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Cystofix oder Selbstkatherisieren

06 Jan 2010 19:29 #1 von paul67
Hallo

Habe seit langen Probleme mit der gesamten Entleerung meiner Blase.

am 4.Dez.2009 wurde mir ein Bauchkatheder gesetzt ----und man hat mir gesagt ich soll ca. 6wochen einen Dauerkatheder tragen damit sich die Blase erholt .
zusätzlich habe ich noch eine intravesicale Stromtherapie 2bis 3x in der Woche.

Meine Frage ist: Wenn kein Erfolg ist soll ich weiter einen Bauchkatheder tragen und den Restharn ableiten, oder ist besser wenn ich versuche mich selbst zu Katherisieren ??????

Bitte um Info

Viele Grüsse
Paul

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07 Jan 2010 15:36 #2 von Struppi
Hallo Paul,

willkommen hier im Forum.

Ein Bauchdeckenkatheter ist zunächst nicht die schlechteste Lösung für eine dauerhaft ableitende Möglichkeit, nur scheint diese Option bei dir ja nicht dauerhaft angedacht zu sein. Gegen den ISK spricht - auch nach meiner persönlichen Erfahrung - nichts; das solltest du mit deinem behandelnden Arzt besprechen und ggf. die Vor- und Nachteile beider Arten gegeneinander abwägen.

Gruß

Hannes

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07 Jan 2010 16:50 #3 von Jens Schriever
Hallo Paul


Ich denke du solltest erst die Zeit abwarten bis die Wunde verheilt ist, und dann sehen ob noch Restharn vorhanden ist. Wenn dann noch Restharn vorhanden ist, währe der ISK (Intermittierende Selbstkatheterismus) das Mittel der Wahl. Ein Dauerkatheter sollte erst dann sein, wenn der ISK nicht möglich ist, da er eine menge Risiken mitsiech bringt.
Wenn die OP nicht erfolgreich war, solltest du dich neurologisch untersuchen lassen, da neurologische Krankheiten oft mit Restharnbildung einhergehen. Vor den ISK, brauchst du keine Angst haben, er ist sehr leicht zu erlernen.
Erschrecke dich nicht, wenn du nach den Bauchdeckenkatheter kein Harn mehr halten kannst, und die Blase kaum Urin speichert. Nach 6 Wochen Dauerableitung muss die Blase erst wieder trainiert werden.


Gruß Jens

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07 Jan 2010 20:59 #4 von Jens Schriever
Paul hat mir diese Mail geschickt:
Hallo Jens

Besten Dank für deine Antwort ------leider hat mich niemand informiert das
nach 6 Wochen Dauerableitung (wie du schreibst) ich wahrscheinlich keinen
Harn halten kann bzw. die Blase erst trainiert werden muß -------das ist ja
schlimm -------nachdem ich mit den Katheder jetzt schon allgemein große
Probleme habe,wäre das für mich furchtbar.

Ist es überhaupt sinnvoll wenn ich diese momentane Therapie (mit
Antibiotika) mache wo man mir auch keinen Erfolg garantieren kann ?

Wäre es nicht gleich besser den Bauchkatheder zu entfernen und es mit
Selbstkatherisieren zu versuchen ----obwohl ich davor Angst habe ???

Viele Grüsse
Paul

Hallo Paul

Wie ich oben schon geschrieben habe, solltest du erst die 6 Wochen abwarten. Du kannst ja deinen Urologen fragen, ob du den Katheter jetzt schon abstöpseln kannst, um die Blase wieder zu trainieren, und kannst so sehen wie viel Restharn noch vorhanden sind.
Das Antibiotikum bekommst du vorsorglich um einen Harnweginfekt nicht zu bekommen, und solltest es auch nicht eigenmächtig absetzen. Ein Dauerkatheter fängt schon nach kurzer Zeit mit Keimbesiedlung der Harnblase an. Vielleicht war die OP erfolgreich, und dein Restharn ist weg, dann hat sich auch der ISK (Intermittierende Selbstkatheterismus) für dich erledigt. Wenn nicht, brauchst du wirklich keine Angst vor den ISK haben.

Kennst du unsere Homepage?
Hier ist der Link zu HP: http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/index.html
Hier ist der Link ISK: http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/ ... ismus.html

Viel Spaß beim stöbern und Gruß Jens

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08 Jan 2010 11:39 #5 von Sebald
Hallo Paul,

ich melde mich hier auch nochmal, weil ich ähnliche Ängste hatte, was den ISK angeht.

Mein Urologe hat mich längere Zeit auf diese Schiene bringen wollen. Ich hab das alles zunächst abgelehnt, habe es dann aber eigenständig mal ausprobiert. Alle Katheter-Firmen verschicken gerne Muster mit guten Anleitungen. Über die kann man dann sehr schnell wieder mit dem Urologen ins konkrete Gespräch kommen. Zumal was die Sicherheitsaspekte beim Desinfizieren angeht.

Bei mir löst der ISk gewiß nicht alle Probleme. Aber er ist eine gute Möglichkeit, den Arbeitsalltag 'heil' und unauffällig zu überstehen.

Nur Mut - und schönste Grüße,
Sebald

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