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Blasenschrittmacher

27 Nov 2016 21:34 #91 von Ano
Moin Ria!

Du schreibst unter anderem:

Allerdings finde ich es schon befremdlich, mich durch den Bauchnabel zu kathetern und die Narbe sieht man auch. Da wäre mir ein Schrittmacher schon lieber, wenn es denn funktioniert und die Besserung nicht nur 50% beträgt.


Also beim Schrittmacher hast Du sogar zwei größere Narben! Ich gehe mal davon aus, dass sie bei Dir sowohl für Stuhl- als auch Harninkontinenz eingesetzt werden würden. Das wären dann im Endeffekt zwei Implantate plus die kleine Narbe am Sakralnerv, wo die Elektrode platziert wird.
Eine garantierte Wirkung bzw. Erfolg kann Dir dabei niemand versprechen. Deshalb gibt es vorher die Testphase. Erst wenn diese positiv verläuft, bekommst Du die beiden Implantate operativ eingesetzt. Insofern könntest Du es ausprobieren ....

LG, Ano
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27 Nov 2016 22:15 #92 von Bernhardine
Hallo Ria,

Ich denke auch, dass du die Möglichkeit nutzen solltest, die Testphase mit den Schrittmachern zu nutzen.
So weißt du wenigstens, woran du bist -und wenn dir damit geholfen werden kann, wäre das ja prima.
Aber auch die andere Möglichkeit, die dein Arzt dir genannt hat, ist eine Alternative, mit der man , zumindest was die Harninkontinenz betrifft, gut leben kann.
In unserer örtlichen Selbsthilfegruppe gibt es eine Frau, die einen Pouch hat, den sie durch den Bauchnabel auskathetert und eine andere mit einem Urostoma.
Beide leben seit vielen Jahren gut damit, treiben Sport und gehen schwimmen.
Allerdings geht es hierbei immer nur um die Harninkontinenz, was es zur Stuhlinkontinenz als Alternative gibt, weiß ich leider nicht.

Liebe Grüße
Bernhardine

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17 Mär 2017 09:01 #93 von Ria
Guten Morgen liebes Forum,
Ich möchte mich noch einmal melden.
Und zwar hatte ich letzte Woche nochmal ein Gespräch mit einer Ärztin im Beckenbodenzentrum wegen dem Schrittmacher. Hat sich alles etwas gezogen. ..
Sie war sehr nett und ich habe ihr auch einige Fragen gestellt. Sie wollte auch erst mal mit einer Neurologin meine Befunde besprechen. So richtig aufgeklärt habe ich mich aber nicht gefühlt, wahrscheinlich wollte sie erstmal das Grobe abklären.
Jedenfalls wollte sie mit mir jetzt einen Termin machen für einen Termin bei der Neurologin.
Dazu müsste ich mich in die Klinik einweisen lassen.
War ich jetzt ein bisschen erschrocken. Geht mir irgendwie so hau-Ruck. Da sie nun gerade im Urlaub ist, kann ich sie auch nicht fragen, was mich erwartet.
Deshalb frage ich euch: weiß jemand, wie lange ich in der Klinik bleiben müsste, sind das mehrere Stunden oder Tage? Und was wird gemacht?
Vielleicht hat jemand dazu Erfahrungen, es würde mich freuen.

Danke!

Liebe Grüße,
Ria

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17 Mär 2017 09:36 - 17 Mär 2017 09:54 #94 von Nata
Guten Tag Ria.
Bevor ich mein Schrittmacher bekommen habe,hat meine Neurourologin selber folgendes gemacht: ein Ultraschall von den Blase,Restharnbestimmung mehrmals,Nieren Ultraschall,Urodynamik,Urinstrahlmessung,und überprüft wie gut mein Schliessmuskel von der Blase und Enddarm funktioniert,auch die Blutwere von Nieren und kleines Blutbild,auch musste ich ca 2 Wochen ein Tagebuch führen.Auch Beckenboden Gymnastik in Beckenboden Zentrum und Biofeedback Therapie hat Sie mir verordnen,Medikamente habe ich auch probiert,aber die Nebenwirkungen sind zu unangehnem gewesen.An einer Neurolog hat Sie mich auch überwiesen,ich war aber ambulant.Es wurde eine MRT von Kopf und Halswirbel gemacht und noch andere neurologische Unterduchungen,auch Blutwerte und MS,Parkinson,Tumore wurde ausgeschlossen.
Ist deine Aerztin Neurourologin oder nur Urologin?Ich denke neurologische Untersuchungen kann in eine Klinik oder bei Neurolog (Praxis )auch ambulant machen.Aber ich denke mit eine Überweisung in Spital konnte man schneller die Untersuchungen machen.Ich wohne bin der Schweiz,hier sind die Warte Zeiten nicht so lang wie in Deutschland,so um die 4 Wochen und wenn man privat versichert kümmert sogar die Krankenkasse selber und ich bekommen ein Termin innerhalb eine Woche.
LG,Natalja Frei

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17 Mär 2017 14:15 #95 von Elkide
Hallo liebe Ria,

selbstverständlich könnte man die Untersuchungen auch ambulant machen, aber dann zieht sich das Ganze vielleicht über mehrere Wochen, was so doch evtl. etwas schneller geht.

Was die Urologin bzw. Neurourologin für Untersuchungen durchführt hat Nata ja ausführlich beschrieben. Vor der Implantation war ich 10 Tage stationär in einem Kontinenzzentrum in der Neurologie. Es wurden an mehreren Tagen verschiedene Nervenmessungen in der Scheide und am After gemacht. Die Untersuchungen waren teilweise sehr unangenehm und auch schmerzhaft. Mehr wie eine Untersuchung wurde meistens am Tag nicht gemacht.

Auf jeden Fall waren diese Untersuchungen sehr hilfreich und alle 5 Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen haben sich dann für die SNS ausgesprochen.

Liebe Grüße
Elke

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