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Blasenentzündungen die nicht weg gehen trotz Antibiotikum

12 Jan 2019 10:58 #11 von Elkide
Hallo liebe Angelika,

zu Beginn des ISK hatte ich auch große Schwierigkeiten, zumal mir es niemand erklären konnte. Habe mir den Beinspiegel gekauft, danach noch den Beinspiegel mit Beleuchtung und kathetert habe ich im Stehen mit Beutel. Dieses habe ich bestimmt 6 - 7 Monate praktiziert.

Irgendwann bin ich dann auf die Seite dieses Forums gestoßen. Das ist für mich heute noch ein großes Glück gewesen und auch meine Motivation mich hier im Forum und im Verein zu engagieren.

Der Kathetervorgang im Sitzen ist wirklich ganz einfach aber schwer zu erklären. (Jedenfalls ich kann es nicht gut erklären, werde es aber versuchen!)
Ich benutze den kurzen Katheter der Firma Coloplast, nach denen ich mit anderen von mir ausprobierten Kathetern nicht so gut zurechtkam. Das Gute ist, dass sich dieser Katheter bei Gebrauch nicht verbiegt. Die Beine spreize ich so weit es geht. Die Kleidung schiebe ich also ganz runter. Mit der linken Hand ziehe ich die Schamlippen auseinander und schiebe mit der rechten Hand den Katheter in die Harnröhre. Sehr oft geht er dann erst in die Scheide. Ziehe dann den Katheter dort ganz knapp wieder nach vorne und verändere nur etwas den Winkel und schiebe mit etwas Druck den Katheter in die Harnröhre. Eigentlich landet er dann ganz von alleine in der richtigen Öffnung. Inzwischen ist es schon so, dass ich die Winkelstellung so verinnerlicht habe, dass ich die linke Hand gar nicht mehr benötige.

Mir ist bewusst, dass man einen Katheter, der "in der falschen Öffnung" gelandet ist, eigentlich gleich austauschen sollte, aber ich habe dadurch keine Probleme. Habe auch darüber mit meinem Arzt gesprochen und der findet das Kathetern wie ich es durchführe völlig ok. Ihr könnt ja auch die Scheide vorher desinfizieren, aber dass müsst ihr einfach ausprobieren.

Wohne in einer Seniorenwohnanlage und veranstalte einmal im Jahr ein Themennachmittag. Habe dadurch schon einigen Mitbewohnern mit ihren Inkontinenzproblemen helfen können. Inzwischen werde ich auch öfter um Rat gefragt, weil die meisten noch nicht einmal mit ihrem Arzt darüber gesprochen haben. Drei der Damen kathetern inzwischen genau wie ich direkt in die Toilette und haben sehr an Lebensqualität dazu gewonnen.

Hoffe ihr könnt mit meiner Erklärung etwas anfangen. Rückfragen jederzeit!

Liebe Grüße
Elke

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12 Jan 2019 11:16 #12 von AngelikaS
Liebe Elke,

vielen Dank für deine wirklich ausführliche Erklärung, das ist sehr hilfreich.
Ich merke schon, auch hier macht Übung den Meister. Ich werde jetzt fleißig anfangen zu üben.

Liebe Grüße
Angelika

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12 Jan 2019 11:24 - 12 Jan 2019 11:25 #13 von Blinki
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Wohne in einer Seniorenwohnanlage und veranstalte einmal im Jahr ein Themennachmittag. Habe dadurch schon einigen Mitbewohnern mit ihren Inkontinenzproblemen helfen können. Inzwischen werde ich auch öfter um Rat gefragt, weil die meisten noch nicht einmal mit ihrem Arzt darüber gesprochen haben. Drei der Damen kathetern inzwischen genau wie ich direkt in die Toilette und haben sehr an Lebensqualität dazu gewonnen.

Hoffe ihr könnt mit meiner Erklärung etwas anfangen. Rückfragen jederzeit!

Liebe Grüße
Elke[/quote


Hallo Elke

Ja kann ich dir zustimmen. Meine Frau ist Altenpflegerin im ambulanten Bereich. Wenn wir abends bei einen Glas Wein zusammen sitzen erzählt sie mir sehr viel von ihrer Arbeit. Natürlich nennt sie keinen Namen.
Sie hatte auch schon einige ältere Mitmenschen die nicht mehr raus gegangen sind, kaum noch getrunken haben oder Handtücher also Vorlage benutzt haben.
Ich denke das in der Generation das Schamgefühl sehr hoch ist.
Aber sie konnte auch einige helfen mit der Inkontinenz umzugehen, Hilfsmittelberatung und auch das die Leute öfters heraus gehen.

Deswegen bin ich froh das es solche Leute wie dich und meine Frau gibt.
Auch unser Forum hat ihr in der Arbeit schon geholfen.

Marco

2 Dinge bedenke :
Woher
Wohin
Dann hat dein Leben den rechten Sinn

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