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Botox auch ambulant zugelassen?

26 Jul 2015 20:04 - 26 Jul 2015 20:05 #31 von Annabelle
Dezember, hast Du für Dich schon klar gemacht, dass Du mir gegenüber voreingenommen bist?

Ich habe vor langer Zeit schon einmal geschrieben, dass ich aus der Diskussion raus bin. Denn es gab keine. Du hast festgestellt,"so isses", und das war's.

Genau so verfährst Du gebetsmühlenartig mit Botox. Es hilft Millionen von Menschen, faltenfreier oder auch dicht zu werden. Aber alle sind noch lebendig!

Nein, ich habe nicht immer Recht! Auch nicht bei Matti. Überhaupt, ihm, dem Vereinsvorsitzenden, einem so mutigen Mann, zu unterstellen, parteiisch zu sein, Oh je, Dezember! Was ist denn mit Dir los, Du bist es, die parteiisch ist. Meine erste kritische Bemerkung zu Dir hat dem ganzen erst das Tor geöffnet. Lass uns zu einem höflichen Umgangston zurückfinden und zu gehaltvollen Beiträgen.

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27 Jul 2015 09:00 #32 von Bernhardine
Guten Morgen Sophie,
gestern nacht vor dem Einschlafen musste ich noch mal über deinen letzten Post nachdenken.
Du beschreibst ja einen Zustand deiner Blase, der wirklich extrem belastend ist.
Durch den Besuch der "Rest"-Selbsthilfegruppe in Herne habe ich zwei Frauen kennengelernt, die eine hat einen Pouch als Blasenersatz bekommen, die andere eine Neoblase. ( Eventuell ist das fast das gleiche ?).
Beide müssen natürlich die Blase selbst entleeren, die eine durch ein Urostoma, die andere, die hier übrigens auch im Forum ist seit kurzem, kathetert den Urin durch den Bauchnabel.
Aber vor allem haben beide nicht die schrecklichen Schmerzen, die du hier beschreibst.
Ist bei dir schon mal über die Möglichkeit eines Pouchs nachgedacht worden?
War mal nur so ein Gedanke, weil, wenn dein Blasengewebe schon so geschädigt ist, wie du es geschildert hast, wird es sich ja wohl sowieso nicht mehr vollständig erholen können, und vielleicht kannst du durch eine Ersatzblase mehr Lebensqalität bekommen.
Das sollte jetzt nur mal ein Denkanstoß von mir sein.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und alles Gute!

Bernhardine

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten , weitergehen !
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27 Jul 2015 14:41 - 27 Jul 2015 14:56 #33 von Sophie
Liebe Leute,

warum muss das alles so kompliziert sein...
Jetzt war ich froh, ganz schnell einen prästationären Termin für die Botox-Vorbereitungen bekommen zu haben. Gerade wegen der noch laufenden Antibiose klappt das schon für übermorgen. Der Eingriff selbst soll ganz zeitnah erfolgen. Das paßt mir sehr gut, da spare ich mir auch gleich schon mal eine Nacht im Krankenhaus.
Habe dann gleich bei meinem Urologen angerufen, ob ich nachher die Einweisung abholen könnte. (Er ist heute den ersten Tag aus dem Urlaub zurück, also konnte ich es letzte Woche noch nicht besprechen - und sein Kollege kennt mich wiederum nicht so gut wie er.) So dachte ich, es sei alles perfekt...
Aber Pustekuchen! Niemand im Krankenhaus hat bisher davon gesprochen, dass man das erst vorher bei der Krankenkasse beantragen muss :evil: . Die Helferin ist da skeptisch, dass es so schnell klappt... Mal sehen, ich will vielleicht versuchen, direkt zur Kasse hinzugehen. Manchmal ist meine Kasse sehr entgegenkommend und beeilt sich, wenn man persönlich dort auftaucht. Morgen erfahre ich, was mein Urologe dazu sagt. Grrrr!

Ist das überhaupt wirklich noch so? Bei Lucentis-Spritzen ins Auge (bei Macula-Degeneration) war das nur zuerst so, bis dann die Krankenhäuser zumindest mit den großen Krankenkassen Verträge abgeschlossen haben, durch die es ohne extra Antrag geht. Wie ist das immer bei Euch? Und braucht man den Antrag nur beim ersten Mal, oder bei jedem Mal neu?

@ Bernhardine: Das finde ich ja rührend, dass Du vor dem Schlafengehen nochmal an meine Blase denkst!!!! :)
Ja, das ist in der Tat sehr belastend und ich bin froh über alles, was helfen kann. Mit dem Aussehen der Schleimhaut ist das eine merkwürdige Sache. Mein Urologe war da besorgt, beschrieb es mir und endete mit den Worten (dabei steile Falten in der Stirn): "Diese Blase sieht nicht gut aus!" Für jemanden, der sonst eher immer abwiegelt - ("hab ich schon mal schlimmer gesehen"), schon sehr deutlich. Darum gabs ein Antibiotikum. Danach bei der Steinentfernung in der Klinik war davon nicht mehr allzuviel zu sehen, die Schleimhaut sah wieder gut aus. Merkwürdig, denn 2 Wochen bevor mein Urologe so besorgt war, hatte ich das gleiche Antibiotikum gehabt. Na egal, ist ja prima, denn in so eine veränderte Schleimhaut würde wohl niemand Botox spritzen.
Erst mal probieren wir es jatzt damit. Falls das nichts bringt, wurden mir tatsächlich im Krankenhaus schon mal Neoblase, Pouch und Urostoma in Aussicht gestellt. Aber bei den ersten beiden sprechen ein paar Dinge bei mir dagegen. Na, vielleicht habe ich ja Glück und komme mit dem Botox gut hin. Das wäre natürlich ambesten!

Und wenn Ihr mir dann noch die Daumen drückt....? ;)

LG Sophie

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27 Jul 2015 14:51 #34 von Sophie
PS: Vielleicht sollte ich mit Matti zusammn Mäuse melken gehen...

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27 Jul 2015 16:20 #35 von Chris80
Hallo Sophie,

leider wird das von Klinik zu Klinik anders gehandhabt. Meine Frau hatte Ihre erste Botox-Behandlung in der Uniklinik Greifswald. Dort war ein Antrag auf Kostenübernahme nicht erforderlich. 2014 hatte wir diesmal Botox in einer Asklepios Klinik in Hamburg. Die haben auf eine vorhergende Beantragung bei der Krankenkasse bestanden. Die KK hat natürlich erstmal den MDK eingeschaltet, so dass es 2 Monate bis zur Kostenübernahme gedauert hat. Im August haben wir nun Botox im UKE. Die wollen erstaunlicherweise auch keine vorhergehende Kostenübernahme. Ich habe leider keine Ahnung, warum das so ist.

Schöne Grüße
Christian
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27 Jul 2015 16:52 #36 von Sophie
Hallo Christian,

Asklepios in Hamburg - ach herrje, da fällt mir ja alles aus dem Gesicht - sag jetzt nicht auch noch, es war Altona????? Und 2 Monate? Ist ja nicht wahr :woohoo: .
Aber dann hätte mir der OA ja eigentlich bei der Entlassungsvisite nicht sagen können, dass wir das in gut einer Woche planen könnten... Oder aber er hat in dem Moment nur medizinisch gedacht.... Mal versuchen, ob ich da jetzt grad noch jemanden erreiche.
Ganz lieben Dank für Deine schnelle Antwort auf jeden Fall schon mal!

LG Sophie

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27 Jul 2015 16:55 #37 von Sophie
War ja klar, kurz vor 17 Uhr geht da keiner mehr ran. Hoffe ich also auf morgen früh....
Übrigens, auf der Homepage meiner KK steht noch explizit, dass Botox für die Blase in Deutschland noch nicht zugelassen sei - soll wohl abschrecken....

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27 Jul 2015 17:36 #38 von Chris80
Nee, wir waren in der Asklepios Klinik Barmbek.

Ich glaube das grundsätzliche Problem ist, dass die Behandlung der Harnblase mit Botox lediglich für neurogene Blasenentleerungstörungen zugelassen ist. Bei anderen Grunderkrankungen ist daher eine Kostenübernahmerklärung der Kasse, wegen des offl-label- use, erforderlich.

Liebe Grüße
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27 Jul 2015 17:49 #39 von Sophie
Danke, da schöpfe ich ja doch wieder Hoffnung,
in dreifacher Hinsicht sogar:

1. andere Klinik als Barmbek (aber klingt bei Euch ja fast so, als ob nur die Uni-Kliniken keine Kostenübernahmebestätigung benötigen...)
2. auch wenn es bei mir in allererster Linie um die Schmerzen geht, so habe ich ja eine neurogene Blasenentleerungsstörung.
3. falls es so sein sollte, dass Barmbek eine will und Altona (vielleicht, hoffentlich) nicht, würde es erklären, warum die Arzthelferin in der Praxis das nicht wußte. Mein Urologe ist macht nämlich sehr viel mit Barmbek - und ich hatte für die Steinentfernung die Wahl zwischen beiden Kliniken.

Gut, da hast Du mir eine etwas ruhigere Nacht beschert. Aufregen kann ich mich dann zur Not morgen wieder...

Also schon wieder lieben Dank und Gruß,

Sophie

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28 Jul 2015 23:39 #40 von Sophie
Sooooo, es ging aufregend weiter!
Und das muss ich jetzt einfach mal ausführlicher erzählen :ohmy:

Ich hatte gestern - Montag - noch meinem Urologen ein Fax geschickt. Er war gerade aus dem Urlaub zurück und hätte mit Sicherheit nicht mehr alles im Sinn. Hab ihm erzählt, dass die Klinik dieses schnell geplant und mir einen prästationären Termin für Mittwoch gegeben hat und dort niemand etwas von Kostenübernahmeerklärung gesagt hat. Nur als ich von ihm die Einweisung abholen wollte, hieß es dass das alles nicht so schnell klappt und man ihn fragen müsse. Habe ihm angeboten, mit den entsprechenden Unterlagen heute selbst zur Kasse zu gehen, damit es für morgen noch klappt. War also doch klar erkennbar, dass die Zeit eilte - sollte man meinen. Habe also heute vormittag wieder angerufen, ob er irgendetwas gesagt, geschrieben oder fertig gemacht hätte...? Nein, hätte er nicht. Gut, dann komme ich gleich mal vorbei. Nein, das geht nicht, heute machen wir schon um 13 Uhr zu. Aäääääh... Und wie soll ich da noch irgendetwas regeln bis morgen früh? Weiß ich auch nicht, er kann Sie um 15 Uhr ja mal anrufen. Na super! Bin dann erst mal schnell in die Klinik gefahren, um es dort vor Ort zu klären. Am Telefon weiß man ja nicht so sicher, ob man da eine dafür kompetente Person dran hat. Habe dann dort, wo auch die Botox-Termine vergeben werden gefragt. Ich dachte auch, ich hätte mich verständlich ausgedrückt, als ich sagte, bei ihnen sei nie von einer vorherigen Kostenübernahme die Rede gewesen, bei meinem Niedergelassenen hieß es aber jetzt, ohne das ginge es nicht. - Ein verständnisloser Blick: Das habe ich noch nie gehört. - Meine sofort aufkeimende Hoffnung wurde jäh sofort wieder zerstört: "Ha, da kommt der Oberarzt. Herr Doktor, diese Patientin will von uns vor der Behandlung eine Bescheinigung!" NEIIIIIIN!!!! FAAAALSCH!!!!! Er fragte dann nach der richtigen Version, lächelte mich freundlich an und sagte, dass sie es dort ohne Bestätigung der Krankenkasse machen können! Na Gott sei Dank! Also schnell nach Hause gedüst. 10 Minuten später rief mein Urologe an. Auf meine Frage, ob er meinen Brief bekommen hätte: Ja, aber ich habe ihn nicht verstanden. ?????? Das hab wiederum ich nicht verstanden. Habe alles nochmal erklärt incl. der Auskunft aus der Klinik. Und jetzt kommt´s (wohlgemerkt war es Dienstag nach 15 Uhr, die Praxis war dicht und mein Termin im Krkh ist Mittwoch früh und ich hatte weder eine Einweisung noch sonst irgendwas): "Ja, da waren Sie jetzt einfach zu schnell, dass hätte ich Ihnen jetzt genau so auch erklärt!" :woohoo: Die Einweisung kann ich morgen in aller Frühe bei ihm abholen und schaffe es, wenn kein Stau ist hoffentlich noch gerade so rechtzeitig.... Oh Mann!!!
Er hat dann noch ein bißchen mehr erklärt, und da sollten jetzt mal alle hinhören, die in Hamburg ihr Botox bekommen wollen (also ESPECIALLY AUCH
@ CHRISTIAN UND SEINE FRAU)
: In HH ist es auch innerhalb aller Asklepios-Kliniken nicht einheitlich geregelt. Erst ging es in Barmbek prima, bis es dann wegen der geforderten Kostenübernahme fast unmöglich wurde. Wahrscheinlich werden sie aber bald wieder umschwenken. Altona ist dagegen völlig unproblematisch!

Und weil meine Urologen-Praxis es früher immer über Barmbek gemacht hat, dachten die Helferinnen, es müsse immer eine Kostenübernahme vorher geklärt werden (obwohl sie jetzt nur noch nach Altona schicken)

Fazit: Ende gut - alles gut!

Wünsche Euch allen eine gute Nacht! Danke für´s Zuhören, LG Sophie
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