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Rektozele, Analprolaps, Mastdarmvorfall - Benötige Hilfe

09 Jan 2017 17:52 - 09 Jan 2017 17:55 #241 von Mariannchen2
Hallo Varenia,
ich hatte vor der Op Stuhldrang, obwohl ich den Prolaps hatte. Nach der Op längere Zeit keinen Stuhldrang mehr. Das ist jetzt wieder anders.
Ansonsten habe ich immer noch Probleme mit der Stuhlinkontinenz. Das wird auch sicher so bleiben, schreibt ja auch Ina.
Aber ich warte alles ab.

LG
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09 Jan 2017 18:03 - 09 Jan 2017 18:05 #242 von Varenia3
Welchen Grad der Stuhlinkontinenz hattest du denn Jahre vor dem Prolaps?
Als bei mir der Prolaps auftrat 2015 hatte ich andauernd Stuhldrang und auch Stuhlgang (bis zu 8 x am Tag in kleinen Portionen). Das ist jetzt nicht mehr so. Wieso weiß ich jetzt nicht (verminderte Prolapslänge durch die OP?).
Ich bin jetzt bald genau 2 Jahre stuhlinkontinent. Hat mit dem Prolaps bei mir angefangen, davor eigentlich nicht (oder ich habe darauf nicht so geachtet, fühlte mich nicht eingeschränkt).

Ja, du mußt noch abwarten. Du kannst evtl. in ein paar Monaten zu einem Endergebnis kommen.
Erstaunlich ist aber, daß sich der Zustand immer wieder ändert (auch bei mir).

LG

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10 Jan 2017 15:59 - 10 Jan 2017 16:02 #243 von Varenia3
Ich habe heute den Bericht gelesen vom Operateur, als ich zuletzt da war. Dort steht, daß er einen Mukosaprolaps vermutet. Ich solle ein Bild vom Prolaps machen und dann wieder vorstellig werden. Dort steht, daß er nichts auffälliges getastet hätte am After. Er vermutet, daß ich zu sehr gepresst hätte die letzten Wochen und daß dadurch ein Prolaps entstanden sein könnte. Habe aber immer darauf geachtet, nicht zu pressen.

Meine Hausärztin hat mir keine Windeln aufgeschrieben. Ich solle diese vom Proktologen aufschreiben lassen. Ich habe aber keinen, nur das Krankenhaus, wo ich war und die schreiben die auch nicht auf (Rezept). Krankenkasse sagt, wenn Diagnose Stuhlinkontinenz per Attest bestätigt ist, kann mein Hausarzt diese verordnen. Ich habe bisher nur in einem Arztbericht von 2015 die Stuhlinkontinenz eher umschrieben: "Patient muß schnell auf die Toilette, wenn Stuhlgang sich ankündigt". :blink:
Habe mir bisher die Windeln immer selbst gekauft. Habe bei attends angerufen und die schicken mir Proben und die haben mir alles nochmal erklärt, wie das geht. Im Grunde spricht gar nichts dagegen, daß meine Hausärztin mir die Windeln aufschreibt. Wieso macht sie das dann nicht? Die Arzthelferin sagte mir, sie würden evtl. auf den Kosten sitzenbleiben und "ob ich in einer Studie wäre" ? Habe ich nicht verstanden. So ganz schlau bin ich immer noch nicht, weil jeder sagt, er wäre nicht zuständig und es an eine andere Stelle schiebt, die wiederum sagt, sie wäre nicht zuständig. :S

LG

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10 Jan 2017 19:12 #244 von Elkide
Hallo liebe Varenia,

in dem Fall hat deine Hausärztin recht. Sobald ein Facharzt dir Medikamente oder Heil- oder Hilfsmittel verordnet und das in seinem Bericht an deinen Hausarzt vermerkt, kann dieser dann die Folgemedikamente oder Hilfsmittel weiter verordnen.

Erlebe das ganz oft mit meinen Klienten bei Psychopharmakas. Wenn dem Hausarzt der Bericht mit den entsprechenden Angaben vorliegt, gibt es keine Probleme mit der Verordnung ansonsten darf er kein Rezept ausstellen.

Dasgleiche war bei mir mit den Kathetern. Die Uniklinik hat mir eine Bescheinigung ausgestellt, dass ich bestimmte Katheter und mehr (15)als normal üblich (6) benötige und wegen Blasen- und Stuhlinkontinenz Mehrbedarf an Windeln habe. Seitdem schreibt mir meine Hausärztin alles was ich benötige ohne Probleme aus.

Lass dir doch von deinem Operateur eine Bescheinigung geben, dass du aufgrund deiner Erkrankung .... Windeln täglich benötigst. Diese Bescheinigung faxt du zu deiner Krankenkasse und gibst sie deinem Hausarzt. Dann dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben.

Wünsche dir viel Erfolg!

Liebe Grüße
Elke
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12 Jan 2017 13:39 - 12 Jan 2017 13:44 #245 von Varenia3
Danke liebe Elke,
ich verstehe, was du meinst. Z.b. gehe ich zum Nuklearmediziner für meine Schilddrüse, meine Hausärztin bekommt den Bericht und so darf und kann sie mir L-Thyroxin aufschreiben.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die im Krankenhaus (Operateur) ungern oder gar nicht solche Bescheinigungen ausstellen. Im Grunde hat meine Hausärztin doch alle OP-Berichte, Befunde und Entlassungsberichte vom Krankenhaus, wo ja auch meine Beschwerden (!) aufgelistet sind. Dort steht ja auch was von Stuhlinkontinenz (die ja trotz OP jetzt nicht behoben ist).

Ich habe heute mal mein Handy genommen und meinen After gefilmt (hat mich große Überwindung gekostet, da ich es eigentlich gar nicht sehen wollte, wie das da so aussieht :unsure: ) - also beim Pressen gefilmt (so wie beim Stuhlgang, den ich heute leider noch nicht hatte, grrr :evil: ).

Nun, ich bin kein Arzt, aber das, was da rauskommt scheint ein Analprolaps zu sein (aufgrund des Aussehens).
Im Netz fand ich folgenden Satz bezüglich Unterscheidung Analprolaps und Rektumprolaps: Zwar tritt in beiden Fällen fleischig-rotes, stark durchblutetes Gewebe aus dem Anus aus, das jedoch in Abhängigkeit der Grunderkrankung unterschiedlich strukturiert ist. Die Darmwand zeigt bei einem Analprolaps strahlenartige (radiale) Strukturen und ein sternförmiges Bild. Der Rektumprolaps zeigt sich hingegen in ringförmigen, konzentrischen Strukturen.

Das wirft bei mir jetzt doch einige Fragen auf, weil ich mit Analprolaps weniger anfangen kann. Vorstufe zum Rektumprolaps? Analprolaps = Hämorriden Stadium 4? OP vom After oder erneute Rektopexie? Könnte es sein, daß dies mein sog. "Restprolaps" ist, der nicht hochgezogen wurde bei der Rektopexie? Im Netz fand ich unterschiedliche Aussagen dazu. Dort steht, daß ein Analprolaps wohl auch durch eine Rektopexie beseitigt werden könnte (?). Ein Analprolaps, so las ich, macht eine nicht ganz so ausgeprägte Stuhlinkontinenz wie ein Rektumprolaps.
Wie blöd, daß ich das Video nicht schon früher gemacht habe und neulich mit zum Arzt genommen habe, aber ich hatte Angst, mir das anzusehen. :oops:

LG

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14 Jan 2017 15:04 #246 von Barbarosa
Hallo Ihr Lieben,
möchte mich heute auch mal melden und neues berichten. Komm gerade aus dem Krankenhaus Habe meine OP hinter mir.
Diagnose;Hämorride III Grades Outlett obstruction mit hochgradiger Beckenbodenkoordinationsstörung unter konservativer Therapie Rektozele
Therapie; Hämorrhoidektomie nach Milligan Morgan


Liebe Grüsse
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14 Jan 2017 15:50 - 14 Jan 2017 16:07 #247 von Varenia3
Hallo Barbarosa,

gute Besserung und schön, daß Du Dich hier wieder meldest.

Wie geht es Dir denn jetzt? Hast Du alles gut verkraftet?

Also hat man jetzt die Hämorride weggenommen und die Schleimhaut mit dieser Milligan Morgan-OP? Habe gelesen, daß man starke Schmerzen hat nach dieser OP.

Ich verstehe bis heute noch nicht genau den Unterschied zwischen Schleimhaut(Prolaps) und Rektumprolaps und wie man das als Arzt oder Patient erkennt. Du schriebst ja hier, Du hättest auch einen kleinen Rektumprolaps diagnostiziert bekommen. Wurde dieser denn jetzt damit auch entfernt oder die Schleimhaut?
Ich weiß im Moment selbst noch nicht, was ich da jetzt noch an Restbeschwerden habe nach meiner OP.

LG

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14 Jan 2017 16:21 #248 von Barbarosa
Beschwerden habe ich viel, druck nach unten, 4 bis 5 mal Stuhlgang am Tag ,nehme schon zeit 2 Jahren jeden Morgen Flohsamenschale 2-3 Teelöffel in Wasser. Donnerstag war die OP gestern kein Stuhlgang und seid heute mittag komm ich nicht vom Klo runter. Erst ging gar nichts und jetzt kommt alles raus.Schleimhaut hat der Arzt mir noch entfernt.
Da ich ein grosser Schiesser bin hatte ich nur ein paarmal hier gelesen ,wollte meine Angst nicht noch vergrößern.Aber jetzt habe ich es hinter mir.
Hoffe jetzt das alles ein bischen besser wird. Muss dann wieder ins Beckenbodenzentrum .Beckenboden Op ist er nicht für er meinte das bringt nichts.
Der Chefarzt auch nicht. Mal abwarten.Lg

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14 Jan 2017 16:31 #249 von Barbarosa
Ja ab und zu tut es weh.Wenn ich man nicht so oft aufs Klo muss. Die Fahrt nach Hause war nicht so toll ,hatte Angst das ich das nicht halten konnte.Aber Glück gehabt.Schade das man nicht miteinander telefonieren kann.
LG

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14 Jan 2017 16:37 #250 von Barbarosa
Das mit dem Prolaps verstehe ich auch nicht. Im Krankenhaus hat man wieder genug erlebt.

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