanden, die persönliche Situation spielt eine grosse Rolle, wie man die Inkontinenz erlebt und handhabt. Ich persönlich habe durchaus meine „Durchhänger“ und hadere zuweilen mit meiner Situation. Natürlich ist es wichtig, dass man zum Beispiel bei den Hilfsmitteln praktische Lösungen für den Alltag findet, aber zumindest bei mir hört es damit nicht auf, wenn man mit der Inkontinenz klar kommen möchte. Derzeit fehlt mir zum Beispiel eine Perspektive, wie es mit meinen Blasenproblemen weitergehen soll. Dass ich so grosse Mühe mit ISK habe, ist ein Mist, auch weil ich nicht verstehe wieso. Ebenfalls ist die Stuhlkontrolle ein stressiges Thema. Derzeit ist sie wieder super gut, aber die Schwankungen in der Kontrolle sind ziemlich nervenaufreibend und ich habe Angst, dass es wieder schlechter wird. Das letzte Mal, als ich eine ganze Darmfüllung verlor, verbrachte ich danach fast eine Stunde lang verzweifelt auf einer öffentlichen Toilette um mich wieder zu reinigen. Ich empfand das als sehr erniedrigend und konnte nicht anders als weinen.
Aus diesem Grund brauche ich ein Sozialleben mit Arbeit, Hobbies, Freunden und Familie. Dort schöpfe ich die Energie und Lebenslust, die ich brauche um mit der Inkontinenz klar zu kommen. Da bin ich zum Glück in einer komfortablen Situation und verstehe, dass dies nicht selbstverständlich ist. Dennoch finde ich es sehr wichtig, dass man sich wegen der Inkontinenz nicht zurückzieht, sonst kommt man in einen Teufelskreis. Ich habe noch nie Stuhl in der Gesellschaft von Freunden oder Bekannten verloren (bisher war ich immer allein oder mit meiner Frau unterwegs) und ich bete, dass dies nie geschehen wird. Dennoch würde ich wegen der Befürchtung nie meine sozialen Aktivitäten eingrenzen.
Valerie, ich kenne Dich vielleicht nicht so gut, habe aber den Eindruck, dass Du vieles richtig machst. Ich schätze Deine Beiträge hier sehr und bin von Deiner positiven Einstellung beeindruckt. Auch finde zum Beispiel Deinen Ansatz des „stoischen Pragmatismus“ in diesem Thread erwähnenswert. Ich finde es auch gut, dass Du den letzten Beitrag „zum Karfreitag“ geschrieben hast, der Thread ist meiner Meinung nach zu sehr vom ursprünglichen Thema abgedriftet.
Herzliche Grüsse und Euch allen frohe Ostern!
Martin
Ich bin mit Valerie einverstanden, die persönliche Situation spielt eine grosse Rolle, wie man die Inkontinenz erlebt und handhabt. Ich persönlich habe durchaus meine „Durchhänger“ und hadere zuweilen mit meiner Situation. Natürlich ist es wichtig, dass man zum Beispiel bei den Hilfsmitteln praktische Lösungen für den Alltag findet, aber zumindest bei mir hört es damit nicht auf, wenn man mit der Inkontinenz klar kommen möchte. Derzeit fehlt mir zum Beispiel eine Perspektive, wie es mit meinen Blasenproblemen weitergehen soll. Dass ich so grosse Mühe mit ISK habe, ist ein Mist, auch weil ich nicht verstehe wieso. Ebenfalls ist die Stuhlkontrolle ein stressiges Thema. Derzeit ist sie wieder super gut, aber die Schwankungen in der Kontrolle sind ziemlich nervenaufreibend und ich habe Angst, dass es wieder schlechter wird. Das letzte Mal, als ich eine ganze Darmfüllung verlor, verbrachte ich danach fast eine Stunde lang verzweifelt auf einer öffentlichen Toilette um mich wieder zu reinigen. Ich empfand das als sehr erniedrigend und konnte nicht anders als weinen.
Aus diesem Grund brauche ich ein Sozialleben mit Arbeit, Hobbies, Freunden und Familie. Dort schöpfe ich die Energie und Lebenslust, die ich brauche um mit der Inkontinenz klar zu kommen. Da bin ich zum Glück in einer komfortablen Situation und verstehe, dass dies nicht selbstverständlich ist. Dennoch finde ich es sehr wichtig, dass man sich wegen der Inkontinenz nicht zurückzieht, sonst kommt man in einen Teufelskreis. Ich habe noch nie Stuhl in der Gesellschaft von Freunden oder Bekannten verloren (bisher war ich immer allein oder mit meiner Frau unterwegs) und ich bete, dass dies nie geschehen wird. Dennoch würde ich wegen der Befürchtung nie meine sozialen Aktivitäten eingrenzen.
Valerie, ich kenne Dich vielleicht nicht so gut, habe aber den Eindruck, dass Du vieles richtig machst. Ich schätze Deine Beiträge hier sehr und bin von Deiner positiven Einstellung beeindruckt. Auch finde zum Beispiel Deinen Ansatz des „stoischen Pragmatismus“ in diesem Thread erwähnenswert. Ich finde es auch gut, dass Du den letzten Beitrag „zum Karfreitag“ geschrieben hast, der Thread ist meiner Meinung nach zu sehr vom ursprünglichen Thema abgedriftet.
Herzliche Grüsse und Euch allen frohe Ostern!
Martin
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Fliegenfänger
-
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Weniger Mehr
- Beiträge: 40
- Dank erhalten: 6
1 Tag 17 Stunden her #53542 von Fliegenfänger
Fliegenfänger antwortete auf Einsamkeit und Inkontinenz: Wie geht ihr im Alltag damit um?
Hallo. Valerie
Danke für Deine Worte, sie haben mich sehr berührt … Es erinnert wieder einmal, wie schnell so etwas gehen kann.
Auch ich hatte vor etwas mehr als sechs Jahren einen Zusammenbruch und wachte erst viele Stunden später im Spital wieder auf – ein grosser Epilepsie-Anfall mit einseitigen Lähmungserscheinungen (ich hatte weder vorher, noch nachher je wieder einen Epi-Anfall). Eine Nacht später setzte ich das Spitalbett unter Wasser. Das war mir so peinlich … in der Situation, und am nächsten Morgen, als die Lernende der Pflege mit einem heiteren Lächeln im Gesicht an mein Bett trat und meinte, «So, hat es einen kleinen Unfall gegeben heute Nacht?»
Ich hatte Glück. Das mit den Lähmungserscheinungen ergab sich nach kurzer Zeit. Einzig, was mir vom Zusammenbruch geblieben sind: eine heute versteifte Zehe und die Harninkontinenz verschlechterte sich massiv. Auch eine Stuhlinkontinenz kam dazu, die ich heute zum Glück recht gut im Griff habe.
Valerie, ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüsse
Markus
Danke für Deine Worte, sie haben mich sehr berührt … Es erinnert wieder einmal, wie schnell so etwas gehen kann.
Auch ich hatte vor etwas mehr als sechs Jahren einen Zusammenbruch und wachte erst viele Stunden später im Spital wieder auf – ein grosser Epilepsie-Anfall mit einseitigen Lähmungserscheinungen (ich hatte weder vorher, noch nachher je wieder einen Epi-Anfall). Eine Nacht später setzte ich das Spitalbett unter Wasser. Das war mir so peinlich … in der Situation, und am nächsten Morgen, als die Lernende der Pflege mit einem heiteren Lächeln im Gesicht an mein Bett trat und meinte, «So, hat es einen kleinen Unfall gegeben heute Nacht?»
Ich hatte Glück. Das mit den Lähmungserscheinungen ergab sich nach kurzer Zeit. Einzig, was mir vom Zusammenbruch geblieben sind: eine heute versteifte Zehe und die Harninkontinenz verschlechterte sich massiv. Auch eine Stuhlinkontinenz kam dazu, die ich heute zum Glück recht gut im Griff habe.
Valerie, ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüsse
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