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Hallo aus der Schweiz.Möchte mich gerne mal vorstellen

09 Dez 2014 16:09 - 09 Dez 2014 16:27 #1 von Nata
Guten Tag.Ich heisse Natalja und bin 36 Jahre Alt.Bin momentan Hausfrau und die Mutter von 2 Kinder 7 und 4 Jahre Alt. Ich hätte 2 Kaiserschnitte und Borreliose gehabt.Die Blasen Problemen haben so vor 4,5 Jahre angefangen,aber am Anfang hat micht nicht so gestört.Aber in Verlauf sin die Problemen immer grösser geworden,ich konnte erschwert Wasserlassen und habe die Schmerzen in rechte Niere bekommen.Und so bin ich in Juni zum Frauenarzt gegangen.Er hat micht gynikologisch untersucht und Urin abgenommen und alles war super von seine Seite.Und die Probleme mit meine Blase sicher durch Stress oder Psychich ausgelöst.Ok,dann bin ich nach Hause und habe nicht mehr etwas gemacht.Anfang August 2014,habe ich wieder starke Schmerzen in Nierenbereich bekommen und das Urin ist nur tröpfliweise gekommen.Meine Frauenarzt war in den Ferien und ich bin zue Stellvertretung gegangen.Der neue Arzt,hat richtig Zeit genommen,hat Ultraschall von den Nieren und Blasen gemacht und mein Restharn gemessen.Und siehe da,die Problemen sind nicht psychisch bedingt.Die rechte Niere war gestaut und das Restharn war 700 ml.Er hat mich sofort zur Neurourologin überwiesen.Ich habe noch in der gelche Woche ein Termin bekommen und es wurden verschidene Tests gemacht
Nauch meine Urologin habe ich neurogene ,iatrogene Blasenfunktionstoerungen,Beckenboden Dyssfunktion ,spastische Schliessmuskel ,gestaute Nieren 1-2 Grades,Restharn 400-700 ml(wurde in zwieschen 7 mal bestimmt). 2 mal Urodynamik gemacht.Wir haben medikamentoese Therapie gemacht,welche kaum Erfolg gebraucht hat,zwar die Restharn ist weniger geworden 300-450,aber die Nebenwirkungen waren gross.So habe ich diese Therapie abgebrochen.Und seit ende September muss ich mich 3 mal täglich selber katheterisieren.Unter dessen habe ich schon 2 mal starke Blasenentzuendungen gehabt.
Diese Woche habe ich wieder Kontrolle gehabt und nun hat mir meine Urologin Interstim Therapie vorgeschlagen.Sie meint ,das bei mir stehen die Chancen gut,das diese Therapie mir helfen kann.
Wer hat die Erfahrungen mit Interstim?Hat man das Ambulant gemacht?Kann mann ohne Vollnarkose es machen?Was hat man bei der Testsphase erlebt?Sie hat 7 Tagen testphase vorgeschlagen.Ist das nicht zu kurz?Hat man Schmerzen bei Stimulation oder was spührt man in Unterleib?Haben Sie Erfolg mit diese Therapie?Kann man gut Sport treiben?Ab wann ist mann fit nach der 2 Operation?Da ich immer wieder Rückenschmerzen habe und schon 2 mal Bandschiebenvorfall(Brustwirbe) hätten und immer hat der Neurochirurg ein MRT gemacht,mache ich mir grosse Sorgen ,wegen Shritmacher.Kann mann wirklich nie mehr MRT Bilder machen?
Die Testphase 15.12-22.12 gemacht.Wenn ich gut anspreche die 2 OP ist am 6.01.2015.
Die Ursachen für meine Blasen Problemen hat meine UROLOGIN nicht gefunden.Was ich mir gedacht habe evnt die Borreliose konnte die Ursache sein?Wäre es möglich?
Fur jede Hilfe bin ich sehr dankbar!Liebe Gruesse,Natalja

P.S Sorry, für meine Sprache oder so viele Fehler. Deutsch ist halt nicht meine Muttersprache.

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09 Dez 2014 20:46 - 09 Dez 2014 20:47 #2 von Pamwhy
Hallo Natalja,

erst einmal
-lich Willkommen hier bei uns im Forum.

Schön, dass du dich so ausführlich vorgestellt hast und auch wenn Deutsch nicht deine Muttersprache ist, habe ich dich ganz gut verstanden :) und nachfragen geht ja im Notfall immer :P Ich habe sogar noch was gelernt, da ich vorher nicht wusste, dass "iatrogen" vom Arzt, bzw. durch ärztliche Maßnahmen verursacht, heißt ;)

Ich habe auch mit Restharn Probleme und ich katheter 1-3 Mal am Tag seit ca. 2,5 Jahren. Bei mir stand der Schrittmacher auch mal als Alternative im Raum und ich habe mich hier informiert, bzw. ausführlich mit Matti darüber diskutiert. Ich hab dir mal den entsprechenden [url=http://http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/58-blase/15201-animationsvideo-blasenschrittmacher.html#15201]Link[/url] von damals rausgesucht.

Ich habe für mich persönlich entschieden, mit der Implantation noch zu warten. Zum einen liegt mein Restharn in der Regel bei 250 ml mit wenigen Ausreissern und komme mit dem ISK gut zurecht, zum anderen habe ich selbst drei Kinder (mittlerweile zwischen 11 und 15) und mir war das Risiko zu groß, dass die mal auf mich drauf springen oder ich irgendwelche ruckartigen Bewegungen mache beim Spielen. Dabei können unter Umständen die Elektroden verrutschen, was unter Umständen eine erneute OP nach sich ziehen würde. Auch schweres Heben z. B. von Kleinkindern ist da nicht gerade angesagt.

Das mit dem MRT war natürlich auch ein Grund.... :dry:

Ano und Annabelle haben auch einen Schrittmacher, wobei Ano einen Darmschrittmacher hat und sie kommt damit mittlerweile primal klar...., vielleicht schreiben sie dir auch noch etwas zur Implantation, da ich da ja bis jetzt keine persönliche Erfahrung gemacht habe....

Mit Blaseninfektionen, bzw. Nierenbeckenentzündungen habe ich auch immer mal wieder zu tun, obwohl ich beim Kathetern immer sehr sauber arbeite. Mittlerweile reagiere ich auf drei Antibiotika allergisch, so dass mein Hausarzt eine orale Impfung mit Urovaxom verschrieben hat. Die soll gegen E. coli Bakterien, die für 80 % der Blasenentzündungen verantwortlich sind, wirken. Meine 90 Tage Erst-Einnahme sind in einer Woche um und ich habe die letzten zwei Monate keine weitere Blasenentzündung gehabt. Nach drei Monaten Pause muss ich noch mal drei Monate jeweils für 10 Tage "boostern", wenn es dabei bleibt war es sehr hilfreich.... :cheer:
Das vielleicht mal als Tipp, was man alternativ noch gegen Blaseninfektionen machen kann. Es gibt auch noch die Möglichkeit den Harn anzusäuern mit Methionin oder Cranberrysaft wird oft auch als sehr positiv beschrieben...., habe ich beides aber noch nicht ausprobiert....

Bin gespannt auf weiteren Austausch, bzw. wie es bei dir weitergeht....

Bis demnächst und ganz.....

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09 Dez 2014 21:34 #3 von Nata
Vielen herzlichen Dank!!Hat man bei dir die Ursachen von Restharn gefunden?Mene Urologin meint evntl sind die Schaden von Kaiserschnitt.Die Ersten habe ich vor 7 Jahre gehabt,da war alles noch super.Ich habe mal gelesen,das MS kann solche Problemen verursachen und die erste Symptomen können Neurogene Störungen des Blase oder Obstipation.Die Verstopfung habe ich auch aber nicht immer.Manchmal kann ich bis 8-9 Tagen nicht auf WC,dann mache ich mich Einlauf und kann aufs WC jede 3 Tag und nach ca 2 Monate habe ich wieder massive Verstopfung.Ansonstens habe ich keine andere Symptomen,welche für MS sperchen kann.Ich fragte meine Neurourologin ob ich zur Neurolog gehen soll und Sie meinte nein.
ich bin aber kontinent,ab und zu habe ich starke Drang,aber verliere keine Urin Gott sei Dank.
ich möchte gerne Interstim ausprobieren mit die Hoffnug das es funktioniert.Ich mach ISK sehr ungern,habe mich schon 3 mal verlezt und dannach 10 Tagen so starke brennen bei Wasserlassen gehabt.Momenta reicht es 2-3 mal ISK pro Tag.Aber die Urologin mein 4-5 pro Tag wäre es optimal.Ich muss halt wegen meine Nieren sehr vorsichtg sein,da eine Niere arbeiten noch 40%und die andere 70%.
Ich wünsche an alle eine schönen Abend und bis bald,Natalja

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10 Dez 2014 12:00 #4 von Pamwhy
Hallo Natalja,

ich hatte dir gestern Abend noch einen schönen Beitrag geschrieben, aber beim Absenden da kam mir unser Provider in die Quere...., leider habe ich heute nicht viel Zeit, aber sobald ich kann schreibe ich dir noch mal eine Zusammenfassung. Hat vielleicht auch den Vorteil, dass alles etwas kürzer ist ;)

Bis demnächst und ganz....

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10 Dez 2014 23:25 - 10 Dez 2014 23:26 #5 von Pamwhy
Hallo Natalja,

jetzt endlich hab ich etwas Zeit und auch noch Energie übrig ;)

Also Ursache für meine neurogene Blasenentleerungsstörung ist bei mir unklar. Meine Professorin meint das es wahrscheinlich Spätschäden einer Gürtelrose von vor ca. 24 Jahren sein könnten, da diese im Bereich des Kreuzbeines und somit der Nerven für die Blase aufgetreten ist. Ein ausgerenktes Kreuzbein mit Wiedereinrenkung durch einen Chiropraktiker vor über 16 Jahren wäre aber eventuell auch denkbar. Aber die Ursache spielt in meinem Fall wohl eine untergeordnete Rolle, da die Behandlung zum jetzigen Kenntnisstand nur durch ISK, bzw. irgendwann vielleicht mal durch einen Schrittmacher erfolgen kann. MS wurde bei mir aufgrund einiger zusätzlicher auftretender Symptome untersucht, konnte aber zum Glück auch ausgeschlossen werden. Eine weitere Möglichkeit für die Ursache kann z. B. auch eine Hirnhautentzündung sein, aber so etwas hatte ich auch nie.... B)

Der ISK ist für mich mittlerweile kein Problem mehr. Klar am Anfang eiert wohl jeder ein bisschen rum, von daher hier vielleicht auch ein paar Tipps und Anregungen für dich bezüglich des ISK. Was verwendest du für einen Katheter. Hast du dir eventuell mal überlegt eine kleinere Charrière oder mal einen anderen Katheter zu verwenden, um Verletzungen zu vermeiden? Man kann sich da Muster zukommen lassen, um mal verschiedene Katheter auszuprobieren. Nicht immer ist das, was der Arzt als erstes verschreibt auch das Beste für einen Selbst.

Wobei ich hatte Glück, ich habe den SpeediCath Compact von der Firma Coloplast, Ch 14, 7 cm Länge (kürzere Länge verhindert z. B. bei kleinerer Blase das Verletzungsrisiko - auch vom Platz her beim Einführen ist es mit kürzerem Katheter besser) verordnet bekommen und nach einigen Anfangsschwierigkeiten bin ich sehr glücklich mit ihm. Wer hat dir denn den ISK gezeigt? Bei mir ist, noch mal extra eine Schwester von der Homcare Firma SIEWA von Coloplast zu mir nach Hause gekommen, um zu schauen wo das Problem liegt. Ich habe aber auch erst nach ca. zwei Jahren mitgekriegt, dass man z. B. den Katheter beim Rausziehen drehen sollte, damit die Auslass-Augen sich nicht in der Harnröhren Schleimhaut verhaken oder festsaugen können. Ich hatte vorher dabei immer Schmerzen, die zwar lästig aber erträglich waren, mich allerdings auch nicht vom ISK abgehalten haben. So ist es aber viel besser ;)

Eventuell solltest du auch noch mal deine Position, Haltung beim ISK überdenken..., ich komme z. B. über dem Bidet besser klar, da ich hier mehr wesentlich mehr Bewegungsfreiheit habe, als auf der Toilette. Auf der Toilette geht es bei mir eigentlich nur, wenn ich verkehrt herum drauf sitze, dann sollte aber vor allem links mehr Platz sein, da bei mir als Rechtshänderin der Beinspiegel dort sitzt. Aber solche Erfahrungswerte kommen auch erst mit der Zeit und etwas Experimentierfreudigkeit.... :P

Bei dem Schrittmacher sind für mich zusätzlich halt auch die Folge Ops alle 7-10 Jahre, um die Batterie zu wechseln, auch noch ein Hemmschuh, solange es auch anders geht.....

Hast du mal die Verstopfung abklären lassen? Eventuell können dir auch Flosamen weiterhelfen. Die wirken ausgleichend sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung. Allerdings solltest du die nicht einfach so ohne ärztliche Untersuchung anwenden, auch wenn sie frei verkäuflich sind.

Hhmm, war jetzt trotz Überarbeitung nicht wesentlich kürzer, aber hoffentlich dennoch informativ :cheer:

Bis bald und ganz...
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11 Dez 2014 10:28 #6 von Nata
Guten Morgen Pam.Vielen Dank für deinesuper Antwort.Ich benützeKathetter die gleiche Firma wie du iSpeediCath Compact von der Firma Coloplast, Ch 12.Und eigentlich ist diese Katheter super,sehr klein,einfach in Handlung.Katheterisiere habe ich innerhalb 10 min gelernt.Also die Assistentin von meine Urologin hat mir 5 min erklärt,dannach habe ich probiert selber und sie schaute,und das wärs.
Ich muss mit meine Urologin mal besprechen diese Thema.Wenn mann Termin hat muss mann sich wirklich gut vorbereiten,da für Besprechung hat mann nicht viel Zeit.Meine Urologin ist auch eine Professorin und war 22 Jahre in Amerika tätig,hat sehr viel Titel und Ehrungen,aber Sie spricht nicht sehr viel von sich sebst.Wenn man nach Ursachen fragt,weisst Sie nicht genau,nur die Vermutungen.Wichtig ist die Ursachen beheben,damit die Nieren gut arbeiten,und kein Dyalise in zukunft kommt.
Mir Blaseschrittmacher bin ich nicht so sicher,ich habe Angst von Komplikationen und eben wegen MRI,obwohl so heufig braucht mann ja nicht.Aber einmal war bei mir MRI dringend nötig wegen Rücken,weil alle andere methoden waren nicht so Ausagekräftig.
Weist du per Zufall,ob man der Hersteller selber fragen wegen MRI ,oder lieber Radiologe?
Ich hoffe ,das ich bald noch andere emails kriege von die Leuten,welche auch in diesem Forum sind ,und der Balsenschritmacher haben.
So nun muss ich wieder Arbeiten .
Alles Gute,Natalja

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11 Dez 2014 16:14 #7 von Chris80
Hallo Natalja,

Du solltest zunächst beim Hersteller nachfragen, ob Du mit dem Schrittmacher MRT-Untersuchungen machen kannst. Implantate können durch MRTs in Ihrer Funktion beeinträchtigt werden ober auch zerstört werden. Häufig wissen auch die Radiologen nicht, ob man mit dem Implantat ins MRT darf oder nicht. Man hat deshalb auch einen Implantate-Pass , aus dem hervorgeht ob und bis zu wieviel TESLA man ein MRT nutzen kann.

Meine Frau hat eine Baclofen-Pumpe, mit der Sie bis zu 1,5 Tesla ins MRT darf. Für alles was darüber hinausgeht, kann der Hersteller Schäden nicht garantieren. Meine Frau hatte aber auch schon MRTs mit 2,5 Tesla gehabt und es ist nichts passiert.

Grundsätzlich sollte nach einer solchen Untersuchung die Funktionsbereitschaft des Implantats überprüft werden.

Sofern der Schrittmacher in Deinem Fall von Medtronic sein sollte, kannst Du auch dort nachfragen: Tel.: 02159 8149 0

Habe ich auch schon gemacht.

Liebe Grüße
Christian
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11 Dez 2014 20:40 #8 von Johannes1956
Liebe Natalja!

ich möchte auf Deine erste Frage zurückkommen: kann dein Blasenproblem von der Borreliose herrühren? Klare Antwort: ja, insbesondere wenn Du eine Neuroborreliose gehabt hast. Ich selbst bin Opfer einer Neuroborreliose, die bei mir kompletten Harnverhalt mit atoner Blase verursacht hat. Nach 21-tägiger Infusionstherapie mit speziellem Antibiotikum habe ich meine Blase wieder gespürt und kann wieder spontan urinieren, habe aber noch zu viel Restharn, weswegen ich ISK anwenden muss.

So wie es Pam geschrieben hat, Ursachen einer hypoaktiven Blase, also einer Blasenschwäche mit Restharn, kann in einer durchgemachten Infektion liegen, wie bei mir von einer Borreliose, aber auch durch pathogene Viren, wie Eppstein Barr Virus, Herpes, Varizella Zoster und viele mehr.

Aber auch eine chronische Überdehnung der Blase kann Ursache sein, das wird bei mir auch diskutiert, da ich unterwegs und auch im Büro viel zu selten aufs Klo gegangen bin. Hier am Forum wurde das einmal als "Fernfahrerblase" beschrieben. Auch akute Überdehnung, durch Harnverhalt oder bei Geburt, kann eine Schädigung verursachen.

Ein Schrittmacher hilft nur, wenn die Nervenleitung zwischen Hirn, Rückenmark und Blase geschädigt ist. Das kann man relativ leicht feststellen mit einer Untersuchung "evoziertes Potential". Bei mir in Ordnung, also Schrittmacher sinnlos.

Eine andere Möglichkeit ist die Intravesikale Elektrostimulation (IVES), darüber habe ich heute in der Abteilung Blase einen Post geschrieben. Bei lokaler Nervenschädigung ergibt die Methode gute Prognose, bei Muskelschädigung ist insgesamt eine Heilung nicht mehr in Aussicht zu stellen, da ist ISK der einzige Ausweg.

Ich hatte auch anfangs ein Medikament, ein Parasympathikomimetikum bekommen, aber auf das habe ich so starke Durchfälle bekommen, dass das keine Alternative für mich war.

Wenn Du noch etwas zur Borreliose wissen willst, frage mich, das ist inzwischen mein Spezialgebiet.

Alles Gute,

Johannes
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12 Dez 2014 11:33 #9 von Nata
Hallo Johannes.Vielen Dank.Kannst mir bitte sagen was Neuroborreliose genau ist.Mein Arzt hat nur über Borrelliose gesprochen.Ich habe aber keine Antibiotische Therpie gemacht.Da wo ich die Borreliose ,war mir nicht ganz bewusst ,das ich zu Doc sollte.Es war vor 5 Jahren.ich habe Zecken Stich gehabt,dannche eine grosse Rotüng am Oberarm bekommen,und habe leichtes fieber und,Müdikeit und starke Muskelschmerzen,aber die Beschwerde sind nach 5-6 Wochen verschwunden und ich war wieder fit .Aber seit 2012 habe ich immer wieder Schmerzen in den Knie und Hüfte und teilweise auch Muskelschmerzen bekommen,welche 2-3 mal in Jahr sich wiederholt hätten,aber auch nach 3-5 Wochen wieder besser geworden.Da ich umgezogen bin und habe neue Hausarzt gefunden und dort habe ich meine problemen bei erste Veorstellung geäussert.Der Arzt hat mich sehr gründlich untersucht und gleich nach Zeckenbiss gefragt.Nachhinein habe ich erfahren,das mein neue Doc ist per Zufall eine von der besten Spezialisten in diese Gebit ist.Er hat mein Blut Untersucht,Lunge Test gemacht,neurologische Untersuchungen ,Elektokaridiogramn gemacht.Das Blut Test hat gezeigt das Borrreliose ist momentan in nicht aktive Phase und Antibiotische Behandlung ist nicht so günstig.Das verstehe ich nicht ganz?Habe ich ein chronische Phase?Wenn ja ,was beduetet es?Wann nimmt man Atibiotikum?
Mein 7 Jahrige Soh hat auchin Juni eine Zecke gehabt,und hat auch riesege Runde fleck am kopf bekommen,war sehr schlapp und müde,ich habe sehr schnell reagiert und bin nach 5 Tagen zu Doc.Der Doc hat auch eine Borreliose fetsgestellt und er musst groose Menge 21 Tagen zu sich nehmen.Es hat 3 Monate gedauert bist er gesund geworden.Der Kinderarzt hat mir dannach gesagt,das Borreliose weg ist , mein Sohn gesund ist und wird keine Folgen davon tragen.Nun seit 1 Monat hat er immer wieder Schmerzen in Oberschenkel und beider Knie.Unsere Kinder Arzt sagt,das die Schmerzen nicht mit Borreliose zu tunhaben,da sind eher Wachstumschmerzen.Ich bin mir nicht sicher.Dahe habe ich Anfangs Januar einen Termin bei meinem Doc gemacht.Ich habe sehr respekt von diese Krankheit.Sehr viele Ärzte kennen sich nich gut aus.
Johannes,hast du viele Beschwerden wegen Borreliose momentan.Wie hast du diese Antibiotische Therapie gemacht?Ambulant?Hast du starke Nebenwirkungen gehabt.
Liebe Grüsse,aus der Schweiz,Natalja

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12 Dez 2014 11:53 - 12 Dez 2014 11:55 #10 von Johannes1956
Liebe Natalja,

Das ist alles sehr interessant, was Du schreibst und ich werde ausführlich antworten, aber dazu brauche ich ein bisschen mehr Zeit. Nur kurz, so wie Du es von Dir beschreibst hast Du eine chronische Borreliose, die sich sehr leicht zu einer Neuroborreliose entwickeln kann oder sich dorthin schon entwickelt hat. Von Neuroborreliose spricht man, wenn sie die Nerven befallen hat. Therapieren kann man auch in der sogenannten nicht aktiven Phase, ich werde es später erklären. Und zu Deinem Sohn, das sieht nach nicht austherapierter klassischer Borreliose aus, die Schmerzen im Knie sind jedenfalls suspekt. Auch dazu werde ich ausführlicher berichten.

Nachweislich stand mein Blasenproblem mit einer über ca 2 Jahre verschleppten Borreliose im Zusammenhang.

Ich melde mich, versprochen

Johannes
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