Frage Botulinumtoxin bei der gutartigen Prostatavergrößerung( BPS)
- Jens Schriever ✝
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8 Jahre 9 Monate her #33486 von Jens Schriever ✝
Botulinumtoxin bei der gutartigen Prostatavergrößerung( BPS) wurde erstellt von Jens Schriever ✝
Hallo
Beim schreiben eines Artikel über Botulinumtoxin (Botox) in der Urologie, bin ich auch darauf gekommen dass dieses auch bei einer gutartigen Prostatavergrößerung ( BPS) eingesetzt werden kann. Dieses möchte ich Euch natürlich nicht vorbehalten. Diese Behandlung ist schon einige Jahre bekannt und ist seit Anfang 2013 zugelassen, aber wird immer noch recht selten praktiziert. Ich habe das vorher auch nicht gekannt. Da die Behandlung doch sehr teuer ist, muss sie trotz Zulassung von der KK erst genemigt werden.
Botulinumtoxin bei der gutartigen Prostatavergrößerung ( BPS)
Botulinumtoxin kann auch bei ausgewählten Patienten mit Beschwerden infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung oder irritativen Beschwerden eingesetzt werden.
Dabei wird das Botulinumtoxin nicht in die Blase, sondern direkt in die Prostata gespritzt.
Das Einspritzen ist unkompliziert und geschieht in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung.
Das Botulinumtoxin wird ultraschallgestützt vom Damm aus (transperineal), durch die Harnröhre (transurethral) oder durch den Mastdarm (transrektal), direkt in die Vorsteherdrüse gespritzt. Dort löst es ein Zellsterben ( Apoptose) aus. In der Folge nimmt das Prostatavolumen ab und die Restharnmenge verringert sich bei verbessertem Harnstrahl.
Die Wirkung hält auch hier wie bei der Injektion in die Blase bis 1 Jahr an und muss dann wiederholt werden. Nebenwirkungen sind hier nicht bekannt.
Fazit
Die Anwendung beim BPS ist viel versprechend. Als minimal invasives (wenig eingreifendes) Verfahren könnte es künftig helfen, eine Operation aufzuschieben oder gar zu vermeiden.
Gruß Jens
Beim schreiben eines Artikel über Botulinumtoxin (Botox) in der Urologie, bin ich auch darauf gekommen dass dieses auch bei einer gutartigen Prostatavergrößerung ( BPS) eingesetzt werden kann. Dieses möchte ich Euch natürlich nicht vorbehalten. Diese Behandlung ist schon einige Jahre bekannt und ist seit Anfang 2013 zugelassen, aber wird immer noch recht selten praktiziert. Ich habe das vorher auch nicht gekannt. Da die Behandlung doch sehr teuer ist, muss sie trotz Zulassung von der KK erst genemigt werden.
Botulinumtoxin bei der gutartigen Prostatavergrößerung ( BPS)
Botulinumtoxin kann auch bei ausgewählten Patienten mit Beschwerden infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung oder irritativen Beschwerden eingesetzt werden.
Dabei wird das Botulinumtoxin nicht in die Blase, sondern direkt in die Prostata gespritzt.
Das Einspritzen ist unkompliziert und geschieht in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung.
Das Botulinumtoxin wird ultraschallgestützt vom Damm aus (transperineal), durch die Harnröhre (transurethral) oder durch den Mastdarm (transrektal), direkt in die Vorsteherdrüse gespritzt. Dort löst es ein Zellsterben ( Apoptose) aus. In der Folge nimmt das Prostatavolumen ab und die Restharnmenge verringert sich bei verbessertem Harnstrahl.
Die Wirkung hält auch hier wie bei der Injektion in die Blase bis 1 Jahr an und muss dann wiederholt werden. Nebenwirkungen sind hier nicht bekannt.
Fazit
Die Anwendung beim BPS ist viel versprechend. Als minimal invasives (wenig eingreifendes) Verfahren könnte es künftig helfen, eine Operation aufzuschieben oder gar zu vermeiden.
Gruß Jens
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